Was muss auf eine Elektriker-Website? Die komplette Checkliste 2026

Auf einen Blick

Eine Website für Elektrobetriebe und SHK-Unternehmen braucht: einen prominenten Notdienst-Button mit klickbarer Telefonnummer, eine detaillierte Leistungsübersicht (Elektroinstallation, Photovoltaik, Smart Home, E-Mobilität), Referenzprojekte mit Fotos, Meisterbrief und Zertifikate, Einzugsgebiet, Kontaktformular und die rechtlichen Pflichtseiten. Der Notdienst-Button ist das wichtigste Element, denn bei Stromausfall ruft der Kunde den Ersten an, den er findet.

Warum brauchen Elektrobetriebe und SHK-Unternehmen eine Website?

Die meisten Elektrobetriebe leben von Empfehlungen. Das funktioniert, solange genug Aufträge reinkommen. Aber: Wenn ein Kunde nach "Elektriker Notdienst" oder "Photovoltaik Installateur" googelt, findet er nur Betriebe mit Website. Ohne Online-Präsenz bist du für diese Kunden unsichtbar.

Besonders die Zukunftsmärkte Photovoltaik, Smart Home und E-Mobilität (Wallbox) werden online gesucht. Kunden vergleichen Anbieter, lesen Bewertungen und wollen Referenzprojekte sehen. Wer hier nicht auftaucht, überlässt diese lukrativen Aufträge der Konkurrenz.

Das gilt genauso für SHK-Betriebe (Sanitär, Heizung, Klima): Wärmepumpen, Badsanierungen und Heizungstausch sind Themen, bei denen Kunden intensiv online recherchieren.

Ein konkretes Beispiel: Ein PV-Auftrag bringt zwischen 8.000 und 25.000 EUR Umsatz. Ein Wallbox-Einbau zwischen 1.500 und 3.000 EUR. Diese Kunden kommen fast ausschließlich über Online-Recherche, nicht über Mundpropaganda. Ohne Website verlierst du die profitabelsten Aufträge deiner Branche.

Die 9 Pflicht-Elemente deiner Elektriker- und SHK-Website

1. Notdienst-Button

Das wichtigste Element. Bei Stromausfall, Rohrbruch oder Heizungsausfall sucht der Kunde sofort nach Hilfe. Ein farblich abgesetzter, auffälliger Button ganz oben auf der Seite mit klickbarer Telefonnummer und dem Hinweis "24/7 Notdienst" entscheidet, ob du den Auftrag bekommst.

Der Button muss auf dem Smartphone klickbar sein (ein Tipp = Anruf), auf dem Desktop gut sichtbar. Farbe: Rot oder Orange, damit er sofort ins Auge fällt. Text: "Notdienst: 0800 123 4567" oder "Stromausfall? Jetzt anrufen!"

2. Detaillierte Leistungsübersicht

Jede Leistung eine eigene Unterseite. Nicht alles auf einer Seite zusammenpacken. Für einen Elektrobetrieb typisch:

Elektroinstallation (Neubau und Altbau), Photovoltaik-Anlagen (Planung, Installation, Wartung), Smart Home (KNX, Lichtsteuerung, Sprachassistenten), E-Mobilität und Wallbox-Installation, Elektroprüfungen (E-Check, DGUV V3), Netzwerk- und Datentechnik, Blitzschutz und Überspannungsschutz.

Für SHK-Betriebe: Heizungsinstallation (Wärmepumpe, Gas, Pellets), Badsanierung, Sanitärinstallation, Klimaanlagen, Wartung und Notdienst.

3. Photovoltaik-Seite (Zukunftsmarkt)

Wenn du PV-Anlagen installierst, verdient das eine ausführliche eigene Seite. Referenzprojekte mit Fotos und Anlagenleistung, Informationen zu Förderprogrammen (KfW, BAFA), ungefähre Preisrahmen und Amortisationszeiten. PV ist einer der am stärksten gesuchten Begriffe im Elektrohandwerk.

Beste Inhalte für die PV-Seite: "Wie funktioniert eine PV-Anlage?" (Erklärgrafik), Referenzprojekte mit kWp-Angabe und Jahresertrag, aktuelle Fördermöglichkeiten (KfW 270, EEG-Einspeisevergütung), grobe Preisrahmen pro kWp, Speicherlösungen (Batteriespeicher) und eine Erklärung zum Ablauf von Erstberatung bis Inbetriebnahme.

4. Meisterbrief und Zertifikate

Im Elektrohandwerk ist Vertrauen besonders wichtig, denn fehlerhafte Elektroinstallationen können lebensgefährlich sein. Zeig deinen Meisterbrief, die Innungsmitgliedschaft, Zertifizierungen (z.B. KNX-Partner, ZVEH-Mitglied, E-Marken-Betrieb). Am besten als Logos in einer Vertrauensleiste auf der Startseite.

Das E-Marken-Zeichen verdient besondere Erwähnung: Es signalisiert dem Kunden, dass dein Betrieb nach den Standards des ZVEH arbeitet und regelmäßig überprüft wird. Wenn du die E-Marke hast, zeig sie prominent. Sie ist ein Qualitätssiegel, das viele Kunden kennen und dem sie vertrauen.

5. Referenzprojekte mit Fotos

Fotos von Schaltschränken sagen einem Laien wenig. Zeig stattdessen: fertige PV-Anlagen auf dem Dach, Smart-Home-Steuerungen in Aktion, Wallbox-Installationen in der Garage, sanierte Bäder, neue Heizungsanlagen. Immer mit kurzer Beschreibung: Was wurde gemacht? Welcher Umfang? Welches Ergebnis?

Das ideale Format für Referenzprojekte: Projektbeschreibung ("Einfamilienhaus, PV-Anlage 10 kWp mit Speicher"), Herausforderung ("Bestandsdach, Ost-West-Ausrichtung"), Lösung ("Full-Black Module, Hybrid-Wechselrichter"), Ergebnis ("Eigenverbrauchsquote 75 %, Amortisation in 8 Jahren"). Solche konkreten Projektbeschreibungen überzeugen Kunden stärker als allgemeine Leistungsbeschreibungen.

6. Einzugsgebiet klar kommunizieren

"Wir sind im Raum Nürnberg tätig" ist zu vage. Besser: "Unser Einzugsgebiet: Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach und Landkreis Nürnberger Land. Anfahrt bis 25 km kostenlos." Eigene Unterseiten pro Stadt oder Region verbessern dein lokales Google-Ranking.

7. Kontaktformular und Telefon

Zwei Wege zum Auftrag: Telefon für dringende Anfragen (Notdienst), Kontaktformular für Projektanfragen. Das Formular braucht: Name, Telefon, E-Mail, Art der Anfrage (Dropdown: Neuinstallation, Reparatur, Notdienst, PV-Anfrage), kurze Beschreibung. Maximal 5 Felder.

WhatsApp als dritter Kanal wird immer beliebter: Kunden schicken ein Foto vom Problem und bekommen eine erste Einschätzung. Wenn du WhatsApp als Kontaktkanal anbietest, kommuniziere das auf der Website mit einem klickbaren WhatsApp-Button.

8. Über-uns-Seite mit Team

Zeig dein Team, deine Werkstatt, deine Fahrzeuge. Kunden lassen Elektriker in ihr Haus. Sie wollen wissen, wer kommt. Fotos vom Team, kurze Vorstellung des Meisters, Gründungsjahr und Betriebsgeschichte schaffen Vertrauen.

Besonders effektiv: Ein Gruppenfoto des Teams vor dem Firmenwagen oder in der Werkstatt. Dazu für jeden Mitarbeiter: Name, Qualifikation, Spezialisierung. "Max, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Schwerpunkt PV-Anlagen und Speichersysteme." Das gibt dem Kunden das Gefühl, echte Fachleute zu beauftragen.

9. Impressum und Datenschutz

Pflicht für jeden Gewerbetreibenden. Im Impressum: vollständiger Name, Anschrift, Telefon, E-Mail, Handwerkskammer-Zugehörigkeit, Handwerksrolle, USt-IdNr. Bei Elektrobetrieben zusätzlich empfehlenswert: Hinweis auf die Eintragung in die Handwerksrolle. Datenschutzerklärung und Cookie-Banner sind Pflicht.

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Die 5 Kür-Elemente die den Unterschied machen

1. E-Check und Prüfservice-Seite

Der E-Check ist ein regelmäßig wiederkehrender Service. Eine eigene Seite mit Erklärung (Was wird geprüft? Wie oft? Warum?), Preisorientierung und Buchungsmöglichkeit bringt wiederkehrende Aufträge und neue Kunden. Für Gewerbetreibende ist die DGUV V3 Prüfung (ehemals BGV A3) sogar Pflicht. Eine eigene Unterseite "DGUV V3 Prüfung für Unternehmen" kann gewerbekundige Aufträge generieren.

2. Förderinfos und Kostenrechner

Besonders bei PV-Anlagen und Wärmepumpen suchen Kunden nach Förderungen. Eine Übersichtsseite mit aktuellen KfW- und BAFA-Förderungen zeigt Kompetenz und hilft bei der Entscheidung. Ein einfacher Kostenrechner ("Was kostet eine PV-Anlage für mein Haus?") ist ein starker Lead-Magnet.

3. Google-Bewertungen prominent einbinden

4,9 Sterne aus 85 Bewertungen auf der Startseite. Besonders im Handwerk verlassen sich Kunden auf Bewertungen. Bitte jeden zufriedenen Kunden um eine Google-Bewertung. Das ist der effektivste Marketingkanal für lokale Betriebe.

4. Blog oder Ratgeber

"Wann lohnt sich eine PV-Anlage?", "Smart Home nachrüsten: Was ist möglich?", "Wallbox installieren: Das musst du wissen." Diese Themen werden aktiv gegoogelt. Ein Blogartikel pro Monat bringt kontinuierlich neue Besucher.

5. Karriere-Seite

Der Fachkräftemangel im Elektrohandwerk ist real. Eine Karriere-Seite mit offenen Stellen, Ausbildungsplätzen und einem Einblick in den Arbeitsalltag hilft bei der Mitarbeitersuche.

Welche Seiten braucht eine Elektriker-Website?

Startseite (mit Notdienst-Button)
├── Leistungen
│   ├── Elektroinstallation
│   ├── Photovoltaik
│   ├── Smart Home
│   ├── E-Mobilität / Wallbox
│   ├── E-Check / Prüfservice
│   └── Netzwerk- & Datentechnik
├── Referenzen / Projekte
│   └── PV-Anlagen, Smart Home, Sanierungen
├── Über uns
│   └── Team, Meister, Betriebsgeschichte
├── Einzugsgebiet
│   └── Optionale Unterseiten pro Stadt
├── FAQ
├── Kontakt
│   └── Formular, Telefon, Anfahrt, Maps
├── Karriere (optional)
├── Impressum
└── Datenschutz

Für SHK-Betriebe: Leistungs-Unterseiten anpassen (Heizung, Sanitär, Klima, Bad, Wartung).

Wichtig: Für jeden Standort, in dem du aktiv bist, lohnt sich eine eigene Standortseite. "Elektriker in Fürth", "Elektriker in Erlangen." Auf jeder Seite beschreibst du deine Leistungen mit lokalem Bezug und Referenzprojekten aus der Region. Das ist der effektivste Weg, um bei lokalen Google-Suchen auf der ersten Seite zu erscheinen.

Was unterscheidet eine gute Elektriker-Website von der Konkurrenz?

Zukunftsorientierung zeigen. Die besten Elektrobetrieb-Websites zeigen nicht nur, was sie heute können, sondern wohin die Reise geht. Eine Seite zu Smart Home, eine zu E-Mobilität, eine zu PV mit Speicher. Das signalisiert: Dieser Betrieb ist technisch auf dem neuesten Stand.

Erklären statt aufzählen. Statt "Elektroinstallation, PV, Smart Home, Wallbox" lieber jede Leistung mit einem konkreten Kundennutzen beschreiben. "Wir installieren deine PV-Anlage, damit du bis zu 75 % deines Stroms selbst produzierst und deine Stromkosten um 200 EUR pro Monat senkst." Konkrete Zahlen überzeugen.

Schnelle Kontaktaufnahme ermöglichen. Jede Seite braucht einen Button zum Anrufen oder Anfragen. Der Kunde, der gerade liest, wie du eine Wallbox installierst, will sofort anfragen können. Nicht erst zurück zur Kontaktseite navigieren müssen.

Die 3 häufigsten Fehler bei Elektriker-Websites

Fehler 1: Kein Notdienst-Button

Wenn du einen Notdienst anbietest, muss er das Erste sein, was der Besucher sieht. Nicht auf der Kontaktseite versteckt, nicht klein im Footer. Groß, farbig, klickbar, ganz oben. Jeder verlorene Notdienst-Auftrag ist bares Geld.

Fehler 2: Zukunftsthemen ignorieren

"Wir machen Elektroinstallation." Punkt. Keine Erwähnung von PV, Smart Home, E-Mobilität. Diese Themen sind die Wachstumstreiber der Branche. Kunden, die nach "PV-Anlage installieren lassen" suchen, haben Aufträge im fünfstelligen Bereich. Wenn du diese Leistungen anbietest, muss das auf der Website stehen. Jeder Zukunftsmarkt, den du nicht auf der Website zeigst, ist ein Markt, in dem du für potenzielle Kunden nicht existierst.

Fehler 3: Stockfotos von Elektroanlagen

Generische Stockfotos von Schaltschränken und Kabeln wirken austauschbar. Zeig deine eigenen Projekte: die PV-Anlage, die du letzte Woche aufs Dach montiert hast, den Schaltschrank, den dein Team gebaut hat. Echte Fotos, echtes Vertrauen.

Checkliste zum Abhaken

Pflicht-Elemente

  • Notdienst-Button ganz oben (farblich abgesetzt, klickbar)
  • Notdienst-Telefonnummer auf Mobilgeräten antippbar
  • Leistungsübersicht mit eigenen Unterseiten
  • PV-Seite mit Referenzen (falls PV angeboten)
  • Smart Home Seite (falls angeboten)
  • E-Mobilität / Wallbox Seite (falls angeboten)
  • Meisterbrief und Zertifikate sichtbar
  • Referenzprojekte mit echten Fotos
  • Einzugsgebiet klar benannt (Städte + Radius)
  • Kontaktformular mit max. 5 Feldern
  • Über-uns-Seite mit Teamfotos
  • Impressum mit Handwerkskammer-Angaben
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Banner
  • Responsive Design (Smartphone + Tablet)
  • SSL-Zertifikat (HTTPS)
  • Ladezeit unter 3 Sekunden

Kür-Elemente

  • E-Check Service-Seite mit Preisorientierung
  • Förderinformationen (KfW, BAFA)
  • Google-Bewertungen auf Startseite
  • Blog / Ratgeber (1 Artikel pro Monat)
  • Karriere-Seite mit offenen Stellen
  • Sticky Kontakt-Button (Telefon + WhatsApp)

Local SEO

  • Google Business Profil gepflegt
  • Kategorie: "Elektriker" oder "Elektroinstallationsbetrieb"
  • Bewertungen aktiv sammeln und beantworten
  • Lokale Keywords (z.B. "Elektriker Stuttgart")
  • Standortseiten für jede Stadt im Einzugsgebiet
  • Schema.org LocalBusiness Markup

FAQ

Was kostet eine Website für einen Elektrobetrieb? Eine professionelle Elektriker-Website kostet zwischen 1.500 und 5.000 EUR. Ein One-Pager mit Notdienst-Button, Leistungen und Kontakt startet ab 1.499 EUR. Eine Multi-Page-Website mit PV-Seite, Referenzen und Blog ab 3.499 EUR.

Brauche ich als Elektriker wirklich eine eigene Website? Ja. Besonders wenn du in Zukunftsmärkten wie PV, Smart Home oder E-Mobilität aktiv bist. Kunden vergleichen Anbieter online. Ohne Website verlierst du lukrative Aufträge an Betriebe, die online präsent sind.

Wie wichtig ist der Notdienst-Button? Wenn du Notdienst anbietest, ist er das wichtigste Element deiner Website. Bei Stromausfall googelt der Kunde "Elektriker Notdienst [Stadt]" und ruft den Ersten an, den er findet. Kein Button = kein Anruf.

Sollte ich eine eigene PV-Seite haben? Auf jeden Fall, wenn du PV-Anlagen installierst. PV-Aufträge sind hochwertig (5.000 bis 25.000 EUR pro Anlage). Kunden recherchieren ausführlich und vergleichen Anbieter. Eine informative PV-Seite mit Referenzen überzeugt.

Wie bekomme ich mehr Google-Bewertungen? Bitte jeden zufriedenen Kunden direkt nach Projektabschluss um eine Bewertung. Schick per SMS oder WhatsApp einen Link zu deinem Google Business Profil. 5 Bewertungen pro Monat sind realistisch und machen einen großen Unterschied.

Was ist ein E-Check und gehört das auf die Website? Der E-Check ist eine normgerechte Überprüfung der Elektroinstallation. Wenn du ihn anbietest, gehört eine eigene Seite auf deine Website. Erkläre: Was wird geprüft? Wie oft? Was kostet es? Der E-Check bringt wiederkehrende Aufträge.

Gilt die Checkliste auch für SHK-Betriebe? Ja, die Grundstruktur ist identisch. Statt PV und Smart Home hast du Heizung (Wärmepumpe), Badsanierung und Klimaanlagen. Der Notdienst-Button ist für SHK sogar noch wichtiger (Rohrbruch, Heizungsausfall).

Was ist der größte Fehler bei Elektriker-Websites? Zukunftsthemen nicht zeigen. PV, Smart Home und E-Mobilität sind die Wachstumsfelder. Wenn du diese Leistungen anbietest, aber nicht auf der Website hast, verschenkst du die wertvollsten Aufträge.


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