Restaurant Website erstellen: Design, Funktionen und Kosten (2026)
Jedes Restaurant braucht eine eigene Website. Nicht weil es trendy ist, sondern weil über 70 % der Gäste online recherchieren, bevor sie reservieren. Google Business und Instagram reichen dafür nicht aus. In diesem Guide erfährst du, welche 8 Elemente auf jede Restaurant-Website gehören, welche Design-Stile funktionieren, was die verschiedenen Erstellungs-Optionen kosten und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest. Kurz: Alles, was du wissen musst, bevor du loslegst.
Warum dein Restaurant eine eigene Website braucht
"Ich habe ein Google-Profil und Instagram. Reicht das nicht?" Diese Frage höre ich ständig. Die ehrliche Antwort: Nein. Nicht einmal annähernd.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:
- 46 % aller Google-Suchen haben lokale Absicht. Gastronomie ist der größte Sektor davon.
- Über 70 % der Gäste informieren sich online, bevor sie ein Restaurant besuchen.
- Ein vollständiges Google-Profil erhöht die Besuchswahrscheinlichkeit um 70 %. Aber ein Google-Profil MIT verlinkter Website erhöht sie noch deutlicher.
- "Restaurant [Stadt]" generiert je nach Stadtgröße 5.000 bis 50.000 Suchanfragen pro Monat.
Das Problem mit den Plattformen:
Google Business ist Pflicht, keine Frage. Aber du kannst dort keine vollständige Speisekarte hinterlegen, kein Reservierungssystem integrieren und keine Events bewerben. Sobald ein Gast mehr wissen will als "Öffnungszeiten und Adresse", stößt Google Business an seine Grenzen.
Instagram ist großartig für Atmosphäre und Food-Fotos. Aber: Kein SEO-Effekt, keine Speisekarte, keine Reservierung. Dein Post von gestern ist morgen unsichtbar. Und Gäste über 40 (eine kaufkräftige Zielgruppe) nutzen Instagram deutlich weniger intensiv.
Lieferplattformen wie Lieferando oder Wolt? 15 bis 30 % Provision auf jede Bestellung. Kein Markenaufbau. Du bist einer von hundert.
Deine eigene Website dagegen:
- Gehört dir. Kein Algorithmus entscheidet, ob deine Gäste dich finden.
- Speisekarte, Reservierung, Events, Catering: Alles an einem Ort.
- Google bevorzugt Restaurants mit eigener Website im lokalen Ranking.
- Du kontrollierst das Design, die Inhalte, die Daten.
Die Rechnung: 35 zusätzliche Reservierungen pro Monat durch eine gut optimierte Website x 80 EUR durchschnittlicher Umsatz pro Tisch = 2.800 EUR Mehrumsatz pro Monat. Eine Website ab 1.499 EUR ist in weniger als 3 Wochen refinanziert. Die vollständige Rechnung mit allen Annahmen findest du im Artikel Brauche ich als Restaurant eine Website?
Du willst direkt loslegen?
Unsere Pakete für Gastronomie ansehenDie 8 Pflicht-Elemente einer Restaurant Website
Gäste wollen drei Dinge: Was gibt es zu essen? Wann hat es offen? Kann ich reservieren? Alles andere ist Bonus. Aber diese 8 Elemente sind Pflicht:
1. Digitale Speisekarte (als HTML, nicht als PDF)
Das wichtigste Element. Punkt. Über 80 % der Gäste schauen sich die Speisekarte an, bevor sie ein Restaurant besuchen. Und hier passiert der größte Fehler: Die Karte als PDF hochladen.
PDFs sind auf Smartphones eine Qual (zoomen, scrollen, winzige Schrift). Google kann PDFs schlecht indexieren. Und aktualisieren ist umständlich. Eine HTML-Speisekarte (also normaler Text auf der Website) ist SEO-Gold, mobilfreundlich und in Minuten anpassbar.
Bonus: Du kannst Allergen-Kennzeichnungen direkt einbinden, was seit der LMIV sowieso Pflicht ist.
2. Öffnungszeiten (prominent, nicht versteckt)
Im Header oder als erstes Element auf der Startseite. Nichts ist frustrierender als eine Website, auf der man die Öffnungszeiten suchen muss. Besonders wichtig: Feiertage, Betriebsferien und Sonderöffnungszeiten klar kommunizieren. Und die Zeiten auf der Website müssen mit dem Google Business Profil übereinstimmen.
3. Online-Reservierung
"Rufen Sie uns an" funktioniert nicht um 22 Uhr, wenn jemand für morgen Abend reservieren will. Ein Reservierungs-Button auf jeder Seite ist Pflicht. Du kannst Tools wie Resmio (kostenloser Einstieg, deutschsprachig), OpenTable oder TheFork per Widget einbinden. Oder du startest mit einem einfachen Kontaktformular mit Datums- und Personenfeld.
4. Professionelle Food-Fotos
Gastronomie ist visuell. Ein perfekt angerichtetes Gericht überzeugt mehr als jede Beschreibung. Investiere in 10 bis 15 professionelle Food-Fotos (Kosten: 200 bis 500 EUR beim Foodfotografen). Zeige Gerichte, Innenraum, Terrasse und dein Team. Smartphone-Fotos bei Neonlicht sind keine Option.
5. Google Maps Einbindung
Eine interaktive Karte mit deinem Standort, dazu Parkmöglichkeiten und ÖPNV-Anbindung. Klingt selbstverständlich, fehlt aber auf erstaunlich vielen Restaurant-Websites. Besonders für Gäste, die dein Restaurant zum ersten Mal besuchen, ist die Anfahrt entscheidend.
6. Kontaktdaten mit Click-to-Call
Telefonnummer als klickbarer Link (auf dem Smartphone wird direkt gewählt), E-Mail-Adresse, Anschrift. Alles im Footer und idealerweise auch im Header. Manche Gäste wollen trotz Online-Reservierung einfach kurz anrufen.
7. Google-Bewertungen einbinden
Bewertungen sind der stärkste Vertrauensfaktor bei der Restaurant-Wahl. Binde deine besten Google-Bewertungen direkt auf der Website ein. Das schafft Vertrauen bei neuen Gästen und signalisiert Google, dass dein Restaurant relevant ist.
8. Allergen-Informationen
Seit der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) musst du Allergene kennzeichnen. Auf der Website ist das einfach lösbar: Symbole oder Fußnoten bei jedem Gericht. Das zeigt Professionalität und schützt dich rechtlich.
Alle Details und eine vollständige Checkliste findest du im separaten Artikel über die Pflicht-Elemente einer Restaurant-Website.
Restaurant Website Design: 5 Stile die funktionieren
Nicht jedes Restaurant braucht dasselbe Design. Ein Fine-Dining-Restaurant kommuniziert anders als ein Burger-Laden. Hier sind 5 Design-Ansätze, die in der Gastronomie nachweislich funktionieren. Echte Beispiele mit Analyse findest du hier.
1. Parallax-Scrolling: Atmosphäre pur
Für wen: Gehobene Gastronomie, Restaurants mit besonderem Ambiente, Event-Locations.
Große, bildschirmfüllende Fotos, die beim Scrollen leicht versetzt mitscrollen. Erzeugt Tiefe und Eleganz. Der Gast "fühlt" das Restaurant, bevor er es betritt. Wichtig: Professionelle Fotografie ist hier Pflicht. Parallax mit schlechten Fotos wirkt schlimmer als gar kein Parallax.
Vorteile: Emotionaler Ersteindruck, perfekt für Storytelling.
Nachteile: Braucht hochwertige Bilder, kann auf alten Smartphones ruckeln.
2. Minimalistisch: Inhalt im Fokus
Für wen: Cafés, Bistros, moderne Küche, asiatische Restaurants.
Viel Weißraum, klare Typografie, reduzierte Farben. Die Speisekarte steht im Mittelpunkt. Kein visuelles Rauschen. Der Gast findet in 3 Sekunden, was er sucht: Karte, Zeiten, Reservierung.
Vorteile: Schnelle Ladezeit, funktioniert auf jedem Gerät, zeitloses Design.
Nachteile: Kann bei fehlendem Bildmaterial "leer" wirken.
3. Food-Fotografie-zentriert: Die Speisekarte als Galerie
Für wen: Restaurants mit fotogenen Gerichten, Sushi, Patisserien, Brunch-Locations.
Jedes Gericht auf der Speisekarte hat ein eigenes Foto. Die Website wird zur visuellen Menükarte. Grid-Layouts, Lightbox-Galerien, große Bildkacheln. Gäste scrollen durch die Karte wie durch einen Instagram-Feed.
Vorteile: Höchste Conversion (Gäste sehen, was sie bestellen), perfekt für Social Sharing.
Nachteile: Braucht 20+ professionelle Food-Fotos (höhere Fotografen-Kosten).
4. One-Pager: Alles auf einer Seite
Für wen: Kleine Restaurants, Imbisse, Food Trucks, Cafés mit überschaubarer Karte.
Eine einzige Seite mit Ankern: Speisekarte, Öffnungszeiten, Standort, Kontakt. Kein Klicken, kein Navigieren. Der Gast scrollt einmal durch und hat alle Informationen. Perfekt für mobile Nutzung.
Vorteile: Günstigste Option, schnellste Umsetzung, keine Wartung mehrerer Unterseiten.
Nachteile: Bei umfangreicher Karte wird die Seite lang. Nicht ideal für SEO mit vielen Keywords.
5. Mit Online-Bestellung: Restaurant plus Lieferservice
Für wen: Restaurants mit Lieferservice, Pizza-Restaurants, asiatische Küche, Bowls und Salate.
Die Website funktioniert gleichzeitig als Bestellplattform. Warenkorb, Bezahlung, Liefergebiet. Spart die 15 bis 30 % Provision, die Lieferando und Wolt kassieren. Dafür brauchst du ein Shopsystem oder eine spezialisierte Gastro-Lösung.
Vorteile: Keine Provisionen an Drittanbieter, eigene Kundendaten, Markenaufbau.
Nachteile: Höherer technischer Aufwand, laufende Wartung, Zahlungsanbieter nötig.
Du willst wissen, was gut aussieht? 7 echte Restaurant-Websites im Design-Check →
Restaurant Website erstellen: 4 Optionen im Vergleich
Du hast vier Wege, deine Restaurant-Website zu erstellen. Jeder hat Vor- und Nachteile. Hier der ehrliche Vergleich. Die vollständige Kostenaufstellung findest du hier.
Option 1: Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)
| Aspekt | Bewertung |
|---|---|
| Kosten | 5 bis 30 EUR/Monat |
| Zeitaufwand | 20 bis 40 Stunden Eigenarbeit |
| Design | Template-basiert, eingeschränkt individuell |
| SEO | Basis (oft langsame Ladezeiten) |
| Speisekarte | Manuell als Textblock oder Plugin |
| DSGVO | Du bist selbst verantwortlich |
Ehrliche Einschätzung: Wenn du technisch fit bist und 20+ Stunden investieren willst, ist ein Baukasten eine günstige Option. Als Gastronom mit 60-Stunden-Woche und null Webdesign-Erfahrung ist es Frust pur. Und das Ergebnis sieht meistens auch danach aus.
Option 2: WordPress mit Freelancer
| Aspekt | Bewertung |
|---|---|
| Kosten | 1.500 bis 4.000 EUR einmalig |
| Lieferzeit | 3 bis 6 Wochen |
| Design | Individuell, je nach Freelancer |
| SEO | Gut (wenn der Freelancer SEO kann) |
| Wartung | Updates, Plugins, Sicherheit: laufend nötig |
| DSGVO | Abhängig vom Freelancer |
Ehrliche Einschätzung: WordPress ist flexibel und weit verbreitet. Aber: Du brauchst einen guten Freelancer (nicht selbstverständlich), WordPress braucht regelmäßige Updates und Plugin-Pflege, und die Ladezeiten sind oft suboptimal. Die Qualität steht und fällt mit dem Freelancer.
Option 3: KI-gestützte Erstellung
| Aspekt | Bewertung |
|---|---|
| Kosten | Ab 1.499 EUR Festpreis |
| Lieferzeit | 48 Stunden |
| Design | Individuell, kein Template |
| SEO | Inklusive (lokale Keywords, Schema.org) |
| Ladezeit | Unter 1 Sekunde (statisch, kein CMS-Ballast) |
| DSGVO | Ab Werk konform |
Ehrliche Einschätzung: KI beschleunigt den Erstellungsprozess massiv, aber die Qualität hängt davon ab, ob ein Mensch das Ergebnis prüft und veredelt. Reine KI-Generatoren (du tippst ein Wort, raus kommt eine Website) liefern generische Ergebnisse. KI-gestützt mit menschlicher Qualitätskontrolle ist der Sweet Spot. Mehr über KI-Websites hier.
Option 4: Webdesign-Agentur
| Aspekt | Bewertung |
|---|---|
| Kosten | 4.000 bis 10.000 EUR |
| Lieferzeit | 6 bis 12 Wochen |
| Design | Premium, maßgeschneidert |
| SEO | Inklusive (bei guter Agentur) |
| Wartung | 100 bis 300 EUR/Monat |
| Betreuung | Persönlicher Ansprechpartner |
Ehrliche Einschätzung: Premium-Qualität, Premium-Preis. Für gehobene Gastronomie mit 6-stelligem Jahresumsatz kann sich das rechnen. Für die Pizzeria um die Ecke ist es Overkill. Und 6 bis 12 Wochen Wartezeit bedeuten: Du verlierst in der Zwischenzeit Gäste.
Gesamtvergleich: Kosten über 3 Jahre
| Option | Einmalig | Laufend (36 Mon.) | Gesamt 3 Jahre | Eigentum |
|---|---|---|---|---|
| Baukasten (Wix) | 0 EUR | 720 EUR | 720 EUR | Nein (bei Kündigung weg) |
| WordPress + Freelancer | 2.500 EUR | 1.800 EUR | 4.300 EUR | Ja |
| KI-gestützt (KI-WebSichtbar) | 1.499 EUR | 360 EUR | 1.859 EUR | Ja |
| Agentur | 6.000 EUR | 5.400 EUR | 11.400 EUR | Ja |
Den vollständigen Preisvergleich mit allen Details und versteckten Kosten findest du hier. Für einen allgemeinen Überblick über Website-Kosten: Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Dein Restaurant braucht eine Website, die Gäste bringt?
Pakete und Preise ansehenDie 7 größten Fehler bei Restaurant Websites
Viele Restaurants haben eine Website. Aber sie bringt trotzdem keine Gäste, weil sie grundlegende Fehler enthält. Hier die häufigsten Ursachen. Alle 9 Fehler mit konkreten Lösungen findest du im Detail-Artikel.
Fehler 1: Speisekarte nur als PDF
Das größte Vergehen. PDFs sind auf dem Smartphone eine Zumutung: winzige Schrift, mühsames Zoomen, kein Scrollen. Google kann PDFs kaum indexieren, was dein Ranking kostet. Und aktualisieren? Du musst jedes Mal ein neues PDF erstellen und hochladen. Eine HTML-Speisekarte ist in jeder Hinsicht besser.
Fehler 2: Keine mobile Optimierung
Über 70 % der Restaurant-Suchen kommen vom Smartphone. Wenn deine Website auf dem Handy schlecht aussieht, langsam lädt oder die Navigation nicht funktioniert, verlierst du Gäste an das nächste Suchergebnis. Mobile First ist keine Option, sondern Pflicht.
Fehler 3: Veraltete oder fehlende Öffnungszeiten
Nichts ist ärgerlicher, als vor verschlossenen Türen zu stehen. Wenn die Website andere Zeiten zeigt als Google Business, vertraut der Gast weder der Website noch dem Restaurant. Feiertage und Betriebsferien müssen rechtzeitig aktualisiert werden.
Fehler 4: Schlechte oder gar keine Fotos
Handy-Fotos bei Neonlicht mit dem Teller von oben: Das zieht keine Gäste an. Keine Fotos sind fast schlimmer, denn der Gast kann sich nichts vorstellen. 10 bis 15 professionelle Food-Fotos (Investition: 200 bis 500 EUR) machen den Unterschied zwischen "muss da hin" und "nächstes Restaurant bitte".
Fehler 5: Keine Reservierungsmöglichkeit
"Bitte rufen Sie an." In einer Welt, in der man Flüge, Hotels und Taxis per App bucht, ist ein fehlendes Online-Reservierungstool ein Wettbewerbsnachteil. Ein Resmio-Widget oder ein einfaches Kontaktformular mit Datums- und Personenfeld reicht als Einstieg.
Fehler 6: Kein Google Business Profil oder veraltet
Dein Google Business Profil ist der erste Kontaktpunkt für lokale Suchen. Wenn es nicht existiert, nicht verifiziert oder seit Jahren nicht aktualisiert ist, tauchst du im Local Pack (die 3 Ergebnisse über der Google-Karte) gar nicht auf. Und ohne Local Pack existierst du für hungrige Smartphone-Nutzer nicht. Mehr dazu: So wirst du als Restaurant bei Google gefunden.
Fehler 7: Flash, Musik oder Intro-Animationen
Ja, es gibt sie noch: Websites, die beim Öffnen Musik abspielen oder ein "Willkommen"-Intro laden. Sofort weggeklickt. Jedes Mal. Dein Gast will die Speisekarte, nicht eine Multimedia-Show.
Restaurant Website + Marketing: Das Gesamtpaket
Eine Website allein bringt noch keine Gäste. Sie ist das Fundament, aber ohne Marketing bleibt sie unsichtbar. Hier sind die drei Hebel, die eine Restaurant-Website zum Umsatzbringer machen.
Hebel 1: Lokales SEO und Google Business
Lokales SEO entscheidet, ob dein Restaurant bei "Italiener in der Nähe" oder "Restaurant [Stadtteil]" auftaucht. Die Basics:
- Google Business Profil vollständig ausfüllen: Fotos (mindestens 10), Öffnungszeiten (auch Feiertage), Kategorien (Hauptkategorie + Nebenkategorien), Speisekarte-Link.
- Lokale Keywords auf der Website: Nicht nur "Restaurant", sondern "Italienisches Restaurant Berlin Kreuzberg" in Überschriften, Meta-Tags und Texten.
- Schema.org Markup: Strukturierte Daten für Restaurants (Adresse, Öffnungszeiten, Speisekarte, Bewertungen). Google versteht damit sofort, was dein Restaurant bietet.
- NAP-Konsistenz: Name, Adresse, Telefonnummer müssen auf Website, Google Business, Instagram, Tripadvisor und allen Verzeichnissen identisch sein.
Der komplette Guide für lokales Restaurant-SEO.
Hebel 2: Google-Bewertungen aktiv sammeln
Bewertungen sind der stärkste Ranking-Faktor im Local Pack und der wichtigste Vertrauensfaktor für neue Gäste. Aber Bewertungen kommen selten von allein. Aktives Bewertungsmanagement bedeutet:
- Zufriedene Gäste direkt ansprechen ("Wenn es Ihnen geschmeckt hat, freuen wir uns über eine Google-Bewertung").
- QR-Code auf dem Kassenbon oder Tischaufsteller, der direkt zur Google-Bewertungsseite führt.
- Auf jede Bewertung antworten. Auch auf negative. Professionell, freundlich, lösungsorientiert.
- Die besten Bewertungen auf der eigenen Website einbinden (Social Proof).
Hebel 3: Regelmäßige Inhalte und Newsletter
Google belohnt Websites, die regelmäßig aktualisiert werden. Für Restaurants heißt das:
- Wochenmenü oder Tagesgericht: Frische Inhalte jede Woche. SEO-Effekt plus Information für Stammgäste.
- Events und Aktionen: Weinabend, Live-Musik, Weihnachtsmenü, Kochkurse. Jedes Event ist ein neuer Inhalt, der Google frische Signale sendet.
- E-Mail-Newsletter: Sammle E-Mail-Adressen (über Reservierung oder Gewinnspiel) und informiere regelmäßig über neue Gerichte, Events und Sonderaktionen. Direkter Kontakt zu deinen Gästen, ohne Algorithmus-Abhängigkeit.
Das Gesamtbild: Stell dir vor, dein Restaurant hätte eine professionelle Website, die bei Google für deine lokalen Keywords rankt. Dazu ein gepflegtes Google-Profil mit 4,5+ Sternen und regelmäßigen Fotos. Und einen monatlichen Newsletter an 500 Stammgäste. Das ist kein Zukunftstraum. Das ist machbar. Und der ROI ist messbar.
Wer Website, lokales SEO, Bewertungsmanagement und regelmäßige Inhalte aus einer Hand will, spart sich das Jonglieren zwischen verschiedenen Dienstleistern. Genau dafür gibt es Komplett-Lösungen, die alle Bausteine integrieren und laufend betreuen.
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Was kostet eine Restaurant Website erstellen lassen?
Von 0 EUR (Baukasten, aber 20 bis 40 Stunden Eigenarbeit) bis 10.000 EUR (Agentur). KI-gestützte Erstellung liefert eine individuelle Restaurant-Website ab 1.499 EUR Festpreis in 48 Stunden, inklusive Speisekarte, Reservierung und DSGVO-Konformität. Alle Preise im Detail.
Welche Funktionen braucht eine Restaurant Website?
Die 8 Pflicht-Elemente sind: Digitale Speisekarte (als HTML, nicht PDF), Öffnungszeiten (prominent im Header), Online-Reservierung, professionelle Food-Fotos, Google Maps Einbindung, Kontaktdaten mit Click-to-Call, Bewertungen und Allergen-Informationen.
Soll ich die Speisekarte als PDF oder als Text auf die Website stellen?
Immer als HTML-Text. PDFs sind auf Smartphones schwer lesbar, von Google kaum indexierbar und nicht barrierefrei. Eine digitale Speisekarte als normaler Website-Text ist SEO-Gold, mobilfreundlich und lässt sich leicht aktualisieren.
Brauche ich als Restaurant wirklich eine eigene Website?
Ja. Über 70 % der Gäste informieren sich online vor einem Restaurantbesuch. Google Business und Instagram reichen nicht: Keine vollständige Speisekarte, keine Reservierung, kein Google-Ranking-Boost. Eine eigene Website amortisiert sich oft in wenigen Wochen.
Welches Reservierungstool ist für Restaurants am besten?
Für kleine Restaurants: Resmio (kostenloser Einstieg, deutschsprachig). Für gehobene Gastronomie: OpenTable oder TheFork (größere Reichweite). Für minimalen Aufwand: Ein einfaches Kontaktformular mit Datums- und Personenfeld reicht als Einstieg.
Wie lange dauert es, eine Restaurant Website zu erstellen?
Baukasten: 20 bis 40 Stunden Eigenarbeit über 1 bis 2 Wochen. WordPress mit Freelancer: 3 bis 6 Wochen. Agentur: 6 bis 12 Wochen. KI-gestützt: 48 Stunden nach Auftragserteilung. Du lieferst Speisekarte, Fotos, Logo und Öffnungszeiten.
Wie bekomme ich mehr Gäste über meine Restaurant Website?
Drei Hebel: Lokales SEO (Google Business optimieren, lokale Keywords auf der Website, Schema.org Markup). Google-Bewertungen aktiv sammeln. Und regelmäßige Inhalte wie Wochenmenüs, Events und saisonale Angebote, die frische Signale an Google senden.
Kann ich meine Restaurant Website selbst aktualisieren?
Bei Baukästen ja, aber mit technischem Aufwand. Bei statischen Websites (schneller, sicherer) übernimmt ein Retainer-Service die Updates. Bei KI-WebSichtbar gibt es den Co-Pilot-Retainer für 49 EUR pro Monat: Du schickst die Änderungen, wir setzen sie innerhalb von 24 Stunden um.
Fazit: Dein nächster Schritt
Eine Restaurant-Website ist kein Nice-to-have. Sie ist der digitale Eingang zu deinem Lokal. Ohne sie existierst du für einen Großteil deiner potenziellen Gäste schlicht nicht.
Was du jetzt tun solltest:
- Prüfe deine aktuelle Situation: Hast du eine Website? Wie sieht sie auf dem Smartphone aus? Ist die Speisekarte als HTML oder als PDF? Stimmen die Öffnungszeiten?
- Definiere deine Anforderungen: Brauchst du nur eine Online-Visitenkarte (One-Pager), eine vollständige Gastro-Website mit Reservierung, oder sogar einen eigenen Bestellshop?
- Wähle die passende Option: Baukasten wenn du Zeit hast, KI-gestützt für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, Agentur wenn Budget keine Rolle spielt.
- Sammle deine Inhalte: Speisekarte (als Text), Öffnungszeiten, Logo, 10 bis 15 gute Fotos. Das ist alles, was du brauchst.
Je länger du wartest, desto mehr Gäste gehen zu dem Restaurant mit der besseren Website.
