Website erstellen lassen: Kosten 2026 (Preisguide)

Auf einen Blick

Eine Website erstellen zu lassen kostet 2026 je nach Anbieter zwischen 0 und über 15.000 EUR. Baukästen liegen bei 9 bis 41 EUR pro Monat, ein Freelancer bei 500 bis 3.000 EUR, ein spezialisierter Festpreis-Anbieter bei 1.499 bis 5.999 EUR netto, eine Agentur bei 3.000 bis 15.000+ EUR. Der Preis hängt von Umfang, Funktionen und Anbietertyp ab. Dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Wartung.

Aktualisiert: 14. Juli 2026
Das Wichtigste in Kürze
  • Der Sweet Spot für KMU liegt zwischen 1.500 und 5.000 EUR netto. Darunter fehlt meist SEO, DSGVO oder Support, darüber zahlst du für Overhead.
  • Baukästen kosten laut offiziellen Preislisten 9 EUR (Jimdo Start) bis 40,46 EUR pro Monat (Wix Business), dauerhaft, solange die Website existiert.
  • Die eigentliche Rechnung entsteht über die Zeit: Eine WordPress-Agentur-Website für 3.000 EUR kostet nach 3 Jahren rund 5.760 EUR inklusive Wartung.
  • Ein Festpreis-Paket ab 1.499 EUR netto gehört dir dauerhaft und kostet danach nur Domain plus Hosting, oft unter 62 EUR im Jahr.
  • 66 Prozent der Internetnutzer vermissen ein Online-Angebot ihrer lokalen Geschäfte (Bitkom). Keine Website zu haben, kostet Anfragen.

Dieser Guide zeigt dir alle Optionen mit echten Zahlen: was jeder Anbietertyp kostet, welche versteckten Posten dazukommen und wie du erkennst, ob ein Angebot fair ist. Am Ende weißt du, welcher Weg zu deinem Budget passt.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Festpreis-Anbieter: Dienstleister, der eine Website zu einem vorab fixierten Gesamtpreis erstellt (typisch 1.499 bis 5.999 EUR netto) statt nach Stundensatz abzurechnen. Der Endpreis steht vor Projektbeginn fest, das Risiko für Mehraufwand trägt der Anbieter.

Eine Website erstellen zu lassen kostet zwischen 0 EUR (Baukasten mit Werbung) und 50.000 EUR (maßgeschneiderter Shop). Für die meisten kleinen Unternehmen liegt die Realität zwischen 1.500 und 5.000 EUR. Die Frage "Was kostet eine Website?" ist wie "Was kostet ein Auto?": Ohne Umfang keine seriöse Antwort.

Hier siehst du die fünf gängigen Wege im direkten Vergleich. Danach gehen wir in jeden Typ ins Detail.

Anbieter-Typ Einmalpreis Laufende Kosten Lieferzeit Geeignet für
Baukasten (Jimdo, Wix, IONOS) 0 EUR 9-41 EUR/Monat 1-5 Tage (selbst) Hobby, Vereine, Minimalbudget
Freelancer 500-3.000 EUR 0-50 EUR/Monat (optional) 1-4 Wochen Einfache Firmenwebsites
Festpreis-Anbieter 1.499-5.999 EUR netto 0-10 EUR/Monat (Hosting) 1-4 Wochen KMU, Handwerker, Praxen
Agentur (klein) 3.000-8.000 EUR 50-150 EUR/Monat 4-8 Wochen Mittelständler mit Anspruch
Agentur (groß) 8.000-30.000+ EUR 100-500 EUR/Monat 8-16 Wochen Shops, Portale, komplexe Projekte
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Wichtig
Ein Preis unter 500 EUR für einen vollständigen Website-Auftrag sollte dich stutzig machen. Das deckt kaum den Zeitaufwand eines professionellen Entwicklers. Meist bedeutet es: Template, keine Texte, keine DSGVO, kein Support.

Baukästen: 9 bis 41 EUR pro Monat

Jimdo, Wix, IONOS und Squarespace bieten Website-Baukästen ab 0 EUR in der Gratis-Variante. Du wählst ein Template, ziehst Elemente per Drag-and-drop und tippst deine Texte ein. Für eine eigene Domain und Werbefreiheit brauchst du einen Bezahlplan.

Die offiziellen Preise (Stand 2026, bei jährlicher Abrechnung): Jimdo kostet 9 EUR pro Monat im Start-Tarif und 15 EUR im Grow-Tarif. Wix liegt beim Core-Plan bei 29,75 EUR und beim Business-Plan bei 40,46 EUR pro Monat.

Was du bekommst: ein funktionierendes Grundgerüst, Hosting und SSL inklusive. Was du nicht bekommst: individuelles Design, professionelle SEO-Arbeit, DSGVO-Garantie, strategische Beratung. Und du bezahlst mit deiner Zeit: Rechne mit 20 bis 40 Stunden Eigenarbeit. Bei einem eigenen Stundenwert von 50 EUR sind das 1.000 bis 2.000 EUR Opportunitätskosten, die in keinem Baukasten-Vergleich auftauchen.

Mehr dazu: Website selber machen oder machen lassen?

Freelancer: 500 bis 3.000 EUR

Ein Freelancer baut deine Website individuell. Die Spanne ist riesig, weil "Freelancer" alles bedeuten kann: vom Studenten mit WordPress-Kenntnissen (500 EUR) bis zum Senior-Entwickler mit zehn Jahren Erfahrung (3.000+ EUR).

  • One-Pager (WordPress-Template): 500-800 EUR
  • Firmenwebsite, 5-7 Seiten: 1.200-2.500 EUR
  • Website mit Blog: 2.000-3.500 EUR
  • Einfacher Online-Shop: 2.500-5.000 EUR

Vorteil: persönlicher Kontakt, oft flexibel. Risiko: Qualität schwankt stark, kein Support bei Urlaub oder Ausfall. Viele Freelancer rechnen nach Stunden (50-100 EUR/h), nicht zum Festpreis. Die Endrechnung kann also deutlich höher ausfallen als das Angebot.

Festpreis-Anbieter: 1.499 bis 5.999 EUR netto

Diese Kategorie ist relativ neu. Ein Anbieter nutzt moderne Werkzeuge, um Design und Code schneller zu erstellen, prüft aber alles manuell und liefert zum Festpreis. Das Ergebnis: professionelle Qualität, Freelancer-Preis, schnelle Lieferung.

  • Launchpad: 1.499 EUR netto. One-Pager, DSGVO-konform, SEO-optimiert, fertig in 14 Tagen.
  • Workhorse: 3.499 EUR netto. Website bis fünf Seiten mit Content und erweitertem SEO.
  • Growth Engine: 5.999 EUR netto. Bis zehn Seiten, Blog, Schema.org, GEO-Optimierung für die KI-Suche.

Vorteil: Festpreis ohne Überraschungen, schnelle Lieferung, oft wartungsfreie Technik (statische Seiten statt WordPress). Grenze: nicht geeignet für komplexe Shops oder Plattformen mit Benutzerkonten. Mehr dazu: Website mit KI erstellen: Was geht, was nicht.

Agenturen: 3.000 bis 15.000+ EUR

Eine Agentur liefert das volle Programm: Strategie, Design, Entwicklung, Texte, SEO, Testing. Du musst dich um nichts kümmern, das hat seinen Preis.

  • Kleine Agentur, einfache Website: 3.000-5.000 EUR
  • Mittelgroße Agentur, Firmenwebsite: 5.000-10.000 EUR
  • Relaunch mit Strategie: 10.000-20.000 EUR
  • Enterprise-Projekt (Shop, Portal): 20.000-50.000+ EUR

Vorteil: höchste Tiefe, strategische Beratung, langfristige Betreuung. Nachteil: Für eine Handwerker-Website mit fünf Seiten ist eine große Agentur wie ein Umzugswagen für den Wocheneinkauf. Jede Änderung nach Projektabschluss kostet extra (60-150 EUR/h). Der komplette Vergleich: KI-Website vs. Baukasten vs. Agentur.

Kosten-RechnerWas kostet die richtige Lösung für dein Unternehmen? In 60 Sekunden mit echten Zahlen.

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Kostenspannen nach Anbietertyp 2026Floating-Bar-Chart der Einmalpreise: Baukasten, Festpreis-Anbieter, Freelancer, Agentur klein und Agentur groß.Was kostet eine Website? Einmalpreise 2026Typische Preisspanne pro Anbietertyp, in EUR02.5005.0007.50010.000+Baukasten0 EUR + 9-41 EUR/MonatFestpreis-Anbieter1.499-5.999 EUR nettoFreelancer500-3.000 EURAgentur (klein)3.000-8.000 EURAgentur (groß)8.000-30.000+ EURSweet Spot für KMU: 1.500-5.000 EUR netto. Darunter fehlt oft SEO, DSGVO oder Support.
Kostenspannen 2026 nach Anbietertyp: Baukasten (Abo), Festpreis-Anbieter (1.499-5.999 EUR netto), Freelancer, Agentur klein und groß.

Welche Faktoren bestimmen den Website-Preis?

Der Website-Preis wird von vier Faktoren getrieben: der Anzahl der Seiten, den Funktionen, der Design-Tiefe und dem Anbietertyp. Eine Website mit 15 Unterseiten, Shop und Mehrsprachigkeit kostet ein Vielfaches eines statischen One-Pagers. Hier die beiden wichtigsten Stellschrauben in Zahlen.

Preis nach Anzahl der Seiten

Website-Typ Seiten Freelancer Festpreis-Anbieter Agentur
One-Pager 1 500-1.500 EUR ab 1.499 EUR netto 2.000-4.000 EUR
Firmenwebsite (klein) 3-5 1.000-2.500 EUR ab 3.499 EUR netto 3.000-6.000 EUR
Firmenwebsite (mittel) 5-10 2.000-3.500 EUR ab 5.999 EUR netto 5.000-10.000 EUR
Website mit Blog 10-20 2.500-5.000 EUR ab 5.999 EUR netto 8.000-15.000 EUR
Online-Shop (einfach) 10-50 Produkte 2.500-5.000 EUR n/a 5.000-15.000 EUR
Online-Shop (komplex) 50-500 Produkte 5.000-10.000 EUR n/a 10.000-30.000+ EUR
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Preis nach Funktionen

Jede Zusatzfunktion erhöht den Preis. Die gängigsten Extras:

Funktion Freelancer Agentur
Kontaktformular 0-100 EUR (oft inklusive) inklusive
Google-Maps-Einbindung 50-150 EUR inklusive
Blog- oder News-Bereich 300-800 EUR 500-2.000 EUR
Mehrsprachigkeit (2 Sprachen) 500-1.500 EUR 1.000-3.000 EUR
Buchungssystem / Kalender 300-1.000 EUR 500-2.000 EUR
Mitgliederbereich / Login 1.000-3.000 EUR 2.000-5.000 EUR
Texterstellung (pro Seite) 100-300 EUR 200-500 EUR
SEO-Optimierung (On-Page) 200-500 EUR 500-2.000 EUR
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Beispiel
Du willst eine Firmenwebsite mit fünf Seiten, Blog, Kontaktformular und SEO. Freelancer: 2.000 + 500 + 0 + 300 = rund 2.800 EUR. Agentur: 5.000 + 1.000 + 0 + 1.000 = rund 7.000 EUR. Festpreis-Anbieter: 3.499 EUR netto, alles inklusive.

Branchenspezifische Preise findest du im Artikel Was kostet eine Handwerker-Website? und im Überblick Webdesign Preise 2026.

Preis-Leistungs-Matrix der AnbietertypenVier-Quadranten-Matrix mit Preis auf der X-Achse und Leistung auf der Y-Achse. Festpreis-Anbieter liegt im Quadranten bestes Verhältnis.Preis gegen Leistung: Wo liegt das beste Verhältnis?Bestes VerhältnisPremiumGünstig, aber wenigTeuer für wenigPreis →Leistung ↑BaukastenFreelancerAgenturFestpreis-AnbieterVier Faktoren treiben den Preis: Seitenzahl, Funktionen, Design-Tiefe und Anbietertyp.
Preis-Leistungs-Matrix: Festpreis-Anbieter erreichen hohe Leistung bei moderatem Preis, Agenturen liefern Tiefe zum Premium-Preis, Baukästen sind günstig, aber begrenzt.

Du willst eine Website, die wirklich Kunden bringt?

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Welche versteckten Kosten kommen obendrauf?

Versteckte Website-Kosten: Posten, die im Erstellungsangebot selten auftauchen, aber laufend anfallen: Domain (10-15 EUR/Jahr), Hosting (36-360 EUR/Jahr), SSL, WordPress-Wartung (240-1.200 EUR/Jahr) und Plugin-Lizenzen (50-500 EUR/Jahr). Über drei Jahre übersteigen sie oft den einmaligen Erstellungspreis.

Der Preis für die Erstellung ist nur der Anfang. Versteckte Kosten summieren sich, werden in Angeboten aber selten genannt. Am teuersten sind über die Zeit WordPress-Wartung (240-1.200 EUR/Jahr) und Plugin-Lizenzen (50-500 EUR/Jahr). Hier die vollständige Liste.

Einmalige versteckte Kosten:

Posten Kosten Anmerkung
Stockfotos 50-300 EUR 5-15 Bilder à 10-20 EUR
Logo-Erstellung 200-2.000 EUR falls kein Logo vorhanden
Professionelle Fotos 300-1.500 EUR Team, Räume, Produkte
DSGVO-Anpassung 200-500 EUR wenn nicht im Angebot
Cookie-Consent-Tool 0-500 EUR kostenlose Lösungen möglich
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Laufende versteckte Kosten:

Posten Kosten pro Jahr Anmerkung
Domain (.de) 10-15 EUR Pflicht, jährliche Verlängerung
Hosting (Shared) 36-120 EUR 3-10 EUR/Monat
SSL-Zertifikat 0-100 EUR oft im Hosting inklusive
WordPress-Wartung 240-1.200 EUR Updates, Backups, Sicherheit
Plugin-Lizenzen 50-500 EUR Elementor Pro, WPML, Yoast Premium
Baukasten-Abo 108-485 EUR Pflicht, solange die Website lebt
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5.760 EUR

So viel kostet eine WordPress-Website für 3.000 EUR nach drei Jahren tatsächlich, inklusive Hosting, Wartung und Plugins. Eine statische Festpreis-Website liegt im selben Zeitraum bei rund 1.685 EUR.

Quelle: Marktpreise 2026, eigene Kalkulation KI-WebSichtbar

Achtung
Frag bei jedem Angebot explizit nach den laufenden Kosten. "Drei Monate Hosting kostenlos" heißt: ab Monat vier zahlst du 20 bis 60 EUR im Monat. Was im Angebot nicht steht, ist nicht enthalten.

Mehr zum Thema WordPress-Folgekosten: Warum kleine Betriebe kein CMS brauchen.

Versteckte Kosten über 3 JahreGestapelte Balken vergleichen die tatsächlichen Gesamtkosten einer WordPress-Agentur-Website und einer statischen Festpreis-Website nach drei Jahren.Was du nach 3 Jahren wirklich zahlstErstpreis plus versteckte Folgekosten, kumuliert03.0005.000Erstpreis 3.000Wartung 1.800Plugins 600Hosting 3605.760 EURWordPress-AgenturFestpreis 1.499Hosting+Domain 1861.685 EURStatische Festpreis-WebsiteUnterschied nach 3 Jahren: rund 4.075 EUR, fast komplett durch versteckte Folgekosten.
Versteckte Kosten über 3 Jahre: Wartung, Plugins und Hosting treiben eine WordPress-Agentur-Website auf rund 5.760 EUR, während eine statische Festpreis-Website bei 1.685 EUR bleibt.

Einmalpreis oder monatliches Abo: Was ist auf Dauer günstiger?

Auf Dauer schlägt der Einmalpreis das Abo in fast jedem Szenario. Ein Baukasten-Abo oder eine Miet-Website läuft, solange du zahlst. Kündigst du, ist die Website weg. Eine Festpreis-Website gehört dir und kostet danach nur Domain und Hosting. Die einzige Ausnahme: Du brauchst die Website nur für 6 bis 12 Monate.

Was Abo-Modelle über die Zeit bedeuten:

Anbieter Monatlich Nach 1 Jahr Nach 3 Jahren Nach 5 Jahren
Jimdo Grow 15 EUR 180 EUR 540 EUR 900 EUR
Wix Business 40,46 EUR 486 EUR 1.457 EUR 2.428 EUR
Miet-Website (Agentur) 99 EUR 1.188 EUR 3.564 EUR 5.940 EUR
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Das Problem: Die Website gehört dir nicht, und die Preise steigen regelmäßig. Du bist dem Anbieter ausgeliefert.

Was Einmalpreise über die Zeit bedeuten:

Anbieter Einmalpreis Laufend/Jahr Nach 3 Jahren Nach 5 Jahren
Festpreis-Anbieter (statisch) 1.499 EUR netto 62 EUR 1.685 EUR 1.809 EUR
Freelancer (WordPress) 2.000 EUR 600 EUR 3.800 EUR 5.000 EUR
Agentur (WordPress) 7.000 EUR 1.200 EUR 10.600 EUR 13.000 EUR
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Miet-Website (99 EUR/Monat)

  • 0 EUR Startkosten, wirkt günstig
  • Nach 3 Jahren: 3.564 EUR gezahlt
  • Website gehört dir nicht
  • Kündigung = alles weg
  • Preis kann jederzeit steigen

Festpreis-Website (1.499 EUR netto)

  • Einmal zahlen, dann ist es deins
  • Nach 3 Jahren: rund 1.685 EUR gesamt
  • Website gehört dir vollständig
  • Jederzeit umziehbar
  • Nur Domain und Hosting laufend

Fazit
Einmalpreis schlägt Monatsgebühr, sobald du die Website länger als etwa 18 Monate nutzt. Und das tust du fast immer.

Gesamtkosten über 5 JahreLiniendiagramm der kumulierten Gesamtkosten von Baukasten, Freelancer, Festpreis-Anbieter und Agentur über fünf Jahre.Gesamtkosten über 5 Jahre im VergleichEinmalpreis plus laufende Kosten, kumuliert04.0008.00012.000StartJahr 1Jahr 2Jahr 3Jahr 5Agentur nach 5 Jahren rund 13.000 EUR, Freelancer 5.000 EUR, Baukasten 900 EUR.Festpreis-Anbieter: rund 1.809 EUR gesamt, Einmalpreis plus Hosting.
Gesamtkosten über 5 Jahre: Der Festpreis-Anbieter (grün) bleibt flach bei rund 1.809 EUR, während Agentur-Modelle mit laufender Wartung stark steigen. Basis: Launchpad 1.499 EUR netto plus 62 EUR pro Jahr Hosting.

Festpreis oder Stundensatz: Was ist besser?

Für klare Projekte wie eine Firmenwebsite oder einen One-Pager ist ein Festpreis besser: Du weißt vorher, was es kostet, und trägst kein Risiko bei Verzögerungen. Ein Stundensatz lohnt sich bei komplexen Projekten, die sich während der Umsetzung verändern, etwa Shops oder Portale.

Unternehmer vergleicht zwei Preisangebote, um die Kosten fürs Website erstellen lassen einzuschätzen
Festpreis oder Stundensatz: Der Vergleich entscheidet, was deine Website am Ende wirklich kostet.
Kriterium Festpreis Stundensatz
Kostensicherheit hoch: Preis steht vorher fest niedrig: Endpreis offen
Typischer Preis (Firmenwebsite) 1.500-5.000 EUR 3.000-8.000 EUR (40-80h)
Risiko bei Verzögerung Anbieter trägt es du trägst es
Flexibilität Scope definiert, Extras kosten extra flexibel, jede Änderung kostet
Stundensätze am Markt n/a Freelancer 50-100 EUR/h, Agentur 80-150 EUR/h
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Tipp
Bei einem Stundensatz immer nach einer Obergrenze fragen. "80 EUR pro Stunde" klingt fair. Werden aus geplanten 30 Stunden aber 60, zahlst du plötzlich 4.800 statt 2.400 EUR.

Welcher Weg passt zu deinem Budget?

Der richtige Weg hängt von deinem Budget und der Komplexität ab. Als Faustregel: unter 500 EUR Baukasten, 1.000 bis 3.000 EUR Festpreis-Anbieter oder guter Freelancer, 3.000 bis 10.000 EUR Agentur bei komplexen Anforderungen, darüber Full-Service. Diese Entscheidungshilfe führt dich Schritt für Schritt.

  • Budget unter 500 EUR: Baukasten, aber rechne deine Arbeitszeit mit. Oder spar etwas länger und investiere in eine Lösung, die Kunden bringt.
  • Budget 1.000-3.000 EUR: Festpreis-Anbieter oder guter Freelancer. Beste Preis-Leistung für KMU.
  • Budget 3.000-10.000 EUR: Agentur oder Premium-Freelancer. Sinnvoll bei komplexen Anforderungen.
  • Budget über 10.000 EUR: Full-Service-Agentur für Shop, Portal oder mehrsprachige Website.

„Die teuerste Website ist die, die niemand findet. Ich sehe ständig Betriebe, die 6.000 EUR für ein schönes Design zahlen und dann feststellen, dass sie bei Google auf Seite vier stehen. Der Preis sagt nichts über den Return."

Niklaas Zander, Gründer von KI-WebSichtbar

Wenn du drei konkrete Angebote vergleichen willst, hilft dir die Checkliste im Artikel Webdesign Angebote vergleichen.

Entscheidungshilfe nach BudgetFlowchart, das ausgehend vom Budget den passenden Anbietertyp empfiehlt: Baukasten, Festpreis-Anbieter, Agentur oder Full-Service-Agentur.Welcher Weg passt zu deinem Budget?Dein Budget?unter 5001.000-3.0003.000-10.000über 10.000Baukasten9-41 EUR/MonatArbeitszeiteinplanenFestpreis-Anbieteroder guter FreelancerBeste Preis-Leistungfür KMUAgenturbei komplexenAnforderungenFull-ServiceShop, Portal,mehrsprachigFür die meisten kleinen Unternehmen liegt der Sweet Spot zwischen 1.500 und 5.000 EUR netto.
Entscheidungshilfe nach Budget: unter 500 EUR Baukasten, 1.000-3.000 EUR Festpreis-Anbieter oder guter Freelancer, 3.000-10.000 EUR Agentur, darüber Full-Service.

Woran erkennst du ein faires Angebot?

Ein faires Angebot ist schriftlich, hat einen klaren Leistungsumfang, einen Festpreis oder eine Stunden-Obergrenze und nennt die laufenden Kosten. Fehlt einer dieser Punkte, frag nach. Diese Checkliste zeigt, was drinstehen muss.

Das muss in jedem guten Angebot stehen:

  • Leistungsumfang: Wie viele Seiten, welche Funktionen, sind Texte inklusive?
  • Festpreis oder Stunden-Obergrenze: "Auf Stundenbasis" ohne Limit ist ein Warnzeichen.
  • Lieferzeit: Wann ist die Website fertig, was passiert bei Verzug?
  • Korrekturschleifen: Wie viele Änderungsrunden sind inklusive (Standard: 2-3)?
  • DSGVO: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, SSL, lokales Font-Hosting.
  • SEO: Meta-Tags, Alt-Texte, Sitemap, Schema.org.
  • Eigentumsrechte: Gehört dir die Website nach Bezahlung, kannst du sie umziehen?
  • Laufende Kosten: Was kostet Hosting, Domain und Wartung danach?
Achtung
Finger weg bei "kostenloser Website" mit 24-Monats-Bindung. 0 EUR Erstellung plus 99 EUR mal 24 Monate ergibt 2.376 EUR, und die Website gehört dir trotzdem nicht.

Google beschreibt in seinem SEO-Starter-Guide klar, welche Grundlagen jede Website braucht. Prüf, ob dein Anbieter sie liefert. Alle Datenschutz-Pflichten stehen in der DSGVO-Checkliste für KMU-Websites.

Was kostet es, in der KI-Suche unsichtbar zu sein?

Neben Google entsteht gerade ein zweiter Suchkanal: ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews und Gemini beantworten Fragen direkt, ohne dass Nutzer auf klassische Ergebnisse klicken. Rund 60 Prozent aller Google-Suchen enden inzwischen ohne Klick, während der Referral-Traffic aus KI-Suchmaschinen stark wächst. Wer nur für Google gebaut ist, wird in diesem Kanal nicht zitiert.

Für die Kostenfrage heißt das: Eine Website, die heute erstellt wird, sollte für beide Kanäle optimiert sein. Das ist kein teures Extra, sondern eine Frage der Bauweise, saubere Struktur, klare Antworten, verwertbare Daten. Bei manchen Anbietern ist GEO-Optimierung Standard, bei anderen kostet sie extra oder fehlt ganz. Frag konkret nach. Hintergrund: Was ist GEO (Generative Engine Optimization)?

66 %

der Internetnutzer in Deutschland vermissen ein Online-Angebot ihrer lokalen Geschäfte. Jeder Monat ohne auffindbare Website sind verlorene Anfragen.

Quelle: Bitkom

Häufige Fragen zu den Kosten einer Website

Was kostet es, eine einfache Website erstellen zu lassen?

Eine einfache Website (One-Pager oder bis fünf Seiten) kostet je nach Anbieter 500 bis 3.000 EUR. Freelancer starten bei rund 800 EUR, Festpreis-Anbieter bei 1.499 EUR netto, Agenturen bei 3.000 EUR. Dazu kommen laufende Kosten für Domain (10-15 EUR/Jahr) und Hosting (3-30 EUR/Monat).

Welche monatlichen Kosten fallen für eine Website an?

Das hängt vom Modell ab. Baukasten: 9 bis 41 EUR pro Monat, dauerhaft. Eigene Website: Domain rund 1 EUR plus Hosting 3 bis 10 EUR pro Monat. WordPress: zusätzlich 20 bis 100 EUR pro Monat für Wartung. Statische Website: nur Domain und Hosting, oft unter 5 EUR pro Monat.

Ist ein Baukasten günstiger als eine professionelle Website?

Kurzfristig ja, langfristig oft nicht. Jimdo Grow kostet 15 EUR pro Monat, also 540 EUR über drei Jahre, plus deine Arbeitszeit von 20 bis 40 Stunden. Eine Festpreis-Website ab 1.499 EUR netto gehört dir dauerhaft und kostet danach nur 1 bis 5 EUR pro Monat für Hosting.

Welche versteckten Kosten gibt es bei einer Website?

Die häufigsten: Domain-Verlängerung (10-15 EUR/Jahr), SSL (0-100 EUR/Jahr), Hosting (36-360 EUR/Jahr), WordPress-Wartung (240-1.200 EUR/Jahr), Plugin-Lizenzen (50-500 EUR/Jahr), Stockfotos (50-300 EUR), DSGVO-Anpassung (200-500 EUR) und Content-Updates (60-150 EUR/Stunde bei Agenturen).

Warum sind Webdesign-Preise so unterschiedlich?

Die Spanne entsteht durch Teamgröße (Solo vs. zehnköpfiges Team), Standort, Leistungsumfang (nur Design vs. Design plus Text plus SEO plus Strategie), Technologie (Template vs. Custom Code) und Erfahrung. Außerdem rechnen manche nach Stunden (80-150 EUR/h), andere zum Festpreis.

Lohnt sich eine günstige Website für 500 EUR?

Eine 500-EUR-Website kann ein Startpunkt sein, hat aber meist Einschränkungen: Template-Design, kein individuelles SEO, fragliche DSGVO-Konformität, keine Beratung. Wenn die Website Kunden bringen soll, rechnet sich eine professionelle Lösung ab 1.500 EUR fast immer schneller.

Was kostet eine Website mit Online-Shop?

Ein einfacher Shop (bis 50 Produkte) kostet beim Freelancer 2.000 bis 5.000 EUR, bei einer Agentur 5.000 bis 15.000 EUR. Dazu kommen Shopsystem (0-80 EUR/Monat), Zahlungsanbieter (1,5-3,5 Prozent pro Transaktion) und Wartung (50-200 EUR/Monat).

Fazit: So triffst du die richtige Entscheidung

Die Kosten für eine professionelle Website liegen 2026 zwischen 500 und 15.000 EUR. Für die meisten kleinen Unternehmen ist der Sweet Spot zwischen 1.500 und 5.000 EUR netto. Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern das beste Verhältnis aus Leistung, Eigentum und laufenden Kosten.

Die wichtigste Frage ist nicht "Was kostet die Website?", sondern "Was kostet es, keine zu haben?". Laut Bitkom informieren sich rund 64 Prozent der Verbraucher online, bevor sie kaufen, und 66 Prozent vermissen ein Online-Angebot ihrer lokalen Geschäfte. Jeder Monat ohne auffindbare Website sind verlorene Anfragen. Starte lieber mit einer soliden Basis und baue später aus, als ewig zu planen und nichts online zu haben.

Quellen: Wix Preise 2026 · Jimdo Pricing · Bitkom · Google Search · Stand: Juli 2026