Website erstellen lassen: Kosten 2026 (Preisguide)
Eine Website erstellen zu lassen kostet 2026 je nach Anbieter zwischen 0 und über 15.000 EUR. Baukästen liegen bei 9 bis 41 EUR pro Monat, ein Freelancer bei 500 bis 3.000 EUR, ein spezialisierter Festpreis-Anbieter bei 1.499 bis 5.999 EUR netto, eine Agentur bei 3.000 bis 15.000+ EUR. Der Preis hängt von Umfang, Funktionen und Anbietertyp ab. Dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Wartung.
- Der Sweet Spot für KMU liegt zwischen 1.500 und 5.000 EUR netto. Darunter fehlt meist SEO, DSGVO oder Support, darüber zahlst du für Overhead.
- Baukästen kosten laut offiziellen Preislisten 9 EUR (Jimdo Start) bis 40,46 EUR pro Monat (Wix Business), dauerhaft, solange die Website existiert.
- Die eigentliche Rechnung entsteht über die Zeit: Eine WordPress-Agentur-Website für 3.000 EUR kostet nach 3 Jahren rund 5.760 EUR inklusive Wartung.
- Ein Festpreis-Paket ab 1.499 EUR netto gehört dir dauerhaft und kostet danach nur Domain plus Hosting, oft unter 62 EUR im Jahr.
- 66 Prozent der Internetnutzer vermissen ein Online-Angebot ihrer lokalen Geschäfte (Bitkom). Keine Website zu haben, kostet Anfragen.
Dieser Guide zeigt dir alle Optionen mit echten Zahlen: was jeder Anbietertyp kostet, welche versteckten Posten dazukommen und wie du erkennst, ob ein Angebot fair ist. Am Ende weißt du, welcher Weg zu deinem Budget passt.
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Festpreis-Anbieter: Dienstleister, der eine Website zu einem vorab fixierten Gesamtpreis erstellt (typisch 1.499 bis 5.999 EUR netto) statt nach Stundensatz abzurechnen. Der Endpreis steht vor Projektbeginn fest, das Risiko für Mehraufwand trägt der Anbieter.
Eine Website erstellen zu lassen kostet zwischen 0 EUR (Baukasten mit Werbung) und 50.000 EUR (maßgeschneiderter Shop). Für die meisten kleinen Unternehmen liegt die Realität zwischen 1.500 und 5.000 EUR. Die Frage "Was kostet eine Website?" ist wie "Was kostet ein Auto?": Ohne Umfang keine seriöse Antwort.
Hier siehst du die fünf gängigen Wege im direkten Vergleich. Danach gehen wir in jeden Typ ins Detail.
| Anbieter-Typ | Einmalpreis | Laufende Kosten | Lieferzeit | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Baukasten (Jimdo, Wix, IONOS) | 0 EUR | 9-41 EUR/Monat | 1-5 Tage (selbst) | Hobby, Vereine, Minimalbudget |
| Freelancer | 500-3.000 EUR | 0-50 EUR/Monat (optional) | 1-4 Wochen | Einfache Firmenwebsites |
| Festpreis-Anbieter | 1.499-5.999 EUR netto | 0-10 EUR/Monat (Hosting) | 1-4 Wochen | KMU, Handwerker, Praxen |
| Agentur (klein) | 3.000-8.000 EUR | 50-150 EUR/Monat | 4-8 Wochen | Mittelständler mit Anspruch |
| Agentur (groß) | 8.000-30.000+ EUR | 100-500 EUR/Monat | 8-16 Wochen | Shops, Portale, komplexe Projekte |
Baukästen: 9 bis 41 EUR pro Monat
Jimdo, Wix, IONOS und Squarespace bieten Website-Baukästen ab 0 EUR in der Gratis-Variante. Du wählst ein Template, ziehst Elemente per Drag-and-drop und tippst deine Texte ein. Für eine eigene Domain und Werbefreiheit brauchst du einen Bezahlplan.
Die offiziellen Preise (Stand 2026, bei jährlicher Abrechnung): Jimdo kostet 9 EUR pro Monat im Start-Tarif und 15 EUR im Grow-Tarif. Wix liegt beim Core-Plan bei 29,75 EUR und beim Business-Plan bei 40,46 EUR pro Monat.
Was du bekommst: ein funktionierendes Grundgerüst, Hosting und SSL inklusive. Was du nicht bekommst: individuelles Design, professionelle SEO-Arbeit, DSGVO-Garantie, strategische Beratung. Und du bezahlst mit deiner Zeit: Rechne mit 20 bis 40 Stunden Eigenarbeit. Bei einem eigenen Stundenwert von 50 EUR sind das 1.000 bis 2.000 EUR Opportunitätskosten, die in keinem Baukasten-Vergleich auftauchen.
Mehr dazu: Website selber machen oder machen lassen?
Freelancer: 500 bis 3.000 EUR
Ein Freelancer baut deine Website individuell. Die Spanne ist riesig, weil "Freelancer" alles bedeuten kann: vom Studenten mit WordPress-Kenntnissen (500 EUR) bis zum Senior-Entwickler mit zehn Jahren Erfahrung (3.000+ EUR).
- One-Pager (WordPress-Template): 500-800 EUR
- Firmenwebsite, 5-7 Seiten: 1.200-2.500 EUR
- Website mit Blog: 2.000-3.500 EUR
- Einfacher Online-Shop: 2.500-5.000 EUR
Vorteil: persönlicher Kontakt, oft flexibel. Risiko: Qualität schwankt stark, kein Support bei Urlaub oder Ausfall. Viele Freelancer rechnen nach Stunden (50-100 EUR/h), nicht zum Festpreis. Die Endrechnung kann also deutlich höher ausfallen als das Angebot.
Festpreis-Anbieter: 1.499 bis 5.999 EUR netto
Diese Kategorie ist relativ neu. Ein Anbieter nutzt moderne Werkzeuge, um Design und Code schneller zu erstellen, prüft aber alles manuell und liefert zum Festpreis. Das Ergebnis: professionelle Qualität, Freelancer-Preis, schnelle Lieferung.
- Launchpad: 1.499 EUR netto. One-Pager, DSGVO-konform, SEO-optimiert, fertig in 14 Tagen.
- Workhorse: 3.499 EUR netto. Website bis fünf Seiten mit Content und erweitertem SEO.
- Growth Engine: 5.999 EUR netto. Bis zehn Seiten, Blog, Schema.org, GEO-Optimierung für die KI-Suche.
Vorteil: Festpreis ohne Überraschungen, schnelle Lieferung, oft wartungsfreie Technik (statische Seiten statt WordPress). Grenze: nicht geeignet für komplexe Shops oder Plattformen mit Benutzerkonten. Mehr dazu: Website mit KI erstellen: Was geht, was nicht.
Agenturen: 3.000 bis 15.000+ EUR
Eine Agentur liefert das volle Programm: Strategie, Design, Entwicklung, Texte, SEO, Testing. Du musst dich um nichts kümmern, das hat seinen Preis.
- Kleine Agentur, einfache Website: 3.000-5.000 EUR
- Mittelgroße Agentur, Firmenwebsite: 5.000-10.000 EUR
- Relaunch mit Strategie: 10.000-20.000 EUR
- Enterprise-Projekt (Shop, Portal): 20.000-50.000+ EUR
Vorteil: höchste Tiefe, strategische Beratung, langfristige Betreuung. Nachteil: Für eine Handwerker-Website mit fünf Seiten ist eine große Agentur wie ein Umzugswagen für den Wocheneinkauf. Jede Änderung nach Projektabschluss kostet extra (60-150 EUR/h). Der komplette Vergleich: KI-Website vs. Baukasten vs. Agentur.
Welche Faktoren bestimmen den Website-Preis?
Der Website-Preis wird von vier Faktoren getrieben: der Anzahl der Seiten, den Funktionen, der Design-Tiefe und dem Anbietertyp. Eine Website mit 15 Unterseiten, Shop und Mehrsprachigkeit kostet ein Vielfaches eines statischen One-Pagers. Hier die beiden wichtigsten Stellschrauben in Zahlen.
Preis nach Anzahl der Seiten
| Website-Typ | Seiten | Freelancer | Festpreis-Anbieter | Agentur |
|---|---|---|---|---|
| One-Pager | 1 | 500-1.500 EUR | ab 1.499 EUR netto | 2.000-4.000 EUR |
| Firmenwebsite (klein) | 3-5 | 1.000-2.500 EUR | ab 3.499 EUR netto | 3.000-6.000 EUR |
| Firmenwebsite (mittel) | 5-10 | 2.000-3.500 EUR | ab 5.999 EUR netto | 5.000-10.000 EUR |
| Website mit Blog | 10-20 | 2.500-5.000 EUR | ab 5.999 EUR netto | 8.000-15.000 EUR |
| Online-Shop (einfach) | 10-50 Produkte | 2.500-5.000 EUR | n/a | 5.000-15.000 EUR |
| Online-Shop (komplex) | 50-500 Produkte | 5.000-10.000 EUR | n/a | 10.000-30.000+ EUR |
Preis nach Funktionen
Jede Zusatzfunktion erhöht den Preis. Die gängigsten Extras:
| Funktion | Freelancer | Agentur |
|---|---|---|
| Kontaktformular | 0-100 EUR (oft inklusive) | inklusive |
| Google-Maps-Einbindung | 50-150 EUR | inklusive |
| Blog- oder News-Bereich | 300-800 EUR | 500-2.000 EUR |
| Mehrsprachigkeit (2 Sprachen) | 500-1.500 EUR | 1.000-3.000 EUR |
| Buchungssystem / Kalender | 300-1.000 EUR | 500-2.000 EUR |
| Mitgliederbereich / Login | 1.000-3.000 EUR | 2.000-5.000 EUR |
| Texterstellung (pro Seite) | 100-300 EUR | 200-500 EUR |
| SEO-Optimierung (On-Page) | 200-500 EUR | 500-2.000 EUR |
Branchenspezifische Preise findest du im Artikel Was kostet eine Handwerker-Website? und im Überblick Webdesign Preise 2026.
Du willst eine Website, die wirklich Kunden bringt?
KI-WebSichtbar entdeckenWelche versteckten Kosten kommen obendrauf?
Versteckte Website-Kosten: Posten, die im Erstellungsangebot selten auftauchen, aber laufend anfallen: Domain (10-15 EUR/Jahr), Hosting (36-360 EUR/Jahr), SSL, WordPress-Wartung (240-1.200 EUR/Jahr) und Plugin-Lizenzen (50-500 EUR/Jahr). Über drei Jahre übersteigen sie oft den einmaligen Erstellungspreis.
Der Preis für die Erstellung ist nur der Anfang. Versteckte Kosten summieren sich, werden in Angeboten aber selten genannt. Am teuersten sind über die Zeit WordPress-Wartung (240-1.200 EUR/Jahr) und Plugin-Lizenzen (50-500 EUR/Jahr). Hier die vollständige Liste.
Einmalige versteckte Kosten:
| Posten | Kosten | Anmerkung |
|---|---|---|
| Stockfotos | 50-300 EUR | 5-15 Bilder à 10-20 EUR |
| Logo-Erstellung | 200-2.000 EUR | falls kein Logo vorhanden |
| Professionelle Fotos | 300-1.500 EUR | Team, Räume, Produkte |
| DSGVO-Anpassung | 200-500 EUR | wenn nicht im Angebot |
| Cookie-Consent-Tool | 0-500 EUR | kostenlose Lösungen möglich |
Laufende versteckte Kosten:
| Posten | Kosten pro Jahr | Anmerkung |
|---|---|---|
| Domain (.de) | 10-15 EUR | Pflicht, jährliche Verlängerung |
| Hosting (Shared) | 36-120 EUR | 3-10 EUR/Monat |
| SSL-Zertifikat | 0-100 EUR | oft im Hosting inklusive |
| WordPress-Wartung | 240-1.200 EUR | Updates, Backups, Sicherheit |
| Plugin-Lizenzen | 50-500 EUR | Elementor Pro, WPML, Yoast Premium |
| Baukasten-Abo | 108-485 EUR | Pflicht, solange die Website lebt |
So viel kostet eine WordPress-Website für 3.000 EUR nach drei Jahren tatsächlich, inklusive Hosting, Wartung und Plugins. Eine statische Festpreis-Website liegt im selben Zeitraum bei rund 1.685 EUR.
Quelle: Marktpreise 2026, eigene Kalkulation KI-WebSichtbarMehr zum Thema WordPress-Folgekosten: Warum kleine Betriebe kein CMS brauchen.
Einmalpreis oder monatliches Abo: Was ist auf Dauer günstiger?
Auf Dauer schlägt der Einmalpreis das Abo in fast jedem Szenario. Ein Baukasten-Abo oder eine Miet-Website läuft, solange du zahlst. Kündigst du, ist die Website weg. Eine Festpreis-Website gehört dir und kostet danach nur Domain und Hosting. Die einzige Ausnahme: Du brauchst die Website nur für 6 bis 12 Monate.
Was Abo-Modelle über die Zeit bedeuten:
| Anbieter | Monatlich | Nach 1 Jahr | Nach 3 Jahren | Nach 5 Jahren |
|---|---|---|---|---|
| Jimdo Grow | 15 EUR | 180 EUR | 540 EUR | 900 EUR |
| Wix Business | 40,46 EUR | 486 EUR | 1.457 EUR | 2.428 EUR |
| Miet-Website (Agentur) | 99 EUR | 1.188 EUR | 3.564 EUR | 5.940 EUR |
Das Problem: Die Website gehört dir nicht, und die Preise steigen regelmäßig. Du bist dem Anbieter ausgeliefert.
Was Einmalpreise über die Zeit bedeuten:
| Anbieter | Einmalpreis | Laufend/Jahr | Nach 3 Jahren | Nach 5 Jahren |
|---|---|---|---|---|
| Festpreis-Anbieter (statisch) | 1.499 EUR netto | 62 EUR | 1.685 EUR | 1.809 EUR |
| Freelancer (WordPress) | 2.000 EUR | 600 EUR | 3.800 EUR | 5.000 EUR |
| Agentur (WordPress) | 7.000 EUR | 1.200 EUR | 10.600 EUR | 13.000 EUR |
Miet-Website (99 EUR/Monat)
- 0 EUR Startkosten, wirkt günstig
- Nach 3 Jahren: 3.564 EUR gezahlt
- Website gehört dir nicht
- Kündigung = alles weg
- Preis kann jederzeit steigen
Festpreis-Website (1.499 EUR netto)
- Einmal zahlen, dann ist es deins
- Nach 3 Jahren: rund 1.685 EUR gesamt
- Website gehört dir vollständig
- Jederzeit umziehbar
- Nur Domain und Hosting laufend
Festpreis oder Stundensatz: Was ist besser?
Für klare Projekte wie eine Firmenwebsite oder einen One-Pager ist ein Festpreis besser: Du weißt vorher, was es kostet, und trägst kein Risiko bei Verzögerungen. Ein Stundensatz lohnt sich bei komplexen Projekten, die sich während der Umsetzung verändern, etwa Shops oder Portale.

| Kriterium | Festpreis | Stundensatz |
|---|---|---|
| Kostensicherheit | hoch: Preis steht vorher fest | niedrig: Endpreis offen |
| Typischer Preis (Firmenwebsite) | 1.500-5.000 EUR | 3.000-8.000 EUR (40-80h) |
| Risiko bei Verzögerung | Anbieter trägt es | du trägst es |
| Flexibilität | Scope definiert, Extras kosten extra | flexibel, jede Änderung kostet |
| Stundensätze am Markt | n/a | Freelancer 50-100 EUR/h, Agentur 80-150 EUR/h |
Welcher Weg passt zu deinem Budget?
Der richtige Weg hängt von deinem Budget und der Komplexität ab. Als Faustregel: unter 500 EUR Baukasten, 1.000 bis 3.000 EUR Festpreis-Anbieter oder guter Freelancer, 3.000 bis 10.000 EUR Agentur bei komplexen Anforderungen, darüber Full-Service. Diese Entscheidungshilfe führt dich Schritt für Schritt.
- Budget unter 500 EUR: Baukasten, aber rechne deine Arbeitszeit mit. Oder spar etwas länger und investiere in eine Lösung, die Kunden bringt.
- Budget 1.000-3.000 EUR: Festpreis-Anbieter oder guter Freelancer. Beste Preis-Leistung für KMU.
- Budget 3.000-10.000 EUR: Agentur oder Premium-Freelancer. Sinnvoll bei komplexen Anforderungen.
- Budget über 10.000 EUR: Full-Service-Agentur für Shop, Portal oder mehrsprachige Website.
„Die teuerste Website ist die, die niemand findet. Ich sehe ständig Betriebe, die 6.000 EUR für ein schönes Design zahlen und dann feststellen, dass sie bei Google auf Seite vier stehen. Der Preis sagt nichts über den Return."
Niklaas Zander, Gründer von KI-WebSichtbar
Wenn du drei konkrete Angebote vergleichen willst, hilft dir die Checkliste im Artikel Webdesign Angebote vergleichen.
Woran erkennst du ein faires Angebot?
Ein faires Angebot ist schriftlich, hat einen klaren Leistungsumfang, einen Festpreis oder eine Stunden-Obergrenze und nennt die laufenden Kosten. Fehlt einer dieser Punkte, frag nach. Diese Checkliste zeigt, was drinstehen muss.
Das muss in jedem guten Angebot stehen:
- Leistungsumfang: Wie viele Seiten, welche Funktionen, sind Texte inklusive?
- Festpreis oder Stunden-Obergrenze: "Auf Stundenbasis" ohne Limit ist ein Warnzeichen.
- Lieferzeit: Wann ist die Website fertig, was passiert bei Verzug?
- Korrekturschleifen: Wie viele Änderungsrunden sind inklusive (Standard: 2-3)?
- DSGVO: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, SSL, lokales Font-Hosting.
- SEO: Meta-Tags, Alt-Texte, Sitemap, Schema.org.
- Eigentumsrechte: Gehört dir die Website nach Bezahlung, kannst du sie umziehen?
- Laufende Kosten: Was kostet Hosting, Domain und Wartung danach?
Google beschreibt in seinem SEO-Starter-Guide klar, welche Grundlagen jede Website braucht. Prüf, ob dein Anbieter sie liefert. Alle Datenschutz-Pflichten stehen in der DSGVO-Checkliste für KMU-Websites.
Was kostet es, in der KI-Suche unsichtbar zu sein?
Neben Google entsteht gerade ein zweiter Suchkanal: ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews und Gemini beantworten Fragen direkt, ohne dass Nutzer auf klassische Ergebnisse klicken. Rund 60 Prozent aller Google-Suchen enden inzwischen ohne Klick, während der Referral-Traffic aus KI-Suchmaschinen stark wächst. Wer nur für Google gebaut ist, wird in diesem Kanal nicht zitiert.
Für die Kostenfrage heißt das: Eine Website, die heute erstellt wird, sollte für beide Kanäle optimiert sein. Das ist kein teures Extra, sondern eine Frage der Bauweise, saubere Struktur, klare Antworten, verwertbare Daten. Bei manchen Anbietern ist GEO-Optimierung Standard, bei anderen kostet sie extra oder fehlt ganz. Frag konkret nach. Hintergrund: Was ist GEO (Generative Engine Optimization)?
der Internetnutzer in Deutschland vermissen ein Online-Angebot ihrer lokalen Geschäfte. Jeder Monat ohne auffindbare Website sind verlorene Anfragen.
Quelle: BitkomHäufige Fragen zu den Kosten einer Website
Was kostet es, eine einfache Website erstellen zu lassen?
Eine einfache Website (One-Pager oder bis fünf Seiten) kostet je nach Anbieter 500 bis 3.000 EUR. Freelancer starten bei rund 800 EUR, Festpreis-Anbieter bei 1.499 EUR netto, Agenturen bei 3.000 EUR. Dazu kommen laufende Kosten für Domain (10-15 EUR/Jahr) und Hosting (3-30 EUR/Monat).Welche monatlichen Kosten fallen für eine Website an?
Das hängt vom Modell ab. Baukasten: 9 bis 41 EUR pro Monat, dauerhaft. Eigene Website: Domain rund 1 EUR plus Hosting 3 bis 10 EUR pro Monat. WordPress: zusätzlich 20 bis 100 EUR pro Monat für Wartung. Statische Website: nur Domain und Hosting, oft unter 5 EUR pro Monat.Ist ein Baukasten günstiger als eine professionelle Website?
Kurzfristig ja, langfristig oft nicht. Jimdo Grow kostet 15 EUR pro Monat, also 540 EUR über drei Jahre, plus deine Arbeitszeit von 20 bis 40 Stunden. Eine Festpreis-Website ab 1.499 EUR netto gehört dir dauerhaft und kostet danach nur 1 bis 5 EUR pro Monat für Hosting.Welche versteckten Kosten gibt es bei einer Website?
Die häufigsten: Domain-Verlängerung (10-15 EUR/Jahr), SSL (0-100 EUR/Jahr), Hosting (36-360 EUR/Jahr), WordPress-Wartung (240-1.200 EUR/Jahr), Plugin-Lizenzen (50-500 EUR/Jahr), Stockfotos (50-300 EUR), DSGVO-Anpassung (200-500 EUR) und Content-Updates (60-150 EUR/Stunde bei Agenturen).Warum sind Webdesign-Preise so unterschiedlich?
Die Spanne entsteht durch Teamgröße (Solo vs. zehnköpfiges Team), Standort, Leistungsumfang (nur Design vs. Design plus Text plus SEO plus Strategie), Technologie (Template vs. Custom Code) und Erfahrung. Außerdem rechnen manche nach Stunden (80-150 EUR/h), andere zum Festpreis.Lohnt sich eine günstige Website für 500 EUR?
Eine 500-EUR-Website kann ein Startpunkt sein, hat aber meist Einschränkungen: Template-Design, kein individuelles SEO, fragliche DSGVO-Konformität, keine Beratung. Wenn die Website Kunden bringen soll, rechnet sich eine professionelle Lösung ab 1.500 EUR fast immer schneller.Was kostet eine Website mit Online-Shop?
Ein einfacher Shop (bis 50 Produkte) kostet beim Freelancer 2.000 bis 5.000 EUR, bei einer Agentur 5.000 bis 15.000 EUR. Dazu kommen Shopsystem (0-80 EUR/Monat), Zahlungsanbieter (1,5-3,5 Prozent pro Transaktion) und Wartung (50-200 EUR/Monat).Fazit: So triffst du die richtige Entscheidung
Die Kosten für eine professionelle Website liegen 2026 zwischen 500 und 15.000 EUR. Für die meisten kleinen Unternehmen ist der Sweet Spot zwischen 1.500 und 5.000 EUR netto. Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern das beste Verhältnis aus Leistung, Eigentum und laufenden Kosten.
Die wichtigste Frage ist nicht "Was kostet die Website?", sondern "Was kostet es, keine zu haben?". Laut Bitkom informieren sich rund 64 Prozent der Verbraucher online, bevor sie kaufen, und 66 Prozent vermissen ein Online-Angebot ihrer lokalen Geschäfte. Jeder Monat ohne auffindbare Website sind verlorene Anfragen. Starte lieber mit einer soliden Basis und baue später aus, als ewig zu planen und nichts online zu haben.
