Website selber machen oder machen lassen? Die ehrliche Rechnung für Selbstständige

Auf einen Blick

Die ehrliche Antwort: Wenn du 50 bis 80 EUR pro Stunde verdienst und 40 Stunden am Baukasten sitzt, hast du 2.000 bis 3.200 EUR Umsatz liegen lassen. Dazu kommt eine Website, die wahrscheinlich aussieht wie selbstgemacht. Trotzdem gibt es Fälle, in denen selber machen Sinn ergibt. Hier ist die vollständige Rechnung.

Aktualisiert: 17. Juli 2026
Das Wichtigste in Kürze
  • Bei 50-80 EUR Stundensatz und 35-50 Stunden Eigenarbeit entstehen 1.750 bis 4.000 EUR Opportunitätskosten für eine DIY-Website.
  • Eine Baukasten-Website mit 5-8 Seiten braucht realistisch 27 bis 50 Stunden, nicht die "5 Minuten" aus der Werbung.
  • Eine Festpreis-Website vom Profi kostet ab 1.499 EUR netto und braucht nur 3 bis 5 Stunden deiner Zeit für Briefing und Feedback.
  • 75 % der Besucher beurteilen die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens anhand des Website-Designs (Stanford Web Credibility Research).
  • Ab einem Stundensatz von etwa 40 EUR rechnet sich "machen lassen" fast immer, weil die gesparte Zeit die Preisdifferenz übersteigt.

Was kostet eine Website wirklich?

Die meisten Vergleiche rechnen nur die direkten Kosten: Baukasten 10 EUR/Monat vs. Agentur 5.000 EUR. Das ist so, als würdest du ein Auto nur nach dem Anschaffungspreis bewerten und Sprit, Versicherung und Wertverlust ignorieren.

Die vollständige Rechnung hat zwei Seiten:

  1. Direkte Kosten: Was du bezahlst (Software, Hosting, Dienstleister)
  2. Opportunitätskosten: Was du verdient hättest, wenn du stattdessen gearbeitet hättest

Erst wenn du beide Seiten kennst, kannst du eine kluge Entscheidung treffen. Einen tieferen Breakdown aller Preismodelle findest du im Artikel Website erstellen lassen: Was kostet das wirklich?

Wie lange dauert es wirklich, eine Website zu erstellen?

Die Baukästen versprechen "Website in 5 Minuten". Die Realität sieht anders aus. Hier ist der ehrliche Zeitaufwand für eine typische Firmenwebsite mit 5 bis 8 Seiten:

Variante 1: Komplett selbst machen (Baukasten)

Aufgabe Zeitaufwand
Baukasten auswählen und einarbeiten 3-5 Stunden
Template auswählen und anpassen 4-8 Stunden
Texte schreiben (5-8 Seiten) 8-15 Stunden
Bilder suchen, bearbeiten, einbinden 3-5 Stunden
Kontaktformular einrichten 1-2 Stunden
SEO-Grundlagen (Titel, Beschreibungen) 2-3 Stunden
DSGVO (Impressum, Datenschutz, Cookies) 2-4 Stunden
Responsive Design prüfen und anpassen 2-4 Stunden
Testen und Fehler beheben 2-4 Stunden
Gesamt 27-50 Stunden
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Variante 2: Vom Profi machen lassen

Aufgabe Dein Zeitaufwand
Briefing-Gespräch (was willst du?) 1 Stunde
Texte und Bilder liefern (falls vorhanden) 1-2 Stunden
Feedback zur Entwurfsversion 1 Stunde
Finale Freigabe 30 Minuten
Gesamt 3-5 Stunden
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Zeitaufwand-Vergleich: Website selber machen vs. machen lassen
Zeitaufwand-Vergleich: Website selber machen vs. machen lassen
Fazit
Die Differenz beträgt 22 bis 45 Stunden. Das ist eine komplette Arbeitswoche, die du in dein eigentliches Geschäft stecken könntest.

Zeitaufwand und Kosten im direkten Vergleich: Der Baukasten braucht bis zu 50 Stunden Eigenarbeit, der Festpreis-Weg nur 3 bis 5 Stunden deiner Zeit.
Zeitaufwand und Kosten im Vergleich Baukasten in Eigenregie vs. Website vom Profi zum Festpreis Zeitaufwand Baukasten Ø 38 Std (27-50) Vom Profi Ø 4 Std (3-5) Kosten im 1. Jahr Baukasten 2.515 EUR Vom Profi ab 1.499 EUR Deine Formel: Stundensatz mal Zeitaufwand DIY ergibt deine echten Opportunitätskosten.

Du willst eine Website, die wirklich Kunden bringt?

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Was kostet dich "selber machen" wirklich? Die Opportunitätskosten-Rechnung

Opportunitätskosten: Der Umsatz oder Gewinn, den du verpasst, weil du deine Zeit für eine andere Tätigkeit einsetzt statt für deine eigentliche, bezahlte Arbeit. Baust du 35 Stunden selbst eine Website bei einem Stundensatz von 65 EUR, entgehen dir dadurch 2.275 EUR an möglichem Umsatz, unabhängig von den direkten Baukasten-Kosten.

Opportunitätskosten sind kein abstrakter BWL-Begriff. Sie sind realer Umsatz, den du nicht gemacht hast, weil du etwas anderes getan hast.

Rechenbeispiel für typische Selbstständige:

Beruf Stundensatz Zeitaufwand DIY Opportunitätskosten
Handwerker (Dachdecker, Elektriker) 50-80 EUR 35 Stunden 1.750-2.800 EUR
Coach / Berater 80-150 EUR 35 Stunden 2.800-5.250 EUR
Zahnarzt / Arzt 100-200 EUR 35 Stunden 3.500-7.000 EUR
Steuerberater 80-120 EUR 35 Stunden 2.800-4.200 EUR
Physiotherapeut 40-70 EUR 35 Stunden 1.400-2.450 EUR
KFZ-Werkstatt-Inhaber 50-80 EUR 35 Stunden 1.750-2.800 EUR
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Die Rechnung für einen Dachdeckermeister:

  • Baukasten-Kosten: 240 EUR/Jahr
  • Eigenarbeit: 35 Stunden x 65 EUR = 2.275 EUR
  • Reale Kosten im ersten Jahr: 2.515 EUR
  • Professionelle Website zum Festpreis: 1.499 EUR
  • Ersparnis durch machen lassen: 1.016 EUR + 30 Stunden Freizeit
Opportunitätskosten: Was dich "selber machen" wirklich kostet
Opportunitätskosten: Was dich "selber machen" wirklich kostet

Und das ist nur die finanzielle Seite. Die emotionale Seite (Frust, Unsicherheit, "sieht das gut aus?", 3 Abende am Laptop statt bei der Familie) kommt noch dazu.

„Die Frage ist nie, ob eine Website teuer ist. Sondern wessen Zeit sie kostet. Bei einem Stundensatz von 80 EUR ist der Baukasten nicht die günstige Lösung, sondern die teuerste."

Niklaas Zander, Gründer von KI-WebSichtbar
Website-Kosten-RechnerTrag deinen Stundensatz und dein Vorhaben ein und sieh in 60 Sekunden, was DIY dich wirklich kostet.

Kosten berechnen →

Opportunitätskosten am Beispiel eines Dachdeckermeisters: 35 Stunden Eigenarbeit an der Website bedeuten 2.275 EUR entgangenen Umsatz.
2.275 EUR Opportunitätskosten eines Dachdeckermeisters, der 35 Stunden selbst an seiner Website baut. Bei 65 EUR Stundensatz, ohne die reinen Baukasten-Kosten. Deine Formel Stundensatz x Zeitaufwand DIY

Wie unterscheiden sich DIY und Profi bei der Qualität?

Die Kosten sind nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte: Was bekommst du für dein Geld?

Kriterium DIY (Baukasten) Professionell erstellt
Design Template-basiert, generisch Individuell, auf Branche zugeschnitten
Texte Selbst geschrieben (oft Fachsprache statt Kundensprache) Professionell getextet (auf Zielgruppe optimiert)
SEO Basis (wenn du weißt, was Meta-Titles sind) Vollständig (Schema.org, lokale Keywords, Core Web Vitals)
DSGVO Selbst konfiguriert (Fehlerquote hoch) Ab Werk korrekt (Impressum, Datenschutz, lokale Fonts)
Ladezeit 2-4 Sekunden (Baukasten-Overhead) Unter 1 Sekunde (statisch, optimiert)
Erster Eindruck "Sieht aus wie mit Jimdo gebaut" "Das sieht professionell aus"
Conversion Niedrig (keine Optimierung) Höher (CTA-Platzierung, Trust-Elemente, Struktur)
Mobile Template-abhängig (oft Kompromisse) Maßgeschneidert (Mobile-First-Design)
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Einen noch tieferen Vergleich aller drei Wege (KI-Builder, Baukasten, Agentur) liefert unser Artikel KI-Website vs. Baukasten vs. Agentur.

Beispiel
Ein Handwerker schreibt auf seiner DIY-Website: "Wir bieten Ihnen umfassende Dachdeckerleistungen auf höchstem Niveau." Ein Profi-Texter schreibt: "Undichtes Dach? Wir sind in 24 Stunden bei dir. Festpreis-Angebot in 30 Minuten." Der zweite Text spricht das Problem des Kunden an und macht ein klares Angebot. Der erste klingt wie jeder andere.

Wann lohnt sich selber machen wirklich?

Es gibt Situationen, in denen DIY die richtige Wahl ist:

1. Du hast kein Budget (wirklich kein Budget) Wenn du gerade gründest und jeden Euro zweimal umdrehen musst, ist ein kostenloser Baukasten besser als keine Website. Aber: Plane den Umstieg ein, sobald du Umsatz machst.

2. Die Website ist nicht geschäftskritisch Verein, Hobby-Projekt, privater Blog. Wenn die Website kein Geld verdienen muss, ist der Qualitätsanspruch niedriger und DIY völlig okay.

3. Du hast Spaß an Webdesign Manche Menschen genießen es, am Computer zu basteln. Wenn du Webdesign als Hobby betrachtest (nicht als Pflichtaufgabe), dann mach es selbst.

4. Du willst lernen Wenn du verstehen willst, wie Websites funktionieren (z. B. als Vorbereitung für Gespräche mit Dienstleistern), kann eine DIY-Phase lehrreich sein.

5. Du brauchst nur eine absolute Minimalseite Eine Seite mit deinem Namen, deiner Telefonnummer und deiner Adresse. Kein Design, kein SEO, keine Conversion. Dafür reicht ein Google Business Profil sogar besser als eine Website.

Welche Fähigkeiten brauchst du, um eine Website wirklich selbst zu bauen?

Bevor du dich für DIY entscheidest, prüf ehrlich, was du wirklich mitbringst. Eine Baukasten-Website ohne Vorwissen zu bauen heißt, mehrere Disziplinen gleichzeitig zu lernen, nicht nur eine Vorlage auszufüllen.

  • Werbetexten: Aus Fachsprache Kundensprache machen, ohne Floskeln.
  • Bildbearbeitung: Fotos zuschneiden, komprimieren, für Web optimieren.
  • SEO-Grundlagen: Meta-Titles, Keywords, Seitenstruktur verstehen und anwenden.
  • DSGVO-Recht: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Consent rechtssicher umsetzen.
  • Technisches Troubleshooting: Ladezeit, mobile Darstellung, Formular-Fehler selbst beheben.

Fehlen dir zwei oder mehr dieser Fähigkeiten, multipliziert sich dein Zeitaufwand schnell auf die oberen Enden der 27-bis-50-Stunden-Spanne von oben.

Fünf Disziplinen entscheiden über die Qualität einer Website: beim Profi sind sie ab Werk dabei, beim Baukasten musst du sie dir selbst aneignen.
Wer bringt die nötigen Skills mit? 5 Disziplinen, die eine professionelle Website braucht Baukasten (du selbst) Vom Profi (ab Werk) Werbetexten x Bildbearbeitung x SEO-Grundlagen x DSGVO-Recht x Technisches Troubleshooting x Fehlen dir zwei oder mehr davon, multipliziert sich dein Zeitaufwand schnell.

Wann ist machen lassen die klügere Wahl?

1. Deine Zeit ist Geld (buchstäblich) Wenn du als Selbstständiger 50 EUR oder mehr pro Stunde verdienst, sind 35 Stunden am Baukasten mindestens 1.750 EUR verbrannter Umsatz. Eine professionelle Website kostet ab 1.499 EUR, spart dir 30+ Stunden und ist qualitativ besser. Wie der Ablauf einer professionellen Erstellung konkret aussieht, zeigt unser Guide zum Ablauf einer Website-Erstellung.

2. Die Website soll Kunden bringen Wenn du über deine Website Anfragen generieren willst, brauchst du mehr als ein hübsches Design. Du brauchst SEO, überzeugende Texte, klare Handlungsaufforderungen und Trust-Elemente. Das ist ein Handwerk, das Profis besser beherrschen.

3. Du willst dich nicht mit Technik beschäftigen DSGVO, SSL, Cookie-Banner, Google Fonts lokal einbinden, Schema.org, Meta Tags, responsive Design, Ladezeit-Optimierung. Wenn du bei drei dieser Begriffe die Stirn runzelst, lass es machen.

4. Dein erster Eindruck zählt Eine DIY-Website, die nach 2015 aussieht, kostet dich Kunden, die du nie bemerken wirst, weil sie einfach abspringen, bevor sie deinen Text überhaupt lesen.

75 %

der Besucher beurteilen die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens anhand des Website-Designs. Dein Design ist keine Geschmacksfrage, sondern ein Vertrauenssignal.

Quelle: Stanford Web Credibility Research

5. Du hast schon eine schlechte Website Wenn du seit Jahren eine veraltete WordPress-Seite oder einen Baukasten-Versuch hast, der "irgendwie nie richtig wurde", ist der Moment da. Neubau durch einen Profi, statt weiter am toten Pferd zu reiten. Warum WordPress für die meisten KMU ohnehin die falsche Wahl ist, erklären wir im Artikel WordPress nervt? 5 Gründe für den Wechsel.

70 %

der Kunden suchen Handwerker online, bevor sie zum Telefon greifen. Ohne eigene Website verlierst du genau diese Anfragen an Wettbewerber, die eine haben.

Quelle: BrightLocal Local Consumer Review Survey

Fazit
Machen lassen rechnet sich, sobald dein Stundensatz über 40 EUR liegt. Du sparst 30+ Stunden und bekommst eine Website, die Kunden bringt statt nur "da" ist.

Der Kostenvergleich: Alle Optionen auf einen Blick

Festpreis-Website: Eine Website, die zu einem im Voraus fixierten Gesamtpreis erstellt wird, unabhängig vom tatsächlichen Zeitaufwand des Erstellers. Anders als bei Stundensatz-Angeboten kennst du die Gesamtkosten schon vor Projektstart, zum Beispiel 1.499 EUR netto für einen professionellen One-Pager.

Option Einmalige Kosten Laufende Kosten/Jahr Dein Zeitaufwand Qualität
Kostenloser Baukasten (Wix Free, Jimdo Free) 0 EUR 0 EUR (Werbung auf deiner Seite) 30-50 Stunden Niedrig
Premium-Baukasten (Jimdo, Wix, Strato) 0 EUR 120-360 EUR 30-50 Stunden Niedrig-Mittel
WordPress (selbst) 0-100 EUR 330-1.200 EUR 40-80 Stunden Mittel
WordPress (mit Wartung) 0-100 EUR 1.200-3.600 EUR 5-10 Stunden Mittel-Hoch
Freelancer 1.500-5.000 EUR 100-500 EUR 5-10 Stunden Hoch
Agentur 5.000-15.000 EUR 1.200-5.000 EUR 5-10 Stunden Sehr hoch
KI-gestützt (Festpreis) 1.499-5.999 EUR 0-120 EUR 3-5 Stunden Hoch
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Die Erkenntnis: Der Baukasten ist nur billig, wenn du deine Arbeitszeit nicht rechnest. Und die Agentur ist nur sinnvoll, wenn du ein großes Projekt hast. Den detaillierten Vergleich aller Optionen inklusive 3-Jahres-Rechnung findest du im Website-Kosten Preisvergleich. Was technisch hinter der Zeile "KI-gestützt (Festpreis)" steckt, erklärt unser Guide Website mit KI erstellen.

Tipp
Frag bei jedem Angebot: Was ist alles im Preis enthalten? Texte, SEO, DSGVO, Hosting? Viele günstige Angebote werden teuer, wenn du das Kleingedruckte liest.

Selber machen vs. machen lassen: Gesamtkosten Geldkosten + Zeitkosten (bei 50 EUR/h Stundensatz) über 12 Monate Option Geldkosten Zeitaufwand Zeitkosten (50 EUR/h) Gesamt Baukasten (DIY) ~240 EUR 20-40h 1.000-2.000 EUR ~1.740 EUR WordPress (DIY) ~350 EUR 40-80h 2.000-4.000 EUR ~3.350 EUR Freelancer 2.000-5.000 EUR 5-10h 250-500 EUR ~4.000 EUR Agentur 5.000-15.000 EUR 5-10h 250-500 EUR ~10.000 EUR KI-WebSichtbar ab 1.499 EUR 4-6h 200-300 EUR ~1.799 EUR Zeitkosten = dein Stundensatz x investierte Stunden. DIY sieht nur günstig aus, wenn deine Zeit nichts wert ist.
Gesamtkostenvergleich: Geldkosten + Zeitkosten über 12 Monate für alle Optionen.

Welche Fehler machen die meisten DIY-Websites?

Diese Fehler siehst du oft erst, wenn es zu spät ist und Kunden schon zur Konkurrenz abgesprungen sind. Die fünf häufigsten:

1. Texte in Fachsprache statt Kundensprache Du schreibst, was du tust. Nicht, welches Problem du löst. Dein Kunde sucht nicht "Dachsanierung mit hochwertigen Materialien". Er sucht "Dach undicht. Wer kann schnell helfen?"

2. Kein klarer Call-to-Action Die meisten DIY-Websites haben keinen klaren nächsten Schritt. Kein "Jetzt anrufen", kein "Kostenlos beraten lassen", kein auffälliger Kontakt-Button. Der Besucher schaut, nickt und geht wieder.

3. DSGVO-Fehler Google Fonts extern eingebunden? Cookie-Banner mit verstecktem Ablehnen-Button? Keine AV-Verträge? Das sind 3 Verstöße, die dich zusammen mehrere tausend Euro kosten können. Mehr dazu in unserer DSGVO-Checkliste.

4. Keine mobile Optimierung Über 60 % deiner Besucher kommen über das Smartphone. Wenn deine Website auf dem Handy schlecht aussieht oder langsam lädt, verlierst du die Mehrheit deiner potenziellen Kunden.

5. SEO als Afterthought SEO funktioniert nicht, wenn du es am Ende "noch schnell draufpackst". Keywords, Meta-Beschreibungen, Seitenstruktur, interne Verlinkung und Schema.org müssen von Anfang an mitgedacht werden. Wie du als Handwerker bei Google gefunden wirst, zeigt unser SEO-Ratgeber für Handwerker.

Wichtig
Diese 5 Fehler kosten dich nicht nur Zeit. Sie kosten dich Kunden, die du nie bemerken wirst, weil sie bei der Konkurrenz landen.

Die Entscheidungshilfe: 5 Fragen an dich selbst

Beantworte diese 5 Fragen ehrlich. Sie zeigen dir, welche Option zu dir passt:

Frage 1: Wie viel ist eine Stunde deiner Arbeitszeit wert?

  • Unter 30 EUR → DIY kann sich lohnen
  • 30-80 EUR → Rechne genau nach
  • Über 80 EUR → Lass es machen, es spart dir Geld

Frage 2: Soll die Website Kunden bringen oder nur "da sein"?

  • Nur Visitenkarte → DIY reicht
  • Kunden gewinnen → Lass es professionell machen. Wie das funktioniert, zeigen unsere Handwerker-Website Beispiele.

Frage 3: Hast du Spaß an Technik und Design?

  • Ja → DIY als Projekt genießen
  • Nein → Jede Stunde am Baukasten ist verlorene Lebenszeit

Frage 4: Wie wichtig ist der erste Eindruck?

  • "Egal, ich lebe von Empfehlungen" → DIY reicht
  • "Kunden sollen mich online finden und Vertrauen haben" → Profi-Website

Frage 5: Hast du 30-50 Stunden Zeit in den nächsten Wochen?

  • Ja → DIY ist machbar
  • Nein → Dann lieferst du dem Profi 3-5 Stunden Input und hast in 1 Woche eine fertige Website
Selber machen oder machen lassen? Hast du 20+ Stunden Zeit? Ja Nein Kennst du HTML/CSS Basics? Ja Nein Machen lassen. Deine Zeit ist wertvoller. Brauchst du SEO + Leads? Ja Nein Machen lassen. Lernkurve zu steil. Machen lassen. SEO braucht Profi-Wissen. DIY kann klappen! Baukasten reicht aus. Ergebnis: In 4 von 5 Fällen lohnt sich machen lassen DIY lohnt sich nur bei: viel Zeit + technischem Wissen + keinem SEO-Bedarf. KI-WebSichtbar: Profi-Ergebnis ab 1.499 EUR. Du sparst 20+ Stunden deiner Zeit.
Entscheidungshilfe: 5 Fragen die klären ob du deine Website selber machen oder machen lassen solltest.

FAQ: Häufige Fragen zu Website selber machen vs. machen lassen

Wie lange dauert es, eine Website mit einem Baukasten zu erstellen?

Plane 30 bis 50 Stunden für eine vernünftige Firmenwebsite mit 5 bis 8 Seiten. Die Baukästen versprechen "fertig in 5 Minuten", aber Texte schreiben, Design anpassen, DSGVO einrichten und mobile Optimierung brauchen deutlich mehr Zeit.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Je nach Anbieter und Umfang: Freelancer ab 1.500 EUR, spezialisierte Anbieter ab 1.499 EUR (Festpreis), Agenturen ab 5.000 EUR. Dazu kommen laufende Kosten für Domain (10-15 EUR/Jahr) und optionale Wartung.

Kann ich meine DIY-Website später upgraden lassen?

Grundsätzlich ja, aber meistens ist ein Neubau günstiger als die Überarbeitung einer bestehenden Baukasten-Website. Die Inhalte (Texte, Bilder) lassen sich übernehmen, das Design wird komplett neu gemacht.

Lohnt sich eine Website für Handwerker überhaupt?

Ja. 70 % der Kunden suchen Handwerker online, bevor sie anrufen (Quelle: BrightLocal). Ohne Website verlierst du diese Anfragen an Wettbewerber, die eine haben. Eine professionelle Website ist kein Luxus, sondern ein Werkzeug zur Kundengewinnung.

Was sind Opportunitätskosten?

Opportunitätskosten sind der Umsatz, den du nicht machst, weil du etwas anderes tust. Wenn du als Elektriker 60 EUR/h verdienst und 35 Stunden an deiner Website bastelst, hast du 2.100 EUR Umsatz verpasst. Das sind deine Opportunitätskosten.

Brauche ich wirklich SEO für meine Website?

Wenn du willst, dass Kunden dich über Google finden: Ja. 93 % aller Online-Erfahrungen beginnen mit einer Suchmaschine (Quelle: Search Engine Journal). Ohne SEO ist deine Website eine Visitenkarte, die niemand sieht. Mit SEO ist sie ein aktiver Vertriebskanal.

Ist eine Festpreis-Website besser als ein Stundensatz-Angebot?

Für KMU meistens ja. Bei einem Stundensatz weißt du nie, was die Website am Ende kostet. 10 Stunden mehr Abstimmung = 800 bis 1.500 EUR mehr. Ein Festpreis gibt dir Planungssicherheit. Du weißt vorher genau, was du zahlst.

Was passiert, wenn ich meine Website nach der Erstellung ändern will?

Bei Baukästen machst du Änderungen selbst (in der Baukasten-Oberfläche). Bei WordPress brauchst du technisches Wissen oder einen Dienstleister. Bei statischen Websites beauftragst du den Ersteller oder nutzt ein Headless CMS. Einfache Textänderungen sind bei allen Varianten schnell erledigt.