Was muss auf eine Elektriker-Website? Die komplette Checkliste 2026

Auf einen Blick

Eine Elektriker- oder SHK-Website braucht 9 Pflicht-Elemente: Notdienst-Button mit klickbarer Telefonnummer, detaillierte Leistungsseiten (Elektroinstallation, Photovoltaik, Smart Home, E-Mobilität), Referenzprojekte, Meisterbrief und Zertifikate, klares Einzugsgebiet, Kontaktformular sowie Impressum und Datenschutz. Der Notdienst-Button zählt am meisten: Bei Stromausfall ruft der Kunde den ersten Betrieb an, den er online findet.

Aktualisiert: 17. Juli 2026
Das Wichtigste in Kürze
  • Der Notdienst-Button ist das wichtigste Pflicht-Element: Bei Stromausfall ruft der Kunde den ersten Betrieb an, den er online findet.
  • PV-Anlagen bringen 8.000 bis 25.000 EUR Umsatz pro Auftrag, Wärmepumpen 12.000 bis 30.000 EUR und Elektroinstallation im Neubau bis zu 40.000 EUR, alles Aufträge mit intensiver Online-Recherche vorab.
  • 40 Prozent der Deutschen schließen einen Handwerksbetrieb ohne Website von vornherein aus, so eine Bitkom-Befragung.
  • 9 Pflicht-Elemente und 5 Kür-Elemente entscheiden, ob eine Elektriker- oder SHK-Website Aufträge bringt oder unsichtbar bleibt.
  • Rund 60 Prozent der Suchanfragen enden heute ohne Klick, weil die Antwort direkt in der KI-Suche steht, ein zweiter Kanal neben Google.

Warum brauchen Elektrobetriebe und SHK-Unternehmen eine Website?

Die meisten Elektrobetriebe leben von Empfehlungen. Das funktioniert, solange genug Aufträge reinkommen. Aber: Wenn ein Kunde nach "Elektriker Notdienst" oder "Photovoltaik Installateur" googelt, findet er nur Betriebe mit Website. Ohne Online-Präsenz bist du für diese Kunden unsichtbar. Wie groß dieser Effekt tatsächlich ist, zeigt der Artikel Brauche ich als Elektriker eine eigene Website?.

Besonders die Zukunftsmärkte Photovoltaik, Smart Home und E-Mobilität (Wallbox) werden online gesucht. Kunden vergleichen Anbieter, lesen Bewertungen und wollen Referenzprojekte sehen. Wer hier nicht auftaucht, überlässt diese lukrativen Aufträge der Konkurrenz.

Das gilt genauso für SHK-Betriebe (Sanitär, Heizung, Klima): Wärmepumpen, Badsanierungen und Heizungstausch sind Themen, bei denen Kunden intensiv online recherchieren.

40 %

der Deutschen ist eine fehlende Website bei der Handwerkersuche ein Ausschlusskriterium. Über die Hälfte (55 Prozent) findet Betriebe mit digitalem Angebot grundsätzlich attraktiver.

Quelle: Bitkom e.V.

Wichtig
40 Prozent der Verbraucher schließen einen Handwerksbetrieb ohne Website von vornherein aus. Bei Notdienst-Anfragen ist der Effekt noch größer, weil in dem Moment sofort verglichen wird.

Ein konkretes Beispiel, wie viel diese Aufträge tatsächlich wert sind:

Leistung Typischer Auftragswert (netto)
Photovoltaik-Anlage 8.000-25.000 EUR
Wärmepumpe (SHK) 12.000-30.000 EUR
Elektroinstallation Neubau 15.000-40.000 EUR
Wallbox-Installation 1.500-3.000 EUR
← Tabelle seitlich scrollen →

Diese Kunden kommen fast ausschließlich über Online-Recherche, nicht über Mundpropaganda. Ohne Website verlierst du die profitabelsten Aufträge deiner Branche.

Betrieb ohne Website

  • Unsichtbar bei "Elektriker Notdienst [Stadt]"
  • PV-, Smart-Home- und Wallbox-Anfragen gehen an die Konkurrenz
  • Kein Nachweis für Meisterbrief und Zertifikate online
  • Empfehlungen laufen ins Leere, wenn der Name nicht googelbar ist

Betrieb mit professioneller Website

  • Erscheint bei Notdienst- und Zukunftsmarkt-Suchen
  • Referenzprojekte und Zertifikate schaffen sofort Vertrauen
  • Klar kommuniziertes Einzugsgebiet verbessert das lokale Ranking
  • Auch in ChatGPT und Perplexity auffindbar

Was diese Aufträge wert sindTypischer Auftragswert (netto), Kunden recherchieren meist vorab onlinePhotovoltaik-Anlage8.000-25.000 EURWärmepumpe (SHK)12.000-30.000 EURElektroinstallation Neubau15.000-40.000 EURWallbox-Installation1.500-3.000 EURWerte: KI-WebSichtbar Erfahrungswerte aus Kundenprojekten 2026
Zukunftsmärkte wie PV, Wärmepumpe und Elektroinstallation bringen die höchsten Auftragswerte, und werden fast ausschließlich online recherchiert.

Die 9 Pflicht-Elemente deiner Elektriker- und SHK-Website

1. Notdienst-Button

Das wichtigste Element. Bei Stromausfall, Rohrbruch oder Heizungsausfall sucht der Kunde sofort nach Hilfe. Ein farblich abgesetzter, auffälliger Button ganz oben auf der Seite mit klickbarer Telefonnummer und dem Hinweis "24/7 Notdienst" entscheidet, ob du den Auftrag bekommst.

Notdienst-Banner: Ein farblich abgesetztes, meist rotes oder oranges Element ganz oben auf der Website mit klickbarer Telefonnummer und dem Hinweis "24/7 Notdienst". Auf dem Smartphone muss ein Tipp direkt den Anruf starten (Klick-zum-Anruf), ohne Umweg über die Kontaktseite.

Der Button muss auf dem Smartphone klickbar sein (ein Tipp = Anruf), auf dem Desktop gut sichtbar. Farbe: Rot oder Orange, damit er sofort ins Auge fällt. Text: "Notdienst: 0800 123 4567" oder "Stromausfall? Jetzt anrufen!"

2. Detaillierte Leistungsübersicht

Jede Leistung eine eigene Unterseite. Nicht alles auf einer Seite zusammenpacken. Für einen Elektrobetrieb typisch:

Elektroinstallation (Neubau und Altbau), Photovoltaik-Anlagen (Planung, Installation, Wartung), Smart Home (KNX, Lichtsteuerung, Sprachassistenten), E-Mobilität und Wallbox-Installation, Elektroprüfungen (E-Check, DGUV V3), Netzwerk- und Datentechnik, Blitzschutz und Überspannungsschutz.

Für SHK-Betriebe: Heizungsinstallation (Wärmepumpe, Gas, Pellets), Badsanierung, Sanitärinstallation, Klimaanlagen, Wartung und Notdienst.

3. Photovoltaik-Seite (Zukunftsmarkt)

Wenn du PV-Anlagen installierst, verdient das eine ausführliche eigene Seite. Referenzprojekte mit Fotos und Anlagenleistung, Informationen zu Förderprogrammen (KfW, BAFA), ungefähre Preisrahmen und Amortisationszeiten. PV ist einer der am stärksten gesuchten Begriffe im Elektrohandwerk.

Tipp
Nenn bei jedem Referenzprojekt die kWp-Leistung und den Jahresertrag. Zwei konkrete Zahlen wirken glaubwürdiger als zehn Adjektive.

Beste Inhalte für die PV-Seite: "Wie funktioniert eine PV-Anlage?" (Erklärgrafik), Referenzprojekte mit kWp-Angabe und Jahresertrag, aktuelle Fördermöglichkeiten (KfW 270, EEG-Einspeisevergütung), grobe Preisrahmen pro kWp, Speicherlösungen (Batteriespeicher) und eine Erklärung zum Ablauf von Erstberatung bis Inbetriebnahme.

4. Meisterbrief und Zertifikate

Im Elektrohandwerk ist Vertrauen besonders wichtig, denn fehlerhafte Elektroinstallationen können lebensgefährlich sein. Zeig deinen Meisterbrief, die Innungsmitgliedschaft, Zertifizierungen (z.B. KNX-Partner, ZVEH-Mitglied, E-Marken-Betrieb). Am besten als Logos in einer Vertrauensleiste auf der Startseite.

E-Marke (ZVEH): Das Qualitätssiegel des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke. Es kennzeichnet Betriebe, die nach anerkannten Fachregeln arbeiten und sich regelmäßig prüfen lassen. Rund 50.000 Betriebe in Deutschland nutzen die Leistungen des ZVEH.

Das E-Marken-Zeichen verdient besondere Erwähnung: Es signalisiert dem Kunden, dass dein Betrieb nach den Standards des ZVEH arbeitet und regelmäßig überprüft wird. Wenn du die E-Marke hast, zeig sie prominent. Sie ist ein Qualitätssiegel, das viele Kunden kennen und dem sie vertrauen.

Achtung
Zeig nur Zertifikate und Siegel, die dein Betrieb tatsächlich besitzt. Eine E-Marke, die nicht mehr gültig ist, wiegt schwerer als gar keine, wenn ein Kunde nachfragt.

5. Referenzprojekte mit Fotos

Fotos von Schaltschränken sagen einem Laien wenig. Zeig stattdessen: fertige PV-Anlagen auf dem Dach, Smart-Home-Steuerungen in Aktion, Wallbox-Installationen in der Garage, sanierte Bäder, neue Heizungsanlagen. Immer mit kurzer Beschreibung: Was wurde gemacht? Welcher Umfang? Welches Ergebnis?

Das ideale Format für Referenzprojekte: Projektbeschreibung, Herausforderung, Lösung, Ergebnis.

Beispiel
"Einfamilienhaus Nürnberg, PV-Anlage 9,8 kWp mit Speicher. Bestandsdach mit Ost-West-Ausrichtung, Full-Black-Module und Hybrid-Wechselrichter. Ergebnis: Eigenverbrauchsquote 72 %, Amortisation in 9 Jahren." Konkrete Referenzen wie diese überzeugen mehr als "wir bauen PV-Anlagen".

6. Einzugsgebiet klar kommunizieren

"Wir sind im Raum Nürnberg tätig" ist zu vage. Besser: "Unser Einzugsgebiet: Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach und Landkreis Nürnberger Land. Anfahrt bis 25 km kostenlos." Eigene Unterseiten pro Stadt oder Region verbessern dein lokales Google-Ranking.

7. Kontaktformular und Telefon

Zwei Wege zum Auftrag: Telefon für dringende Anfragen (Notdienst), Kontaktformular für Projektanfragen. Das Formular braucht: Name, Telefon, E-Mail, Art der Anfrage (Dropdown: Neuinstallation, Reparatur, Notdienst, PV-Anfrage), kurze Beschreibung. Maximal 5 Felder.

WhatsApp als dritter Kanal wird immer beliebter: Kunden schicken ein Foto vom Problem und bekommen eine erste Einschätzung. Wenn du WhatsApp als Kontaktkanal anbietest, kommuniziere das auf der Website mit einem klickbaren WhatsApp-Button.

8. Über-uns-Seite mit Team

Zeig dein Team, deine Werkstatt, deine Fahrzeuge. Kunden lassen Elektriker in ihr Haus. Sie wollen wissen, wer kommt. Fotos vom Team, kurze Vorstellung des Meisters, Gründungsjahr und Betriebsgeschichte schaffen Vertrauen.

Besonders effektiv: Ein Gruppenfoto des Teams vor dem Firmenwagen oder in der Werkstatt. Dazu für jeden Mitarbeiter: Name, Qualifikation, Spezialisierung. "Max, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Schwerpunkt PV-Anlagen und Speichersysteme." Das gibt dem Kunden das Gefühl, echte Fachleute zu beauftragen.

9. Impressum und Datenschutz

Pflicht für jeden Gewerbetreibenden. Im Impressum: vollständiger Name, Anschrift, Telefon, E-Mail, Handwerkskammer-Zugehörigkeit, Handwerksrolle, USt-IdNr. Bei Elektrobetrieben zusätzlich empfehlenswert: Hinweis auf die Eintragung in die Handwerksrolle. Datenschutzerklärung und Cookie-Banner sind Pflicht.

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Pflicht vs. Kür: Elektriker-Website Zuerst die Pflicht, dann die Kür. So setzt du Prioritäten richtig. PFLICHT (Must-Have) KÜR (Nice-to-Have) Leistungen mit Unterseiten Notdienst-Nummer prominent Zertifikate (Meisterbrief, E-Check) Referenzen mit Projektfotos Einzugsgebiet klar benannt Wallbox-Konfigurator Energiespar-Ratgeber/Blog Online-Terminbuchung Förderungsinformationen FAQ zu Kosten
Pflicht vs. Kür: Die wichtigsten Elemente einer Elektriker-Website

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Welche Kür-Elemente machen den Unterschied?

1. E-Check und Prüfservice-Seite

Der E-Check ist ein regelmäßig wiederkehrender Service. Eine eigene Seite mit Erklärung (Was wird geprüft? Wie oft? Warum?), Preisorientierung und Buchungsmöglichkeit bringt wiederkehrende Aufträge und neue Kunden. Für Gewerbetreibende ist die DGUV V3 Prüfung (ehemals BGV A3) sogar Pflicht. Eine eigene Unterseite "DGUV V3 Prüfung für Unternehmen" kann gewerbekundige Aufträge generieren.

2. Förderinfos und Kostenrechner

Besonders bei PV-Anlagen und Wärmepumpen suchen Kunden nach Förderungen. Eine Übersichtsseite mit aktuellen KfW- und BAFA-Förderungen zeigt Kompetenz und hilft bei der Entscheidung. Ein einfacher Kostenrechner ("Was kostet eine PV-Anlage für mein Haus?") ist ein starker Lead-Magnet.

3. Google-Bewertungen prominent einbinden

4,9 Sterne aus 85 Bewertungen auf der Startseite. Besonders im Handwerk verlassen sich Kunden auf Bewertungen. Bitte jeden zufriedenen Kunden um eine Google-Bewertung. Das ist der effektivste Marketingkanal für lokale Betriebe.

4. Blog oder Ratgeber

"Wann lohnt sich eine PV-Anlage?", "Smart Home nachrüsten: Was ist möglich?", "Wallbox installieren: Das musst du wissen." Diese Themen werden aktiv gegoogelt. Ein Blogartikel pro Monat bringt kontinuierlich neue Besucher.

5. Karriere-Seite

Der Fachkräftemangel im Elektrohandwerk ist real. Eine Karriere-Seite mit offenen Stellen, Ausbildungsplätzen und einem Einblick in den Arbeitsalltag hilft bei der Mitarbeitersuche.

Welche Seiten braucht eine Elektriker-Website?

Startseite (mit Notdienst-Button)
├── Leistungen
│   ├── Elektroinstallation
│   ├── Photovoltaik
│   ├── Smart Home
│   ├── E-Mobilität / Wallbox
│   ├── E-Check / Prüfservice
│   └── Netzwerk- & Datentechnik
├── Referenzen / Projekte
│   └── PV-Anlagen, Smart Home, Sanierungen
├── Über uns
│   └── Team, Meister, Betriebsgeschichte
├── Einzugsgebiet
│   └── Optionale Unterseiten pro Stadt
├── FAQ
├── Kontakt
│   └── Formular, Telefon, Anfahrt, Maps
├── Karriere (optional)
├── Impressum
└── Datenschutz

Für SHK-Betriebe: Leistungs-Unterseiten anpassen (Heizung, Sanitär, Klima, Bad, Wartung).

Wichtig: Für jeden Standort, in dem du aktiv bist, lohnt sich eine eigene Standortseite. "Elektriker in Fürth", "Elektriker in Erlangen." Auf jeder Seite beschreibst du deine Leistungen mit lokalem Bezug und Referenzprojekten aus der Region. Das ist der effektivste Weg, um bei lokalen Google-Suchen auf der ersten Seite zu erscheinen.

Empfohlene Seitenstruktur: Elektriker Startseite Leistungen Referenzen Über uns Einzugsgebiet Kontakt Notdienst Elektroinstallation Wallbox/E-Mobilität Smart Home Photovoltaik Impressum Datenschutz
Empfohlene Seitenstruktur für eine Elektriker-Website

Was unterscheidet eine gute Elektriker-Website von der Konkurrenz?

Zukunftsorientierung zeigen. Die besten Elektrobetrieb-Websites zeigen nicht nur, was sie heute können, sondern wohin die Reise geht. Eine Seite zu Smart Home, eine zu E-Mobilität, eine zu PV mit Speicher. Das signalisiert: Dieser Betrieb ist technisch auf dem neuesten Stand.

Erklären statt aufzählen. Statt "Elektroinstallation, PV, Smart Home, Wallbox" lieber jede Leistung mit einem konkreten Kundennutzen beschreiben. "Wir installieren deine PV-Anlage, damit du bis zu 75 % deines Stroms selbst produzierst und deine Stromkosten um 200 EUR pro Monat senkst." Konkrete Zahlen überzeugen.

Schnelle Kontaktaufnahme ermöglichen. Jede Seite braucht einen Button zum Anrufen oder Anfragen. Der Kunde, der gerade liest, wie du eine Wallbox installierst, will sofort anfragen können. Nicht erst zurück zur Kontaktseite navigieren müssen.

„Die beste Elektriker-Website verkauft nicht nur Elektroinstallation, sie zeigt, wohin der Betrieb technisch geht. PV, Smart Home, E-Mobilität. Genau das unterscheidet die Betriebe, die wachsen, von denen, die nur verwalten."

Niklaas Zander, Gründer KI-WebSichtbar

Was sind die häufigsten Fehler bei Elektriker-Websites?

Fehler 1: Kein Notdienst-Button

Wenn du einen Notdienst anbietest, muss er das Erste sein, was der Besucher sieht. Nicht auf der Kontaktseite versteckt, nicht klein im Footer. Groß, farbig, klickbar, ganz oben. Jeder verlorene Notdienst-Auftrag ist bares Geld.

Fehler 2: Zukunftsthemen ignorieren

"Wir machen Elektroinstallation." Punkt. Keine Erwähnung von PV, Smart Home, E-Mobilität. Diese Themen sind die Wachstumstreiber der Branche. Kunden, die nach "PV-Anlage installieren lassen" suchen, haben Aufträge im fünfstelligen Bereich. Wenn du diese Leistungen anbietest, muss das auf der Website stehen. Jeder Zukunftsmarkt, den du nicht auf der Website zeigst, ist ein Markt, in dem du für potenzielle Kunden nicht existierst.

Fehler 3: Stockfotos von Elektroanlagen

Generische Stockfotos von Schaltschränken und Kabeln wirken austauschbar. Zeig deine eigenen Projekte: die PV-Anlage, die du letzte Woche aufs Dach montiert hast, den Schaltschrank, den dein Team gebaut hat. Echte Fotos, echtes Vertrauen. Eine ausführlichere Liste an Stolperfallen sammelt der Artikel Fehler bei Elektriker-Websites.

Fehler und Fix auf einen BlickFEHLERKein Notdienst-ButtonFIXButton ganz oben, farbig, klickbarFEHLERZukunftsthemen fehlen (PV, Smart Home)FIXEigene Leistungsseite je ZukunftsmarktFEHLERStockfotos von SchaltschränkenFIXEchte Projektfotos vom eigenen TeamJeder Fehler kostet Aufträge, jeder Fix kostet nur eine Stunde Arbeit.
Die drei häufigsten Fehler bei Elektriker-Websites und wie sie sich beheben lassen.

Wie verändert die KI-Suche die Suche nach Elektro- und SHK-Betrieben?

Neben Google entsteht gerade ein zweiter Suchkanal. Immer mehr Kunden fragen nicht nur bei Google, sondern in ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews. Statt "Elektriker Nürnberg" zu tippen, stellen sie ganze Fragen: "Welcher Elektriker in Nürnberg installiert PV-Anlagen mit Speicher und hat gerade Kapazität?" Die KI antwortet dann mit konkreten Betrieben, nicht mit einer Linkliste.

Das ist kein Nischenphänomen. Rund 60 Prozent der Suchen enden heute ohne Klick auf eine Website (Zero-Click), weil die Antwort direkt in der Suche steht. Gleichzeitig ist der KI-Referral-Traffic im Jahresvergleich um über 500 Prozent gewachsen. Google ist nicht tot, aber wer nur auf klassisches SEO setzt, verschenkt einen wachsenden Kanal. Die Grundlagen dazu erklärt der Artikel Was ist GEO (Generative Engine Optimization)?.

60 %

aller Suchanfragen enden ohne Klick auf eine Website. Die Antwort steht direkt in der KI-Übersicht. Nur wer sauber strukturierte Leistungsseiten liefert, wird dort überhaupt genannt.

Quelle: SparkToro Zero-Click-Studie

Der entscheidende Punkt für Elektro- und SHK-Betriebe: KI-Systeme empfehlen nur Betriebe, deren Informationen sie sauber auslesen können. Ein klar benanntes Einzugsgebiet, eigene Leistungsseiten pro Zukunftsmarkt und ein konsistentes Google Business Profil entscheiden, ob dein Betrieb in der KI-Antwort auftaucht.

Zwei Suchkanäle, ein BetriebKlassische Google-SucheGoogle-SuchergebnisseGoogle Maps / Local PackGoogle Business ProfilKI-Suche (neu)ChatGPT & PerplexityGoogle AI OverviewsGemini / Copilot60 %der Suchen endenohne Klick (Zero-Click)+527 %KI-Referral-Trafficim Jahresvergleich
Neben Google entsteht mit der KI-Suche ein zweiter Kanal, über den Kunden Elektro- und SHK-Betriebe finden.

Was gehört auf deine Checkliste?

Für die rechtlichen Punkte (Impressum, Datenschutz, Cookie-Banner) lohnt sich zusätzlich ein Blick in die DSGVO-Checkliste für KMU-Websites.

Pflicht-Elemente

  • Notdienst-Button ganz oben (farblich abgesetzt, klickbar)
  • Notdienst-Telefonnummer auf Mobilgeräten antippbar
  • Leistungsübersicht mit eigenen Unterseiten
  • PV-Seite mit Referenzen (falls PV angeboten)
  • Smart Home Seite (falls angeboten)
  • E-Mobilität / Wallbox Seite (falls angeboten)
  • Meisterbrief und Zertifikate sichtbar
  • Referenzprojekte mit echten Fotos
  • Einzugsgebiet klar benannt (Städte + Radius)
  • Kontaktformular mit max. 5 Feldern
  • Über-uns-Seite mit Teamfotos
  • Impressum mit Handwerkskammer-Angaben
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Banner
  • Responsive Design (Smartphone + Tablet)
  • SSL-Zertifikat (HTTPS)
  • Ladezeit unter 3 Sekunden

Kür-Elemente

  • E-Check Service-Seite mit Preisorientierung
  • Förderinformationen (KfW, BAFA)
  • Google-Bewertungen auf Startseite
  • Blog / Ratgeber (1 Artikel pro Monat)
  • Karriere-Seite mit offenen Stellen
  • Sticky Kontakt-Button (Telefon + WhatsApp)

Local SEO

  • Google Business Profil gepflegt
  • Kategorie: "Elektriker" oder "Elektroinstallationsbetrieb"
  • Bewertungen aktiv sammeln und beantworten
  • Lokale Keywords (z.B. "Elektriker Stuttgart")
  • Standortseiten für jede Stadt im Einzugsgebiet
  • Schema.org LocalBusiness Markup

Häufige Fragen zu Elektriker- und SHK-Websites

Was kostet eine Website für einen Elektrobetrieb? Eine professionelle Elektriker-Website kostet zwischen 1.500 und 5.000 EUR netto. Ein One-Pager mit Notdienst-Button, Leistungen und Kontakt startet ab 1.499 EUR netto. Eine Multi-Page-Website mit PV-Seite, Referenzen und Blog ab 3.499 EUR netto. Eine ausführliche Aufschlüsselung findest du unter Was kostet eine Elektriker-Website?.

Brauche ich als Elektriker wirklich eine eigene Website? Ja. Besonders wenn du in Zukunftsmärkten wie PV, Smart Home oder E-Mobilität aktiv bist. Kunden vergleichen Anbieter online. Ohne Website verlierst du lukrative Aufträge an Betriebe, die online präsent sind.

Wie wichtig ist der Notdienst-Button? Wenn du Notdienst anbietest, ist er das wichtigste Element deiner Website. Bei Stromausfall googelt der Kunde "Elektriker Notdienst [Stadt]" und ruft den Ersten an, den er findet. Kein Button, kein Anruf.

Sollte ich eine eigene PV-Seite haben? Auf jeden Fall, wenn du PV-Anlagen installierst. PV-Aufträge sind hochwertig (8.000 bis 25.000 EUR pro Anlage). Kunden recherchieren ausführlich und vergleichen Anbieter. Eine informative PV-Seite mit Referenzen überzeugt.

Wie bekomme ich mehr Google-Bewertungen? Bitte jeden zufriedenen Kunden direkt nach Projektabschluss um eine Bewertung. Schick per SMS oder WhatsApp einen Link zu deinem Google Business Profil. 5 Bewertungen pro Monat sind realistisch und machen einen großen Unterschied.

Was ist ein E-Check und gehört das auf die Website? Der E-Check ist eine normgerechte Überprüfung der Elektroinstallation. Wenn du ihn anbietest, gehört eine eigene Seite auf deine Website. Erkläre: Was wird geprüft? Wie oft? Was kostet es? Der E-Check bringt wiederkehrende Aufträge.

Gilt die Checkliste auch für SHK-Betriebe? Ja, die Grundstruktur ist identisch. Statt PV und Smart Home hast du Heizung (Wärmepumpe), Badsanierung und Klimaanlagen. Der Notdienst-Button ist für SHK sogar noch wichtiger (Rohrbruch, Heizungsausfall).

Was ist der größte Fehler bei Elektriker-Websites? Zukunftsthemen nicht zeigen. PV, Smart Home und E-Mobilität sind die Wachstumsfelder. Wenn du diese Leistungen anbietest, aber nicht auf der Website hast, verschenkst du die wertvollsten Aufträge.

Wie schnell ist meine Elektriker-Website fertig? Ein Launchpad-One-Pager ist in etwa einer Woche fertig, eine Multi-Page-Website mit PV-Seite und Referenzen in rund zwei Wochen. Du lieferst Logo, Fotos und Leistungsinfos, den Rest übernehmen wir.

Werde ich auch in der KI-Suche wie ChatGPT oder Perplexity gefunden? Nur wenn deine Website sauber strukturiert ist: klare Leistungsseiten, benanntes Einzugsgebiet, konsistente Angaben zu Öffnungszeiten und Kontakt. Generische Ein-Satz-Websites tauchen in KI-Antworten kaum auf.

Fazit
Der Notdienst-Button entscheidet in Sekunden, die Zukunftsmärkte PV, Smart Home und E-Mobilität entscheiden über die Marge. Wer beides auf der Website zeigt, gewinnt die Aufträge, die am meisten wert sind.