Was muss auf eine Restaurant-Website? Die komplette Checkliste 2026
Eine Restaurant-Website braucht diese Pflicht-Elemente: aktuelle Speisekarte (digital, kein PDF-Scan), Öffnungszeiten mit Ruhetagen, Online-Reservierung, appetitliche Food-Fotos, Anfahrt mit Parkmöglichkeiten, klickbare Telefonnummer und die rechtlichen Pflichtseiten. Mehr als jeder dritte Gast reserviert laut Bitkom inzwischen online einen Tisch. Wer online nicht überzeugt, verliert Gäste an die Konkurrenz.
- 8 Pflicht-Elemente entscheiden über Gäste-Vertrauen: von der digitalen Speisekarte bis zur klickbaren Telefonnummer im Header.
- 36 % der Verbraucher reservieren laut Bitkom zumindest gelegentlich online einen Restauranttisch, oft außerhalb der Öffnungszeiten.
- Professionelle Food-Fotografie kostet ab 300 EUR und ist erfahrungsgemäß die Investition mit dem sichtbarsten Effekt auf Gäste.
- 14 Hauptallergene müssen Gastronomiebetriebe laut LMIV kennzeichnen. Auf der Website ist das Kür, aber ein starkes Vertrauenssignal.
- Rund 60 % aller Suchanfragen enden heute ohne Klick auf eine Website. Für Restaurants zählt deshalb auch, wie gut ChatGPT und Google AI Overviews deine Infos auslesen können.
Warum braucht ein Restaurant eine eigene Website?
"Wir haben doch eine Facebook-Seite." Das reicht nicht mehr. Facebook bestimmt, wer deine Beiträge sieht. Google My Business zeigt nur Basisinfos. Und Lieferdienst-Portale nehmen Provisionen. Deine eigene Website ist der einzige Kanal, den du vollständig kontrollierst.
Dazu kommt: Gäste googeln "Restaurant italienisch München" oder "Brunch Köln Südstadt" und entscheiden in Sekunden, ob sie bei dir reservieren oder beim Nächsten. Eine Website ohne aktuelle Speisekarte, ohne appetitliche Fotos, ohne Reservierungsmöglichkeit verliert diese Gäste sofort.
Ob sich der Aufwand für eine eigene Website überhaupt lohnt, wenn du schon bei Google und Lieferando gelistet bist, beantwortet ausführlich der Artikel Brauche ich als Restaurant eine Website?
Die 8 Pflicht-Elemente deiner Gastronomie-Website
1. Aktuelle Speisekarte
Das mit Abstand wichtigste Element. Gäste wollen vor dem Besuch wissen, was es gibt und was es kostet. Keine PDF-Scans von der gedruckten Karte. Eine digitale Speisekarte, die auf dem Smartphone lesbar ist, mit Preisen, Allergenkennzeichnung und vegetarischen/veganen Optionen.
Wichtig: Die Speisekarte muss leicht aktualisierbar sein. Tagesgerichte, saisonale Karten, Mittagstisch. Wenn die Karte auf der Website nicht stimmt, schafft das Frust beim Gast.
Eine gut strukturierte digitale Speisekarte hat klare Kategorien (Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke), zeigt Preise bei jedem Gericht, markiert vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen mit Icons und ist auf dem Smartphone ohne Zoomen lesbar. Bonus: Fotos der beliebtesten Gerichte neben der Beschreibung steigern die Lust auf einen Besuch messbar.
Digitale Speisekarte (HTML) vs. PDF-Scan: Eine HTML-Speisekarte ist direkter Text auf der Website, durchsuchbar, responsiv und ohne Zoomen lesbar. Ein PDF-Scan der gedruckten Karte ist dagegen nur ein Bild, das auf dem Smartphone oft gezoomt werden muss und von Suchmaschinen sowie KI-Systemen nicht ausgelesen werden kann.
2. Öffnungszeiten und Ruhetage
Prominente Darstellung auf der Startseite. Nicht im Footer versteckt. Dazu gehören: reguläre Öffnungszeiten, Küchenschluss (falls abweichend), Ruhetage, Sonderöffnungszeiten (Feiertage, Betriebsferien), Hinweis auf warme Küche oder Barbereich.
3. Online-Reservierung
Ein Reservierungstool (OpenTable, resmio, TheFork oder ein einfaches Formular) senkt die Hemmschwelle. Gäste reservieren abends um 22 Uhr für den nächsten Tag, wenn dein Restaurant geschlossen ist. Ohne Online-Reservierung verlierst du diese Buchungen.
Minimum: Ein Reservierungsformular mit Datum, Uhrzeit, Personenzahl und Name. Ideal: Ein Tool, das verfügbare Zeiten anzeigt und automatisch bestätigt.
der Verbraucher in Deutschland reservieren zumindest gelegentlich online einen Restauranttisch, über spezialisierte Portale oder direkt auf der Restaurant-Website. Ohne Online-Option verlierst du diese Gäste an die Konkurrenz nebenan.
Quelle: Bitkom e.V.Tipp: resmio bietet eine kostenlose Basisversion speziell für die Gastronomie. Für kleine Restaurants reicht oft auch ein einfaches Kontaktformular mit den Feldern Datum, Uhrzeit, Personenzahl, Name und Telefonnummer. Hauptsache, die Anfrage ist digital möglich.
4. Appetitliche Food-Fotos
Essen ist visuell. Ein Foto sagt mehr als jede Beschreibung. Investiere in professionelle Food-Fotografie: 3 bis 5 Signaturgerichte, die Atmosphäre des Restaurants, die Bar oder Terrasse. Kein Smartphone-Schnappschuss unter Neonlicht.
Tipps für gute Food-Fotos: natürliches Licht (am Fenster), angerichtetes Gericht auf sauberem Untergrund, Draufsicht oder 45-Grad-Winkel, warme Farbtemperatur. Selbst mit einem guten Smartphone sind bei gutem Licht beeindruckende Ergebnisse möglich.
5. Atmosphäre und Ambiente zeigen
Fotos vom Innenraum, der Terrasse, der Bar, der Dekoration. Gäste wollen wissen, was sie erwartet: Ist es gemütlich? Modern? Rustikal? Romantisch? Die Bilder müssen die Stimmung transportieren, die der Gast vor Ort erleben wird.
6. Anfahrt und Parkmöglichkeiten
Google Maps Einbindung, Adresse, Parkplätze in der Nähe, ÖPNV-Haltestellen. Besonders in Innenstädten zählen konkrete Angaben. Diese Details zeigen, dass du an deine Gäste denkst.
7. Kontaktdaten
Telefonnummer (klickbar, für spontane Reservierungen), E-Mail-Adresse, ggf. WhatsApp für Gruppenreservierungen. Die Telefonnummer gehört in den Header, nicht nur auf die Kontaktseite. Ein Gast, der beim Autofahren schnell reservieren will, muss sofort die Nummer finden.
Für Gruppenreservierungen (ab 8 Personen, Firmenessen, Geburtstagsfeiern): Ein separates Kontaktformular mit Feldern für Anlass, Personenzahl, gewünschtes Menü und Budget. Gruppenreservierungen sind hochwertige Anfragen, die du durch eine einfache Kontaktmöglichkeit fördern solltest.
8. Impressum und Datenschutz
Pflicht nach dem Digitale-Dienste-Gesetz. Im Impressum für die Gastronomie müssen stehen: Inhaber oder Geschäftsführer, Anschrift, Handelsregisternummer (bei GmbH), USt-IdNr., zuständige Aufsichtsbehörde (Gesundheitsamt bei Lebensmittelbetrieben). Datenschutzerklärung und Cookie-Banner sind ebenfalls Pflicht.
Du willst eine Website, die wirklich Kunden bringt?
KI-WebSichtbar entdeckenWelche 6 Kür-Elemente machen den Unterschied?
1. Mittagstisch oder Wochenkarte
Ein separater Bereich für die Mittagskarte oder wechselnde Wochengerichte. Mitarbeiter aus umliegenden Büros suchen täglich nach "Mittagstisch in der Nähe." Wenn dein Mittagsangebot leicht auffindbar und aktuell ist, hast du einen festen Gästestamm. Aktualisiere die Mittagskarte wöchentlich, idealerweise montags morgens. Manche Restaurants teilen die Wochenkarte auch auf Instagram oder per Newsletter, was zusätzliche Gäste bringt.
2. Events und Veranstaltungen
Live-Musik am Freitag, Weinprobe im Oktober, Public Viewing, private Feiern. Ein Veranstaltungskalender bringt wiederkehrende Besucher auf die Website und gibt Anlass, das Restaurant zu teilen.
3. Google-Bewertungen einbinden
4,6 Sterne aus 230 Bewertungen direkt auf der Startseite schaffen Vertrauen. Gäste lesen Bewertungen, bevor sie reservieren. Positive Bewertungen prominent zeigen, auf negative professionell antworten.
4. Allergene und Zusatzstoffe
Seit der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) müssen die 14 Hauptallergene gekennzeichnet werden. Auf der Website ist das eine Kür-Leistung, die aber Kompetenz und Sorgfalt zeigt. Symbole oder Icons neben den Gerichten machen es übersichtlich.
LMIV (Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung): Seit 2017 müssen Gastronomiebetriebe bei losen Lebensmitteln die 14 gesetzlich definierten Hauptallergene kennzeichnen, etwa Gluten, Laktose, Nüsse oder Sellerie. Die Angabe kann mündlich, schriftlich oder per Aushang erfolgen. Auf der Website ist sie freiwillig, aber ein starkes Vertrauenssignal.
Hauptallergene müssen Gastronomiebetriebe in Deutschland laut LMIV kennzeichnen, von Gluten über Laktose bis Sellerie. Eine Kennzeichnung direkt auf der Website ist rechtlich nicht verpflichtend, aber ein klares Qualitätssignal für Gäste mit Unverträglichkeiten.
Quelle: LMIDV, gesetze-im-internet.de5. Geschenkgutscheine
Ein Online-Shop für Gutscheine bringt Umsatz ohne Aufwand. Besonders vor Weihnachten, Muttertag und Valentinstag. Ein einfacher Bestellprozess mit Zahlung per PayPal oder Kreditkarte reicht aus.
Das Schöne an Gutscheinen: Du bekommst das Geld sofort, der Gast kommt irgendwann. Durchschnittlich werden 10 bis 15 % aller Gutscheine nie eingelöst. Und Gäste, die mit Gutschein kommen, bestellen oft mehr als der Gutscheinwert. Eine eigene Gutscheinseite auf der Website ist eine einfache, aber effektive Einnahmequelle.
6. Social-Media-Integration
Instagram-Feed eingebettet, Link zur Facebook-Seite. Besonders Instagram ist für die Gastronomie ein starker Kanal. Wenn Gäste dein Restaurant markieren, wird dein Feed zum lebendigen Beweis für gutes Essen und tolle Atmosphäre.
Tipp: Erstelle einen eigenen Hashtag für dein Restaurant (z.B. #RistoranteRomaBerlin) und ermutige Gäste, ihre Fotos damit zu teilen. User-Generated Content ist authentischer als jede professionelle Werbung und kostet dich keinen Cent.
Welche Seiten braucht eine Restaurant-Website?
Startseite
├── Speisekarte
│ ├── Hauptkarte
│ ├── Getränkekarte
│ ├── Mittagskarte / Lunch (falls vorhanden)
│ └── Saisonale Karte (optional)
├── Reservieren
│ └── Online-Formular oder Buchungstool
├── Galerie
│ └── Food-Fotos, Ambiente, Terrasse, Events
├── Events & Veranstaltungen (optional)
├── Über uns
│ └── Geschichte, Philosophie, Koch/Team
├── Gutscheine (optional)
├── Kontakt & Anfahrt
│ └── Öffnungszeiten, Telefon, Maps, Parken
├── Impressum
└── Datenschutz
Für ein Café reicht oft eine schlankere Struktur mit 4 bis 5 Seiten. Ein Restaurant mit wechselnder Karte, Events und Catering braucht mehr Unterseiten.
Sonderfälle: Biergärten und Terrassen-Restaurants sollten eine eigene Seite oder Sektion für den Außenbereich haben, inklusive Fotos und Wetterpolitik ("Bei Regen überdacht, Heizstrahler vorhanden"). Catering-Anbieter brauchen eine eigene Unterseite mit Menüvorschlägen, Preisrahmen und Referenzen. Hotels mit Restaurant sollten das Restaurantangebot prominent auf der Hauptseite verlinken.
| Betriebstyp | Empfohlene Seitenanzahl | Typische Extra-Elemente | Passendes Paket |
|---|---|---|---|
| Café / kleiner Imbiss | 3-4 Seiten | Kurzkarte, Kontakt, Anfahrt | Launchpad (1.499 EUR netto) |
| Restaurant mit Events | 6-8 Seiten | Reservierung, Events, Galerie, Gutscheine | Workhorse (3.499 EUR netto) |
| Biergarten/Terrassen-Betrieb | 5-6 Seiten | Wetterpolitik-Hinweis, Außenbereich-Galerie | Workhorse (3.499 EUR netto) |
| Mehrere Standorte / Catering | 8-12 Seiten | Standortübersicht, Catering-Seite, Blog | Growth Engine (5.999 EUR netto) |
Was macht eine Restaurant-Website wirklich gut?
Geschwindigkeit zählt. Ein hungriger Gast, der auf dem Smartphone nach "Restaurant in der Nähe" sucht, wartet nicht 5 Sekunden auf deine Website. Bilder müssen optimiert sein (WebP-Format, komprimiert), die Seite muss in unter 2 Sekunden laden. Statische Websites ohne WordPress-Overhead haben hier einen klaren Vorteil.
Die Speisekarte ist die Startseite. Nicht das Begrüßungsbild, nicht die Geschichte des Restaurants. Die meisten Besucher kommen wegen der Speisekarte. Verlinke sie prominenter als alles andere. Im Idealfall ist sie direkt von der Startseite aus erreichbar, ohne zu scrollen.
Wenig Text, viel Atmosphäre. Gastro-Websites brauchen weniger Text als andere Branchen. Dafür brauchen sie mehr und bessere Bilder. Ein perfektes Food-Foto sagt mehr als 500 Wörter Beschreibung. Investiere in gute Bilder, spare am Text.
Google Business Profil ist gleichrangig. Für Restaurants ist das Google Business Profil fast genauso wichtig wie die Website. Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen und der Link zur Speisekarte müssen dort aktuell sein. Viele Gäste entscheiden sich direkt aus dem Google-Suchergebnis heraus, ohne die Website zu besuchen. Wie du dein Profil optimal pflegst, zeigt der Artikel Google Business Profil optimieren.
„Bei Restaurants entscheidet die Website in den ersten drei Sekunden. Wenn die Speisekarte nicht sofort lesbar ist oder die Fotos wie Stock-Bilder wirken, ist der Gast schon auf der nächsten Google-Trefferseite."
Niklaas Zander, Gründer KI-WebSichtbar
Was kosten die einzelnen Website-Elemente?
Nicht jedes Element kostet gleich viel, und nicht jedes ist bei jedem Anbieter im Preis enthalten. Diese Übersicht zeigt die realistischen Einzelposten:
| Element | Einmalkosten | Hinweis |
|---|---|---|
| Professionelle Food-Fotografie (5-8 Gerichte) | 300-800 EUR | Fotograf vor Ort, 2-3 Stunden |
| Digitale Speisekarte (HTML, mehrsprachig) | 0-300 EUR | Bei Festpreis-Paketen meist inklusive |
| Online-Reservierungstool | 0 EUR bzw. ab 39 EUR/Monat | resmio Basisversion kostenlos, TheFork/OpenTable kostenpflichtig |
| Schema.org Restaurant-Markup | 0-150 EUR | Bei KI-WebSichtbar inklusive |
| Team-/Ambiente-Fotoshooting | 300-800 EUR | Kombinierbar mit der Food-Fotografie |
| Gutschein-Shop-Anbindung | 100-400 EUR | Zahlungsanbieter-Gebühren zusätzlich |
Eine vollständige Preisspanne für die gesamte Website, nicht nur einzelne Elemente, liefert der Artikel Was kostet eine Restaurant-Website?
Was sind die häufigsten Fehler bei Restaurant-Websites?
Fehler 1: Speisekarte als PDF
Ein 5 MB großes PDF, das auf dem Smartphone nicht lesbar ist, ist nutzlos. Gäste zoomen, scrollen, geben auf.
Fehler 2: Keine aktuellen Öffnungszeiten
"Sind die montags offen?" Der Gast ruft an oder fährt hin. Wenn die Öffnungszeiten auf der Website nicht stimmen, hast du einen verärgerten Gast. Besonders kritisch: Feiertage, Betriebsferien, geänderte Sommeröffnungszeiten.
Fehler 3: Flash-Animationen und Musik
Ja, es gibt immer noch Restaurant-Websites mit Auto-Play-Musik und Flash-Intros. Im Jahr 2026 ist das ein Grund, sofort wegzuklicken. Kein Besucher will unaufgefordert beschallt werden. Schlicht, modern, schnell, das funktioniert. Dein Gast sitzt wahrscheinlich im Büro, in der Bahn oder auf dem Sofa, wenn er deine Website besucht. Musik, die ungefragt losgeht, sorgt für sofortiges Schließen des Tabs. Spar dir die Spielereien und konzentriere dich auf das, was zählt: Speisekarte, Fotos und Reservierung.
Weitere typische Stolperfallen und wie du sie vermeidest, sammelt der Artikel Die häufigsten Fehler auf Gastronomie-Websites.
Wie verändert die KI-Suche die Gästesuche nach Restaurants?
Neben Google entsteht gerade ein zweiter Suchkanal. Immer mehr Gäste fragen nicht mehr nur bei Google, sondern direkt in ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews. Statt "Italiener München Schwabing" zu tippen, stellen sie ganze Fragen: "Welches Restaurant in Schwabing hat vegane Optionen und ist sonntags geöffnet?" Die KI-Suche antwortet dann mit konkreten Empfehlungen statt mit einer Trefferliste.
Rund 60 Prozent aller Suchanfragen enden heute ohne Klick auf eine Website, weil die Antwort direkt in der Suche steht. Gleichzeitig wächst der Traffic aus KI-Suchmaschinen im Jahresvergleich spürbar. Für Restaurants heißt das: Wenn deine Öffnungszeiten, deine Speisekarte und deine Besonderheiten (vegan, barrierefrei, Parkplatz) nicht sauber strukturiert im Netz stehen, taucht dein Betrieb in der KI-Antwort schlicht nicht auf, auch wenn du bei Google gut rankst.
Google ist damit nicht tot, aber ein zweiter Kanal wächst dazu. Die Grundlagen erklärt der Artikel Was ist GEO (Generative Engine Optimization)?
Welches Paket passt zu deinem Betrieb?
Café oder kleiner Imbiss mit schlanker Karte? Das Launchpad-Paket (1.499 EUR netto) reicht für den Start: ein sauberer One-Pager mit Kurzkarte, Öffnungszeiten, Kontakt und Anfahrt.
Restaurant mit Reservierung, Events und wechselnder Karte? Das Workhorse-Paket (3.499 EUR netto) mit Online-Reservierung, Galerie, Mittagskarte und Gutschein-Option. Der Standard für die meisten Restaurants.
Mehrere Standorte, Catering oder hoher Privatgäste-Anteil? Die Growth Engine (5.999 EUR netto) mit Blog, erweitertem lokalem SEO und GEO-Struktur für die KI-Suche.
Checkliste zum Abhaken
Pflicht-Elemente
- Digitale Speisekarte (HTML, kein PDF-Scan)
- Preise bei allen Gerichten angegeben
- Speisekarte leicht aktualisierbar
- Öffnungszeiten prominent auf Startseite
- Ruhetage klar benannt
- Küchenschluss angegeben (falls abweichend)
- Online-Reservierung (Formular oder Tool)
- Professionelle Food-Fotos (min. 5 Gerichte)
- Ambiente-Fotos (Innenraum, Terrasse, Bar)
- Telefonnummer klickbar im Header
- Anfahrt mit Google Maps
- Parkmöglichkeiten beschrieben
- Impressum mit Pflichtangaben
- Datenschutzerklärung
- Cookie-Banner
- Responsive Design (Speisekarte auf Smartphone lesbar)
- SSL-Zertifikat (HTTPS)
- Ladezeit unter 3 Sekunden
Kür-Elemente
- Mittagskarte / Wochenkarte als eigener Bereich
- Veranstaltungskalender
- Google-Bewertungen eingebunden
- Allergenkennzeichnung (14 Hauptallergene)
- Geschenkgutscheine online bestellbar
- Instagram-Feed eingebettet
- Catering-Angebot (falls vorhanden)
- Newsletter-Anmeldung
Local SEO
- Google Business Profil vollständig gepflegt
- Kategorie korrekt (z.B. "Italienisches Restaurant")
- Fotos regelmäßig aktualisiert
- Bewertungen beantworten
- Lokale Keywords (z.B. "Restaurant Berlin Kreuzberg")
- Schema.org Restaurant Markup
- Speisekarte als strukturierter Text lesbar (auch für die KI-Suche, kein Bild-Menü)
Weiterlesen für Gastronomie
Häufige Fragen zu Restaurant-Websites
Was kostet eine Website für ein Restaurant? Eine professionelle Restaurant-Website kostet zwischen 1.500 und 5.000 EUR. Ein One-Pager mit Speisekarte, Reservierung und Galerie startet ab 1.499 EUR netto. Eine umfangreiche Website mit Events, Gutschein-Shop und Blog ab 3.499 EUR netto.
Kann ich die Speisekarte selbst aktualisieren? Ja, das solltest du sogar. Bei einer statischen Website kannst du Änderungen einfach per E-Mail an deinen Webdesigner schicken. Bei einem CMS aktualisierst du selbst. Wichtig: Der Prozess muss einfach sein, damit die Karte tatsächlich aktuell bleibt.
Brauche ich als Restaurant eine Reservierungsfunktion? Ja. Gäste reservieren zunehmend online, besonders abends und am Wochenende. Kostenlose Optionen wie resmio (Basisversion) oder ein einfaches Formular reichen für den Anfang.
Reicht eine Facebook-Seite statt einer Website? Nein. Facebook kontrolliert, wer deine Beiträge sieht (organische Reichweite unter 5 %). Du hast kein eigenes SEO, keine eigene Domain, keine Kontrolle über das Design. Eine Facebook-Seite ergänzt die Website, ersetzt sie aber nicht.
Wie wichtig sind Food-Fotos? Extrem wichtig. Essen ist visuell. Ein professionelles Foto deines Signature-Gerichts kann den Unterschied machen zwischen "vielleicht" und "da gehen wir hin." Investiere einmalig 300 bis 800 EUR in einen Food-Fotografen.
Muss ich Allergene auf der Website kennzeichnen? Die LMIV (Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung) schreibt die Kennzeichnung der 14 Hauptallergene bei verpackten und losen Lebensmitteln vor. Auf der Website ist es keine strenge Pflicht, aber ein starkes Qualitätssignal und Service für Gäste mit Unverträglichkeiten.
Wie oft muss ich die Website aktualisieren? Die Speisekarte bei jeder Änderung. Öffnungszeiten vor Feiertagen und Betriebsferien. Fotos und Inhalte mindestens einmal pro Jahr. Ein "Aktuelles"-Bereich lebt von regelmäßigen Updates, mindestens monatlich.
Was kostet ein Online-Reservierungstool für mein Restaurant? resmio bietet eine kostenlose Basisversion. TheFork, OpenTable oder ähnliche Tools kosten meist ab rund 39 EUR pro Monat. Für kleine Restaurants reicht oft ein einfaches Formular ganz ohne laufende Kosten.
Wird meine Restaurant-Website auch in ChatGPT oder Google AI Overviews gefunden? Nur wenn deine Infos als echter, strukturierter Text vorliegen, nicht als Bild-PDF. Klare Angaben zu Öffnungszeiten, Speisekarte und Besonderheiten erhöhen die Chance, dass KI-Systeme dein Restaurant empfehlen.
