Website erstellen lassen: Was kostet es wirklich? (Preisguide 2026)

Auf einen Blick

Baukasten: 0-30 EUR/Monat (+ deine Arbeitszeit). Freelancer: 500-3.000 EUR. KI-gestützte Anbieter: 1.000-3.000 EUR (Festpreis). Agentur: 3.000-15.000+ EUR. Dazu kommen versteckte Kosten für Domain, Hosting, Wartung und DSGVO. Dieser Preisguide zeigt dir alle Optionen mit echten Zahlen, damit du die richtige Entscheidung für dein Budget triffst.

Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an

"Was kostet eine Website?" ist wie "Was kostet ein Auto?" Die Antwort reicht von 0 EUR (Baukasten mit Werbung) bis 50.000 EUR (maßgeschneiderter Online-Shop). Für die meisten kleinen Unternehmen liegt die Realität irgendwo zwischen 1.000 und 5.000 EUR.

Der Preis hängt von vier Faktoren ab:

  1. Umfang: Ein One-Pager kostet weniger als eine Website mit 15 Unterseiten und Blog.
  2. Funktionen: Kontaktformular? Standard. Online-Shop mit 200 Produkten? Ganz andere Preisklasse.
  3. Design: Template-Design ab 500 EUR. Individuelles Design ab 2.000 EUR. Maßgeschneidertes Branding ab 5.000 EUR.
  4. Anbieter-Typ: Freelancer, KI-gestützter Anbieter oder Full-Service-Agentur. Jeder hat seinen Platz.

Lass uns jeden Anbieter-Typ mit konkreten Preisen durchgehen.

Preisübersicht nach Anbieter-Typ

Hier siehst du auf einen Blick, was jede Option kostet. Danach gehen wir ins Detail.

Anbieter-Typ Einmalpreis Monatliche Kosten Lieferzeit Geeignet für
Baukasten (Jimdo, Wix, IONOS) 0 EUR 10-30 EUR/Monat 1-5 Tage (DIY) Hobby, Vereine, Minimalbudget
Freelancer 500-3.000 EUR 0-50 EUR (Wartung optional) 1-4 Wochen Einfache Firmenwebsites
KI-gestützter Anbieter 1.000-3.000 EUR 0-10 EUR (Hosting) 48 Stunden KMU, Handwerker, Praxen
Agentur (klein) 3.000-8.000 EUR 50-150 EUR (Wartung) 4-8 Wochen Mittelständler mit Anspruch
Agentur (groß) 8.000-30.000+ EUR 100-500 EUR (Retainer) 8-16 Wochen Shops, Portale, komplexe Projekte
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Schauen wir uns jeden Typ im Detail an.

Baukästen: 0-30 EUR pro Monat

Jimdo, Wix, IONOS, Strato und Squarespace bieten Website-Baukästen ab 0 EUR. Du wählst ein Template, ziehst Elemente per Drag-and-Drop und tippst deine Texte ein. Premium-Pläne mit eigener Domain kosten 10 bis 30 EUR monatlich.

Was du bekommst: Ein funktionierendes Grundgerüst, das du selbst befüllen musst. Hosting und SSL sind inklusive. Templates sehen auf den ersten Blick gut aus, aber dein Wettbewerber nutzt möglicherweise dasselbe.

Was du nicht bekommst: Individuelles Design, professionelle SEO-Optimierung, DSGVO-Garantie, strategische Beratung. Und du bezahlst mit deiner Zeit: Rechne mit 20 bis 40 Stunden Eigenarbeit. Bei einem Stundensatz von 50 EUR sind das 1.000 bis 2.000 EUR Opportunitätskosten, die in keinem Baukasten-Preisvergleich auftauchen.

Mehr zum Thema: Website selber machen oder machen lassen?

Freelancer: 500-3.000 EUR

Ein Freelancer baut deine Website individuell. Die Preisspanne ist riesig, weil "Freelancer" alles bedeuten kann: vom Studenten mit WordPress-Kenntnissen (500 EUR) bis zum Senior-Entwickler mit 10 Jahren Erfahrung (3.000+ EUR).

Typische Freelancer-Preise:

  • One-Pager (WordPress-Template): 500-800 EUR
  • Firmenwebsite 5-7 Seiten: 1.200-2.500 EUR
  • Website mit Blog: 2.000-3.500 EUR
  • Einfacher Online-Shop: 2.500-5.000 EUR

Vorteil: Persönlicher Kontakt, oft flexibel bei Änderungen. Risiko: Qualität schwankt stark. Kein Support wenn der Freelancer aufhört oder im Urlaub ist. Und: Viele Freelancer rechnen nach Stunden (50-100 EUR/h), nicht zum Festpreis. Das bedeutet, die endgültige Rechnung kann deutlich höher ausfallen als das Angebot.

KI-gestützte Anbieter: 1.000-3.000 EUR

Diese Kategorie ist relativ neu (seit 2024/2025). Ein Experte nutzt KI-Tools, um Texte, Design und Code schneller zu erstellen, prüft aber alles manuell. Das Ergebnis: professionelle Qualität, Freelancer-Preis, deutlich schnellere Lieferung.

Typische Preise (KI-WebSichtbar als Beispiel):

  • Launchpad: 1.499 EUR netto. One-Pager, DSGVO-konform, SEO-optimiert, fertig in 48 Stunden.
  • Workhorse: 3.499 EUR netto. Multi-Page-Website mit Content, erweitertem SEO und allem was ein KMU braucht.
  • Growth Engine: 5.999 EUR netto. Blog, Schema.org, GEO-Optimierung für KI-Suchmaschinen.

Vorteil: Festpreis ohne Überraschungen, schnelle Lieferung, oft wartungsfreie Technologie (statische Websites statt WordPress). Einschränkung: Nicht geeignet für komplexe Shops oder Plattformen mit Benutzerkonten.

Mehr dazu: Website mit KI erstellen: Was geht, was nicht

Agenturen: 3.000-15.000+ EUR

Eine Webdesign-Agentur liefert das volle Programm: Strategie, Design, Entwicklung, Texte, SEO, Testing. Du musst dich um nichts kümmern. Das hat seinen Preis.

Typische Agentur-Preise:

  • Kleine Agentur, einfache Website: 3.000-5.000 EUR
  • Mittelgroße Agentur, Firmenwebsite: 5.000-10.000 EUR
  • Große Agentur, Relaunch mit Strategie: 10.000-20.000 EUR
  • Enterprise-Projekt (Shop, Portal): 20.000-50.000+ EUR

Vorteil: Höchste Qualität, strategische Beratung, langfristige Betreuung. Nachteil: Für eine Handwerker-Website mit 5 Seiten ist eine Agentur wie ein Umzugswagen für den Wocheneinkauf. Überdimensioniert und zu teuer. Außerdem: Jede Änderung nach Projektabschluss kostet extra (60-150 EUR/Stunde).

Vergleich aller Optionen im Detail: KI-Website vs. Baukasten vs. Agentur

Professionelle Website zum Festpreis? Webdesign Preise und Pakete ansehen →

Webdesign Preise im Detail: Was beeinflusst den Endpreis?

Die Preisspanne von 500 bis 15.000 EUR ergibt sich nicht zufällig. Hier sind die Faktoren, die den Preis nach oben oder unten treiben.

Preis nach Anzahl der Seiten

Website-Typ Seiten Freelancer KI-gestützt Agentur
One-Pager 1 500-1.500 EUR 1.000-1.500 EUR 2.000-4.000 EUR
Firmenwebsite (klein) 3-5 1.000-2.500 EUR 1.500-2.500 EUR 3.000-6.000 EUR
Firmenwebsite (mittel) 5-10 2.000-3.500 EUR 2.500-3.500 EUR 5.000-10.000 EUR
Website mit Blog 10-20 2.500-5.000 EUR 3.500-6.000 EUR 8.000-15.000 EUR
Online-Shop (einfach) 10-50 Produkte 2.500-5.000 EUR n/a 5.000-15.000 EUR
Online-Shop (komplex) 50-500 Produkte 5.000-10.000 EUR n/a 10.000-30.000+ EUR
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Preis nach Funktionen

Jede zusätzliche Funktion erhöht den Preis. Hier die gängigsten Extras:

Funktion Freelancer Agentur
Kontaktformular 0-100 EUR (oft inklusive) Inklusive
Google Maps Einbindung 50-150 EUR Inklusive
Blog/News-Bereich 300-800 EUR 500-2.000 EUR
Mehrsprachigkeit (2 Sprachen) 500-1.500 EUR 1.000-3.000 EUR
Buchungssystem / Kalender 300-1.000 EUR 500-2.000 EUR
Mitgliederbereich / Login 1.000-3.000 EUR 2.000-5.000 EUR
Professionelle Texterstellung (pro Seite) 100-300 EUR 200-500 EUR
SEO-Optimierung (On-Page) 200-500 EUR 500-2.000 EUR
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Rechenbeispiel: Du willst eine Firmenwebsite mit 5 Seiten, Blog, Kontaktformular und SEO. Beim Freelancer: 2.000 + 500 + 0 + 300 = ca. 2.800 EUR. Bei der Agentur: 5.000 + 1.000 + 0 + 1.000 = ca. 7.000 EUR. Bei einem KI-gestützten Anbieter wie KI-WebSichtbar: 3.499 EUR Festpreis (alles inklusive).

Branchenspezifische Preise findest du hier: Was kostet eine Handwerker-Website? und Was kostet eine Restaurant-Website?

Versteckte Kosten die niemand erwähnt

Der Preis für die Website-Erstellung ist nur der Anfang. Diese Kosten kommen obendrauf und werden in Angeboten selten erwähnt:

Einmalige versteckte Kosten

Posten Kosten Anmerkung
Stockfotos 50-300 EUR 5-15 Bilder à 10-20 EUR (Shutterstock, iStock)
Logo-Erstellung 200-2.000 EUR Falls noch kein Logo vorhanden
Professionelle Fotos 300-1.500 EUR Firmenfotografie, Team, Räume
DSGVO-Anpassung 200-500 EUR Wenn nicht im Angebot enthalten
Google Business Profil Setup 100-300 EUR Bei manchen Anbietern extra
Cookie-Consent-Tool 0-500 EUR Cookiebot ab 9 EUR/Monat, oder kostenlose Lösungen
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Laufende versteckte Kosten

Posten Kosten pro Jahr Anmerkung
Domain (.de) 10-15 EUR Pflicht, jährliche Verlängerung
Hosting (Shared) 36-120 EUR 3-10 EUR/Monat
SSL-Zertifikat 0-100 EUR Oft im Hosting inklusive (Let's Encrypt = kostenlos)
WordPress-Wartung 240-1.200 EUR Updates, Backups, Sicherheit (20-100 EUR/Monat)
Plugin-Lizenzen (WordPress) 50-500 EUR Elementor Pro, WPML, Yoast SEO Premium etc.
E-Mail-Postfächer 12-60 EUR 1-5 EUR/Postfach/Monat
Baukasten-Abo 120-360 EUR Pflicht, solange die Website existiert
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Das Aha-Erlebnis: Eine WordPress-Website für 3.000 EUR von der Agentur kostet dich im ersten Jahr tatsächlich 3.000 + 120 (Hosting) + 600 (Wartung) + 200 (Plugins) = 3.920 EUR. Im zweiten Jahr nochmal 920 EUR. Nach 3 Jahren bist du bei 5.760 EUR.

Eine statische Website für 1.499 EUR Festpreis kostet dich im ersten Jahr 1.499 + 50 (Hosting) + 12 (Domain) = 1.561 EUR. Im zweiten Jahr: 62 EUR. Nach 3 Jahren: 1.685 EUR. Kein WordPress, keine Updates, keine Plugin-Lizenzen.

Mehr zum Thema WordPress-Kosten: Warum kleine Betriebe kein CMS brauchen

Keine versteckten Kosten. Festpreis ab 1.499 EUR.

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Website erstellen lassen: Monatliche Kosten vs. Einmalpreis

Die Frage "Einmalzahlung oder Monatsgebühr?" klingt nach Geschmackssache. Ist es nicht. Es ist eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen bei deiner Website.

Modell 1: Monatliche Kosten (Baukasten / Miet-Website)

Baukästen wie Jimdo, Wix oder IONOS rechnen monatlich ab. Manche Agenturen bieten auch "Miet-Websites" an (0 EUR Erstellung, dafür 50-150 EUR pro Monat).

Was das auf 3 Jahre bedeutet:

Anbieter Monatlich Nach 1 Jahr Nach 3 Jahren Nach 5 Jahren
Jimdo Business 20 EUR 240 EUR 720 EUR 1.200 EUR
Wix Business 28 EUR 336 EUR 1.008 EUR 1.680 EUR
IONOS MyWebsite 15 EUR 180 EUR 540 EUR 900 EUR
Miet-Website (Agentur) 99 EUR 1.188 EUR 3.564 EUR 5.940 EUR
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Das Problem: Du zahlst, solange die Website existiert. Kündigst du, ist die Website weg. Sie gehört dir nicht. Und die Preise steigen: Wix hat die Preise 2024 um bis zu 33% erhöht. Du bist dem Anbieter ausgeliefert.

Modell 2: Einmalpreis (Festpreis-Website)

Du zahlst einmal und die Website gehört dir. Laufende Kosten beschränken sich auf Domain (10-15 EUR/Jahr) und Hosting (36-120 EUR/Jahr). Bei statischen Websites oft noch weniger.

Anbieter Einmalpreis Laufend/Jahr Nach 3 Jahren gesamt Nach 5 Jahren gesamt
Freelancer (WordPress) 2.000 EUR 600 EUR 3.800 EUR 5.000 EUR
KI-gestützt (statisch) 1.499 EUR 62 EUR 1.685 EUR 1.809 EUR
Agentur (WordPress) 7.000 EUR 1.200 EUR 10.600 EUR 13.000 EUR
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Die klare Empfehlung: Einmalpreis schlägt Monatsgebühr in fast jedem Szenario. Ausnahme: Du brauchst die Website nur für 6 bis 12 Monate (Eventseite, Popup-Store). Dann ist ein Baukasten günstiger.

Preisvergleich: Festpreis vs. Stundensatz

Freelancer und Agenturen rechnen entweder zum Festpreis oder nach Stunden ab. Beide Modelle haben ihre Tücken.

Kriterium Festpreis Stundensatz
Kostensicherheit Hoch: Du weißt vorher, was es kostet Niedrig: Endpreis unklar
Typischer Preis (Firmenwebsite) 1.500-5.000 EUR 3.000-8.000 EUR (40-80h x 80-100 EUR)
Risiko bei Verzögerungen Anbieter trägt das Risiko Du trägst das Risiko
Flexibilität Scope ist definiert, Extras kosten extra Flexibel, aber jede Änderung kostet
Geeignet für Klare Projekte (Firmenwebsite, One-Pager) Komplexe Projekte (Shop, Portal, Sonderwünsche)
Stundensätze (Marktübersicht) n/a Freelancer: 50-100 EUR/h. Agentur: 80-150 EUR/h.
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Faustregel: Wenn du genau beschreiben kannst, was du brauchst (5 Seiten, Kontaktformular, Logo oben links, Farben Blau und Weiß), nimm einen Festpreis. Wenn sich das Projekt voraussichtlich während der Umsetzung verändert ("wir wissen noch nicht genau was wir wollen"), kann ein Stundensatz sinnvoller sein.

Achtung bei Stundensätzen: Frag immer nach einer Stunden-Obergrenze. "80 EUR pro Stunde" klingt fair. Aber wenn aus geplanten 30 Stunden 60 werden, zahlst du plötzlich 4.800 statt 2.400 EUR.

Woran du erkennst ob ein Angebot fair ist

Du hast drei Angebote auf dem Tisch. 1.200, 3.500 und 8.000 EUR. Wie erkennst du, welches fair ist? Diese Checkliste hilft:

Checkliste: Das muss in jedem guten Angebot stehen

  • Klarer Leistungsumfang: Wie viele Seiten? Welche Funktionen? Sind Texte inklusive?
  • Festpreis oder Stunden-Obergrenze: "Auf Stundenbasis" ohne Limit ist ein rotes Zeichen.
  • Lieferzeit: Wann ist die Website fertig? Was passiert bei Verzögerung?
  • Korrekturschleifen: Wie viele Änderungsrunden sind inklusive? (Standard: 2-3)
  • DSGVO: Wird Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, SSL und lokales Font-Hosting erwähnt?
  • SEO: Sind Meta Tags, Alt-Texte, Sitemap und Schema.org enthalten?
  • Responsive Design: Wird mobile Optimierung explizit erwähnt?
  • Eigentumsrechte: Gehört dir die Website nach Bezahlung? Kannst du sie umziehen?
  • Laufende Kosten: Was kostet Hosting, Domain, Wartung danach?
  • Support nach Launch: Wie erreichst du den Anbieter wenn etwas kaputt geht?

Warnzeichen: Finger weg bei diesen Angeboten

  • "Kostenlose Website" mit 24-Monats-Bindung: Rechne nach. 0 EUR Erstellung + 99 EUR/Monat x 24 = 2.376 EUR. Und die Website gehört dir nicht.
  • Kein Wort zu DSGVO: Entweder der Anbieter weiß es nicht oder es ist ihm egal. Beides schlecht.
  • "SEO-Optimierung" ohne Erklärung was das bedeutet: Wenn jemand nicht erklären kann, was er konkret macht, macht er wahrscheinlich wenig.
  • Preis deutlich unter Marktniveau: Eine professionelle 5-Seiten-Website für 300 EUR? Dann fehlt irgendwas: Texte, SEO, DSGVO, oder Qualität.
  • Keine Referenzen oder Portfolio: Jeder seriöse Anbieter zeigt seine Arbeit.

DSGVO-Details für deine Website: DSGVO-Checkliste für KMU-Websites

Kostenloses Tool

Was kostet die richtige Lösung für dein Unternehmen? Unser Rechner vergleicht alle Optionen mit echten Zahlen.

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FAQ: Häufige Fragen zu Website-Kosten

Was kostet es, eine einfache Website erstellen zu lassen?

Eine einfache Website (One-Pager oder bis zu 5 Seiten) kostet je nach Anbieter zwischen 500 und 3.000 EUR. Freelancer starten bei 800 EUR, KI-gestützte Anbieter bei 1.499 EUR (Festpreis), Agenturen bei 3.000 EUR. Dazu kommen laufende Kosten für Domain (10-15 EUR/Jahr) und Hosting (3-30 EUR/Monat).

Welche monatlichen Kosten fallen für eine Website an?

Die monatlichen Kosten hängen vom Modell ab. Baukasten: 10-30 EUR/Monat (Pflicht, solange die Website existiert). Eigene Website: Domain 1 EUR/Monat + Hosting 3-10 EUR/Monat. WordPress: zusätzlich 20-100 EUR/Monat für Wartung. Statische Website: nur Domain + Hosting, oft unter 5 EUR/Monat.

Ist ein Baukasten günstiger als eine professionelle Website?

Kurzfristig ja, langfristig oft nicht. Ein Baukasten kostet 10-30 EUR monatlich, also 360-1.080 EUR über 3 Jahre. Dazu kommt deine Arbeitszeit (20-40 Stunden). Eine Festpreis-Website ab 1.499 EUR gehört dir dauerhaft und kostet danach nur 1-5 EUR/Monat für Hosting.

Warum sind die Preise bei Webdesign-Agenturen so unterschiedlich?

Die Preisspanne entsteht durch Unterschiede bei: Teamgröße (Solo-Freelancer vs. 10-köpfiges Team), Standort (Berlin vs. Kleinstadt), Leistungsumfang (nur Design vs. Design + Text + SEO + Strategie), Technologie (Template vs. Custom Code) und Erfahrung. Außerdem rechnen manche nach Stunden (80-150 EUR/h), andere zum Festpreis.

Welche versteckten Kosten gibt es bei einer Website?

Die häufigsten versteckten Kosten: Domain-Verlängerung (10-15 EUR/Jahr), SSL-Zertifikat (0-100 EUR/Jahr), Hosting (36-360 EUR/Jahr), WordPress-Updates und Sicherheit (240-1.200 EUR/Jahr), Plugin-Lizenzen (50-500 EUR/Jahr), Stockfotos (50-300 EUR), DSGVO-Anpassungen (200-500 EUR), und Content-Updates (60-150 EUR/Stunde bei Agenturen).

Lohnt sich eine günstige Website für 500 EUR?

Eine 500-EUR-Website kann als Startpunkt funktionieren, hat aber meistens Einschränkungen: Template-Design, kein individuelles SEO, fragliche DSGVO-Konformität, keine strategische Beratung. Wenn die Website Kunden bringen soll, rechnet sich die Investition in eine professionelle Lösung ab 1.500 EUR fast immer schneller.

Was kostet eine Website mit Online-Shop?

Ein einfacher Shop (bis 50 Produkte) kostet beim Freelancer 2.000-5.000 EUR, bei einer Agentur 5.000-15.000 EUR. Dazu kommen laufende Kosten: Shopsystem (0-80 EUR/Monat), Zahlungsanbieter (1,5-3,5% pro Transaktion), Wartung (50-200 EUR/Monat). Alternativ: Shopify ab 36 EUR/Monat als Baukasten-Lösung.

Festpreis oder Stundensatz: Was ist besser?

Für kleine Projekte (Firmenwebsite, One-Pager) ist ein Festpreis besser: Du weißt vorher, was es kostet, und trägst kein Risiko bei Verzögerungen. Stundensätze lohnen sich bei komplexen Projekten, die sich im Laufe der Zeit verändern (z.B. Shops, Portale). Faustregel: Wenn du das Ergebnis klar beschreiben kannst, nimm Festpreis.

Fazit: So triffst du die richtige Entscheidung

Die Kosten für eine professionelle Website liegen 2026 zwischen 500 und 15.000 EUR. Für die meisten kleinen Unternehmen ist der Sweet Spot zwischen 1.500 und 5.000 EUR.

Hier die Entscheidungshilfe:

  • Budget unter 500 EUR: Baukasten (aber rechne deine Arbeitszeit mit). Oder spar etwas länger und investiere in eine Lösung, die Kunden bringt.
  • Budget 1.000-3.000 EUR: KI-gestützter Anbieter oder guter Freelancer. Beste Preis-Leistung für KMU.
  • Budget 3.000-10.000 EUR: Agentur oder Premium-Freelancer. Sinnvoll bei komplexen Anforderungen.
  • Budget über 10.000 EUR: Full-Service-Agentur. Online-Shop, Portal, mehrsprachige Website.

Die wichtigste Frage ist nicht "Was kostet die Website?", sondern "Was kostet es, keine Website zu haben?" Jeder Monat ohne professionelle Online-Präsenz sind verlorene Anfragen, verlorene Kunden, verlorener Umsatz.

Starte lieber mit einer soliden Basis und baue später aus, anstatt ewig zu planen und nichts online zu haben.