Die 9 größten Fehler auf Coach-Websites (und wie du sie vermeidest)

Auf einen Blick

Die häufigsten Fehler auf Coach-Websites sind eine unklare Positionierung, ein fehlendes professionelles Foto, keine Testimonials, kein Buchungstool und zu viel Fokus auf dich statt auf den Kundennutzen. Bei über 40.000 Coaches in Deutschland entscheidet der Besucher in 3 Sekunden. Jeder dieser Fehler schickt potenzielle Klienten zur Konkurrenz. Die gute Nachricht: Alle sind behebbar.

Aktualisiert: 17. Juli 2026
Das Wichtigste in Kürze
  • Über 40.000 Coaches gibt es allein in Deutschland. Ohne klare Positionierung bist du austauschbar, und Spezialisten werden 3 bis 5x häufiger gebucht als Generalisten.
  • Besucher entscheiden in 3 Sekunden, ob sie auf deiner Seite bleiben. Wer nicht sofort versteht, was du für wen anbietest, ist weg.
  • Coaching-Websites ohne Testimonials konvertieren im Schnitt unter 1 Prozent. Mit echten Kundenstimmen steigt die Rate auf 3 bis 5 Prozent.
  • Websites mit echtem Personenfoto erzeugen rund 35 Prozent mehr Vertrauen. Ohne Gesicht fehlt die emotionale Verbindung komplett.
  • Jede Hürde zwischen Interesse und Buchung kostet 20 bis 30 Prozent der Interessenten. Schon 2 zusätzliche Klienten pro Monat amortisieren eine Website in wenigen Wochen.

Als Coach verkaufst du Vertrauen. Und Vertrauen entsteht online durch genau die Dinge, die auf den meisten Coach-Websites fehlen: echte Gesichter, echte Ergebnisse, klare Aussagen. Besucher entscheiden in 3 Sekunden, ob sie auf deiner Seite bleiben. Wenn sie in dieser Zeit nicht verstehen, was du anbietest und für wen, sind sie weg.

Was sind die häufigsten Fehler auf Coach-Websites?

Die neun Fehler unten wirken unterschiedlich stark. Manche vertreiben Interessenten sofort (keine Positionierung, kein Buchungstool), andere kosten dich über die Zeit Vertrauen oder Google-Sichtbarkeit. Die folgende Tabelle sortiert sie nach ihrer Auswirkung auf deine Buchungen und dem Aufwand, sie zu beheben.

Fehler Auswirkung auf Buchungen Aufwand zur Behebung
Keine klare Positionierung Sehr hoch Niedrig
Kein Buchungstool Sehr hoch Niedrig
Keine Testimonials Hoch Mittel
Kein professionelles Foto Hoch Niedrig
Zu viel "Ich" statt Kundennutzen Mittel Niedrig
Unklare Preiskommunikation Mittel Niedrig
Fehlende lokale Optimierung Mittel Mittel
← Tabelle seitlich scrollen →
Tipp
Fang mit den Fehlern an, die viel Wirkung bei wenig Aufwand haben: Positionierung schärfen, Preise nennen, ein Buchungstool einbinden. Diese Quick Wins setzt du an einem Nachmittag um.

Fehler-Ranking nach Klienten-VerlustGeschätzte Auswirkung auf die Gewinnung neuer Klienten (Einschätzung KI-WebSichtbar)Keine klare Positionierung9/10Kein Buchungstool8/10Keine Testimonials8/10Kein professionelles Foto6/10Unklare Preiskommunikation5/10geringe AuswirkungInteressent springt sofort ab
Die häufigsten Fehler auf Coach-Websites, sortiert nach ihrer Auswirkung auf die Klientengewinnung.

Warum kostet dich eine unklare Positionierung Klienten?

Das Problem: Auf deiner Startseite steht "Ich begleite Menschen in Veränderungsprozessen" oder "Coaching für mehr Lebensqualität". Das könnte von jedem der 40.000 Coaches in Deutschland stammen. Der Besucher weiß nicht, ob du Business-Coach, Life-Coach, Führungskräfte-Coach oder Gesundheits-Coach bist. Und er weiß nicht, für wen du arbeitest.

Was es dich kostet: Ohne klare Positionierung bist du austauschbar. Der Besucher kann dich nicht von der Konkurrenz unterscheiden und wählt den Coach, der klarer kommuniziert. Positionierungsstudien zeigen: Spezialisten werden 3-5x häufiger gebucht als Generalisten.

Die Lösung: Beantworte in einem Satz: Wem hilfst du? Wobei? Mit welchem Ergebnis? Beispiel: "Ich helfe Führungskräften im Mittelstand, ihre Teams durch Veränderungsprozesse zu führen, ohne dabei auszubrennen." Das ist glasklar. Der Besucher weiß sofort, ob er hier richtig ist.

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Warum braucht deine Coach-Website ein professionelles Foto?

Das Problem: Coaching ist Vertrauenssache. Und du zeigst kein Gesicht. Deine Über-mich-Seite hat entweder gar kein Foto, ein 10 Jahre altes Bild, ein Selfie im Badezimmerspiegel oder ein Stock-Foto mit einem generischen Lächeln.

Was es dich kostet: Menschen kaufen von Menschen. Ohne professionelles Foto fehlt die emotionale Verbindung komplett. Der Besucher fragt sich: "Warum versteckt sich dieser Coach?" und zieht weiter. Eine Studie von Stanford zeigt: Websites mit echten Personenfotos erzeugen 35% mehr Vertrauen.

Die Lösung: Investiere 200-400 EUR in ein professionelles Shooting. 2-3 verschiedene Settings: ein seriöses Porträt, ein Arbeitsfoto (beim Coaching, am Schreibtisch, auf der Bühne), ein lockeres Bild. Nutze diese Fotos überall: Startseite, Über-mich, Social Media. Das Foto sollte dich so zeigen, wie deine Klienten dich erleben werden: kompetent und nahbar.

Wie wichtig sind Testimonials auf deiner Coaching-Website?

Das Problem: Du schreibst "Meine Klienten erzielen nachhaltige Ergebnisse" und "Ich habe über 500 Coaching-Stunden Erfahrung", aber es gibt keinen einzigen Beweis dafür. Keine Kundenstimme, kein Fallbeispiel, kein Logo eines Unternehmenskunden.

Was es dich kostet: Testimonials sind der stärkste Conversion-Treiber auf Coaching-Websites. Ohne sie muss der Besucher dir blind vertrauen, und das tut er nicht. Die Conversion-Rate von Coaching-Websites ohne Testimonials liegt im Schnitt bei unter 1%. Mit guten Testimonials steigt sie auf 3-5%.

Die Lösung: Bitte deine besten Klienten um ein kurzes Statement: Was war die Ausgangssituation? Was hat sich durch das Coaching verändert? Am besten mit vollem Namen und Foto (frag nach Erlaubnis). Im B2B-Bereich: Unternehmenslogos zeigen ("Vertrauen von Führungskräften bei Siemens, Bosch, SAP"). Falls du noch keine Testimonials hast: Starte mit 3-5 Pro-Bono-Coachings und bitte im Gegenzug um eine ehrliche Bewertung.

9 von 10

Verbraucher lesen Online-Bewertungen und Referenzen, bevor sie sich für einen lokalen Dienstleister entscheiden. Für Coaches sind Testimonials damit der stärkste Vertrauensfaktor auf der Website.

Quelle: BrightLocal Local Consumer Review Survey

Was passiert ohne Buchungstool auf deiner Website?

Das Problem: Der Besucher ist überzeugt, will ein Erstgespräch, und jetzt... soll er eine E-Mail schreiben? Dann wartet er 2 Tage auf Antwort, dann werden Termine hin- und hergeschoben. Jeder Schritt in diesem Prozess ist ein Moment, in dem er sich anders entscheidet.

Was es dich kostet: Jede Hürde zwischen "Interesse" und "Termin gebucht" reduziert deine Conversion um 20-30%. Ein E-Mail-Kontaktformular statt eines Buchungstools bedeutet: Du verlierst die Hälfte der Interessenten im Buchungsprozess.

Die Lösung: Integriere ein Buchungstool wie Calendly, TidyCal oder Cal.com direkt auf deiner Website. Der Besucher wählt einen freien Termin, bekommt sofort eine Bestätigung und du bekommst einen Kalender-Eintrag. Der gesamte Buchungsprozess dauert 30 Sekunden statt 3 Tage. Platziere den "Erstgespräch buchen"-Button auf jeder Seite deiner Website.

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Warum vertreibt zu viel "Ich" deine Interessenten?

Das Problem: Deine gesamte Website dreht sich um dich: dein Werdegang, deine Ausbildungen, deine Methoden, deine Philosophie, dein Menschenbild. 500 Wörter über dich, 50 Wörter darüber, was der Kunde davon hat.

Was es dich kostet: Der Besucher sucht keine Biographie, er sucht eine Lösung für sein Problem. Wenn er nach 30 Sekunden nicht verstanden hat, wie du ihm konkret helfen kannst, klickt er weg. Websites, die den Kundennutzen in den Vordergrund stellen, konvertieren 2-4x besser als ich-zentrierte Seiten.

Die Lösung: Drehe die Perspektive um. Statt "Ich habe eine NLP-Ausbildung" schreibe "Du lernst, wie du Konflikte im Team souverän löst, ohne dich aufzureiben." Statt "Meine Methode basiert auf systemischer Beratung" schreibe "Gemeinsam finden wir heraus, welche Muster dich zurückhalten, und entwickeln konkrete Schritte nach vorne." Deine Qualifikationen gehören auf die Über-mich-Seite, nicht auf die Startseite.

Conversion-Rate: Der Anteil der Website-Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen, zum Beispiel ein Erstgespräch buchen. Bei Coaching-Websites liegt sie ohne Testimonials oft unter 1 Prozent, mit klarer Positionierung, Social Proof und Buchungstool bei 3 bis 5 Prozent.

Warum braucht jedes Coaching-Angebot eine eigene Seite?

Das Problem: Dein gesamtes Angebot steht auf einer einzigen Seite: Business-Coaching, Einzelcoaching, Teamworkshops, Online-Kurs, Retreat. Alles zusammengequetscht. Der Besucher muss scrollen und hoffen, dass er das Richtige findet.

Was es dich kostet: Erstens: Schlechte Nutzererfahrung. Der Interessent für Einzelcoaching muss sich durch Workshop-Beschreibungen kämpfen. Zweitens: Katastrophal für SEO. Google braucht eine eigene Seite pro Thema, um dich für die passende Suchanfrage zu zeigen. Ein One-Pager rankt fast nie für spezifische Keywords wie "Führungskräfte-Coaching Berlin".

Die Lösung: Erstelle für jedes Angebot eine eigene Unterseite mit eigenem Titel, eigener Beschreibung und eigenem Call-to-Action. Jede Seite beantwortet: Für wen ist das? Was beinhaltet es? Wie läuft es ab? Was kostet es? Wie kann ich buchen? So wirst du für jedes Angebot einzeln bei Google gefunden. Einen kompletten Bauplan liefert Was muss auf eine Coach-Website?.

Solltest du deine Coaching-Preise auf der Website zeigen?

Das Problem: Nirgends auf deiner Website steht, was dein Coaching kostet. Der Besucher muss erst ein Erstgespräch buchen, um den Preis zu erfahren. Das fühlt sich an wie "Preis auf Anfrage" beim Gebrauchtwagenhändler: intransparent und verdächtig.

Was es dich kostet: Besucher, die den Preis nicht kennen, buchen seltener ein Erstgespräch. Sie fürchten, sich in ein teures Angebot überreden zu lassen. Gleichzeitig verschwendest du Zeit mit Erstgesprächen von Interessenten, die sich dein Coaching nicht leisten können oder wollen.

Die Lösung: Zeige zumindest eine Preisspanne ("Einzelcoaching: ab 150 EUR pro Sitzung") oder Paketpreise ("6 Sitzungen: 800 EUR"). Du musst nicht jeden Preis exakt nennen, aber eine Orientierung ist Pflicht. Das filtert unpassende Anfragen vor und gibt ernsthaften Interessenten die Sicherheit, die sie für die Buchung brauchen.

Was verrät eine selbstgebastelte Website über dein Coaching?

Das Problem: Dein Coaching ist erstklassig, aber deine Website sieht aus wie ein Schulprojekt von 2010: unterschiedliche Schriftgrößen, inkonsistente Farben, überladene Menüs, Clipart-Grafiken und ein Layout, das auf keinem Gerät richtig funktioniert.

Was es dich kostet: Deine Website ist der erste Eindruck. Wenn sie unprofessionell aussieht, denkt der Besucher: "Wenn der Coach nicht mal eine ordentliche Website hinbekommt, wie professionell ist dann das Coaching?" Das mag unfair sein, aber so funktioniert Psychologie. Im Coaching-Markt, wo Vertrauen alles ist, kann eine schlechte Website nicht durch gute Inhalte kompensiert werden.

Die Lösung: Eine professionelle Website muss nicht 10.000 EUR kosten. Wichtig sind: Ein einheitliches Farbschema (maximal 3 Farben), eine konsistente Schriftart, großzügige Weißräume, professionelle Fotos und ein klares Layout. Wie das konkret aussieht, zeigen diese Coach-Website-Beispiele.

Warum findet dich niemand ohne lokale Optimierung?

Das Problem: Du bietest Coaching in München an, aber Google weiß das nicht. Dein Standort steht nirgends auf der Website, du hast kein Google-Unternehmensprofil und in keinem Branchenverzeichnis bist du eingetragen. Wenn jemand "Business Coach München" googelt, findest du dich auf Seite 5.

Was es dich kostet: "Coach + Stadt" ist eine der häufigsten Suchanfragen für lokale Coaching-Dienstleistungen. Ohne lokale Optimierung bist du für diese hochrelevanten Suchanfragen unsichtbar. Das sind Interessenten, die aktiv nach einem Coach in deiner Stadt suchen und sofort buchen würden.

Die Lösung: Drei Schritte: Erstens, erstelle ein vollständiges Google-Unternehmensprofil mit korrekten NAP-Daten (Name, Adresse, Telefon). Zweitens, nenne deinen Standort auf jeder Seite deiner Website (Footer reicht). Drittens, trage dich in relevante Verzeichnisse ein: Coaching-Verbände (ICF, DBVC), Branchenverzeichnisse, lokale Unternehmensverzeichnisse. Wie du dein Profil sauber pflegst, zeigt der Artikel Google-Unternehmensprofil optimieren.

Welche technischen Fehler bleiben unsichtbar?

  • Kein SSL-Zertifikat: "Nicht sicher" im Browser ist bei einer Vertrauensdienstleistung wie Coaching sofort disqualifizierend.
  • Ladezeit über 3 Sekunden: Oft verursacht durch übergroße Bilder, zu viele WordPress-Plugins oder billiges Shared Hosting.
  • Kein Schema Markup: Google zeigt bei Coaches mit Schema Markup den Standort, Bewertungen und Kontaktdaten direkt in den Suchergebnissen.
  • Kaputte Calendly-Links: Der Buchungslink funktioniert nicht, weil sich die Calendly-URL geändert hat. Teste regelmäßig.
  • Keine Analytics: Du weißt nicht, wie viele Besucher deine Website hat, woher sie kommen und wo sie abspringen. Ohne Daten kannst du nichts verbessern.
Achtung
Bindest du Calendly, TidyCal oder ein anderes US-Tool ein, brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag und musst es in der Datenschutzerklärung nennen. Sonst drohen Abmahnungen von 1.000 bis 5.000 EUR pro Fall. Die komplette Liste steht in der DSGVO-Checkliste für KMU-Websites.

Welche Fehler solltest du zuerst beheben?

Nicht jeder Fehler ist gleich dringend. Manche kosten viel und sind an einem Nachmittag behoben, andere brauchen mehr Aufwand. Die folgende Matrix hilft dir zu priorisieren: Oben links (viel Wirkung, wenig Aufwand) fängst du an.

Beispiel
Deine Positionierung in einem klaren Satz zu schärfen dauert eine Stunde und verändert, wie jeder Besucher deine Startseite wahrnimmt. Preise als Orientierung zu ergänzen dauert 15 Minuten und filtert unpassende Anfragen vor. Beides sind klassische Quick Wins.

Fix-Priorität: Aufwand gegen WirkungSOFORT UMSETZENAufwand niedrigAufwand hochWirkung hochWirkung niedrigPositionierung schärfenTestimonials einholenPreise nennenBuchungstool integrierenEigene AngebotsseitenProfessionelles Foto-Shooting
Priorisierungs-Matrix: Fehler oben links (viel Wirkung, wenig Aufwand) zuerst beheben.

Was kostet dich eine schlechte Coach-Website wirklich?

Ein einziger neuer Klient pro Monat, den deine Website statt der eines Konkurrenten überzeugt, bringt dir schnell mehrere tausend Euro Jahresumsatz. Eine professionelle Coach-Website kostet einmalig ab 1.499 EUR netto. Wenn sie dir nur 2 zusätzliche Klienten pro Monat bringt, hat sie sich nach wenigen Wochen amortisiert. Was eine Coach-Website konkret kostet, schlüsselt Was kostet eine Coach-Website? auf.

Dabei geht es nicht nur um den einzelnen Auftrag. Im Coaching-Markt mit über 40.000 Anbietern allein in Deutschland entsteht dein Wettbewerbsvorteil nicht durch noch eine Zusatzausbildung, sondern durch einen professionellen Online-Auftritt, der Vertrauen aufbaut und die Buchung einfach macht. Der teuerste Schaden ist der, den du nie siehst: der Interessent, der abspringt, ohne dass du je davon erfährst.

Coach mit fehlerhafter Website

  • Unsichtbar bei "Coach in der Nähe" und Themen-Suchen
  • Unklare Positionierung, Besucher springt in 3 Sekunden ab
  • Kein Buchungstool, Interessenten wandern zur Konkurrenz
  • Kein Gesicht, keine Testimonials, kein Vertrauen
  • Selbstgebastelter Auftritt untergräbt Empfehlungen

Coach mit fehlerfreier Website

  • Erscheint lokal bei Google und in der KI-Suche
  • Klare Positionierung, Besucher versteht sofort das Angebot
  • Buchungstool: Erstgespräch in 30 Sekunden gebucht
  • Foto und Testimonials bauen sofort Vertrauen auf
  • Professioneller Auftritt stützt Empfehlungen

„Bei Coaches verkauft die Website Vertrauen, lange bevor das erste Gespräch stattfindet. Der teuerste Fehler ist der Interessent, der eine Seite ohne Gesicht und ohne Ergebnisse sieht und sich fragt, ob der Coach selbst weiß, für wen er eigentlich arbeitet."

Niklaas Zander, Gründer KI-WebSichtbar
Wohin der Interessent gehtInteressent findetCoach bei GoogleWebsite hatFehlerWebsite istfehlerfreiGeht zurKonkurrenzBucht einErstgespräch
Derselbe Interessent, zwei Wege: Eine fehlerhafte Website schickt ihn zur Konkurrenz, eine saubere führt zur Buchung.

Wie verändert die KI-Suche die Suche nach Coaches?

Neben Google entsteht gerade ein zweiter Suchkanal. Immer mehr Menschen suchen einen Coach nicht mehr nur bei Google, sondern fragen ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews. Statt "Business Coach München" zu tippen, stellen sie ganze Fragen: "Welcher Business-Coach in München hilft Führungskräften bei Veränderungsprozessen, ohne dass sie ausbrennen?" Die KI antwortet dann mit konkreten Namen.

GEO (Generative Engine Optimization): Die Optimierung von Website-Inhalten dafür, in KI-Antworten von ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews zitiert zu werden. Anders als klassisches SEO zählt hier nicht nur das Ranking, sondern ob die KI deine Inhalte sauber auslesen und als Quelle nennen kann.

Das ist kein Nischenphänomen. Rund 60 Prozent der Suchen enden heute ohne Klick auf eine Website (Zero-Click), weil die Antwort direkt in der Suche steht. Google ist nicht tot, aber wer nur auf klassisches SEO setzt, verschenkt einen wachsenden Kanal. Die Grundlagen erklärt der Artikel Was ist GEO (Generative Engine Optimization)?.

60 %

aller Suchanfragen enden ohne Klick auf eine Website. Die Antwort steht direkt in der Suche oder in der KI-Übersicht. Nur wer sauber strukturierte Inhalte liefert, wird dort überhaupt genannt.

Quelle: SparkToro Zero-Click-Studie

Der entscheidende Punkt für Coaches: KI-Systeme empfehlen nur Anbieter, deren Informationen sie sauber auslesen können. Eine klare Positionierung, eigene Angebotsseiten und ein konsistentes Google-Unternehmensprofil entscheiden, ob dein Coaching in der KI-Antwort auftaucht.

Schnell-Check: Hat deine Coaching-Website diese Fehler?

5 Fragen, 2 Minuten:

  1. Positionierung: Versteht ein Fremder in 5 Sekunden, welches Coaching du für wen anbietest?
  2. Vertrauen: Gibt es ein professionelles Foto von dir und mindestens 3 Testimonials mit Namen?
  3. Buchung: Kann ein Interessent in unter 60 Sekunden ein Erstgespräch buchen, ohne eine E-Mail zu schreiben?
  4. Angebote: Hat jedes deiner Coaching-Angebote eine eigene Seite mit Beschreibung, Preis und Buchungsbutton?
  5. Mobil: Sieht deine Website auf dem Smartphone genauso professionell aus wie auf dem Computer?

Mehr als 2x "nein"? Dann kostet dich deine Website aktiv Klienten.

Fazit
Die meisten dieser Fehler kosten dich nichts außer ein paar Stunden Arbeit, verhindern aber täglich neue Buchungen. Fang bei den Quick Wins an: Positionierung, Preise, Buchungstool. Für den Rest lohnt sich eine saubere, professionelle Website. Wie du als Coach online mehr Klienten gewinnst, zeigt Mehr Kunden als Coach über Google.

Coaching-Website: Fehler vs. Best Practice Typischer Fehler Best Practice „Ich coache Menschen“ Klar: Wer, wobei, welches Ergebnis Kein Foto oder Stockfoto Professionelles Portraitfoto Keine Kundenstimmen 3-5 Testimonials mit Namen und Ergebnis Kontaktformular statt Buchung Calendly / TidyCal direkt eingebunden Alle Angebote auf einer Seite Eigene Landingpage pro Angebot
Fehler vs. Best Practice: So wird deine Coaching-Website zum Buchungsmagneten.

Häufige Fragen zu Fehlern auf Coach-Websites

Was muss auf eine Coach-Website?

Mindestens: Klare Positionierung auf der Startseite, professionelles Foto, Angebotsbeschreibungen mit Preisen, Testimonials, Über-mich-Seite, Buchungstool und Kontaktdaten. Optional aber empfehlenswert: Blog, FAQ-Seite und eingebundene Google-Bewertungen.

Brauche ich als Online-Coach eine Website?

Ja. Social Media Profile sind kein Ersatz. Auf Instagram und LinkedIn konkurrierst du ständig mit anderen Inhalten. Deine Website ist der einzige Ort, an dem der Besucher sich voll auf dein Angebot konzentrieren kann.

Wie wichtig sind Testimonials auf einer Coaching-Website?

Extrem wichtig. Testimonials sind der stärkste Vertrauensfaktor. Mindestens 3-5 echte Kundenstimmen mit vollem Namen (und idealerweise Foto) sind das Minimum. Ohne Testimonials liegt die Conversion-Rate von Coaching-Websites bei unter 1%.

Sollte ich meine Coaching-Preise auf der Website zeigen?

Ja, zumindest eine Orientierung. "Ab-Preise" oder Paketpreise filtern unpassende Anfragen vor und geben ernsthaften Interessenten die Sicherheit, die sie brauchen. Die Angst, Kunden durch offene Preise zu verlieren, ist meist unbegründet.

Wie viel kostet eine professionelle Coach-Website?

Baukästen ab 10 EUR/Monat (sehen aber oft unprofessionell aus). Festpreis-Anbieter ab ca. 1.500 EUR. Agenturen 5.000-15.000 EUR. Für Coaches ist ein Festpreis-Anbieter mit guter Designqualität meist die beste Wahl.

Reicht eine Instagram-Seite statt einer Website?

Nein. Instagram ist ein Marketing-Kanal, keine Website. Du hast keine Kontrolle über den Algorithmus, kannst keine vollständigen Angebotsseiten erstellen und der Besucher wird ständig von anderen Inhalten abgelenkt. Instagram und Website ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht.

Wie finde ich heraus, ob meine Coach-Website funktioniert?

Miss drei Dinge: Besucherzahlen (wie viele kommen?), Verweildauer (wie lange bleiben sie?) und Conversion-Rate (wie viele buchen ein Erstgespräch?). Tools wie Google Analytics (kostenlos) oder Plausible (DSGVO-konform) liefern diese Daten. Wenn weniger als 2% deiner Besucher eine Aktion ausführen, hat deine Website ein Problem.

Soll ich meine Coaching-Methoden auf der Website erklären?

Nur so viel, wie der Klient wissen muss, um eine Entscheidung zu treffen. "Systemisches Coaching" als Fachbegriff reicht nicht. Erkläre in 2-3 Sätzen, was der Klient davon hat: "Wir schauen uns gemeinsam die Muster an, die dich in deiner aktuellen Situation festhalten. Du bekommst konkrete Werkzeuge, um neue Wege zu gehen." Die Methode ist das Mittel, der Nutzen ist die Botschaft.

Brauche ich als Coach eine DSGVO-konforme Website?

Ja, unbedingt. SSL-Zertifikat, Cookie-Banner mit echtem Opt-in, lokal gehostete Schriftarten und korrekte Datenschutzerklärung sind Pflicht. Besonders wichtig: Wenn du Calendly oder ähnliche US-Tools einbindest, brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag und musst das in der Datenschutzerklärung nennen. Verstöße können dich 1.000-5.000 EUR pro Abmahnung kosten.