Was muss auf eine Coach-Website? Die komplette Checkliste 2026
Eine Coach-Website braucht vor allem Vertrauensaufbau: eine authentische Über-mich-Seite mit professionellem Foto, klare Angebotsseiten mit Preisen, ein integriertes Buchungstool (z.B. Calendly), echte Kundenstimmen, einen überzeugenden Erstgespräch-CTA und die rechtlichen Pflichtseiten. Coaching ist ein Vertrauensgeschäft. Deine Website muss zeigen, wer du bist, wofür du stehst und wie du helfen kannst.
- Eine Coach-Website braucht 9 Pflicht-Elemente und kann bereits als One-Pager ab 1.499 EUR netto starten, fertig in 14 Tagen.
- Ein potenzieller Klient besucht deine Website nach unserer Erfahrung 3 bis 5 Mal, bevor er ein Erstgespräch bucht. Ohne klaren Buchungs-CTA verlierst du diese Chancen.
- Ein professionelles Portraitfoto kostet 200 bis 400 EUR und entscheidet maßgeblich über den ersten Eindruck, noch bevor ein Wort gelesen wird.
- Rund 60 Prozent aller Suchanfragen enden heute ohne Klick auf eine Website, weil KI-Suchmaschinen die Antwort direkt liefern. Coaches ohne strukturierte Inhalte tauchen dort nicht auf.
- Eine Coach-Website mit 6 bis 8 klar strukturierten Seiten überzeugt stärker als ein Labyrinth mit 20 Unterseiten.
Warum ist die Website für Coaches so entscheidend?
Coaching ist unsichtbar. Du verkaufst kein physisches Produkt, kein sichtbares Handwerk. Du verkaufst Vertrauen, Kompetenz und Persönlichkeit. Dein potenzieller Kunde googelt dich, bevor er bucht. Was er auf deiner Website findet, entscheidet darüber, ob er zum Erstgespräch kommt oder weiterklickt.
Das Problem: Viele Coach-Websites sehen aus wie selbst gebastelt. Baukasten-Templates mit Stockfotos, nichtssagende Texte ("Ich begleite dich auf deinem Weg"), kein klares Angebot. Das signalisiert: "Diese Person hat ihr eigenes Business nicht im Griff." Nicht die Botschaft, die du senden willst.
Eine weitere Herausforderung: Die Entscheidung für einen Coach dauert. Ein potenzieller Klient besucht deine Website oft drei- bis fünfmal, bevor er bucht. Deine Website muss bei jedem Besuch überzeugen, Mehrwert liefern und den Weg zum Erstgespräch so einfach wie möglich machen. Das unterscheidet eine funktionierende Coach-Website von einer digitalen Visitenkarte.
„Bei Coaches kauft niemand ein Produkt, sondern Vertrauen in eine Person. Die Website ist oft der einzige Beweis, den ein Interessent hat, bevor er sich für ein Erstgespräch entscheidet. Wer hier schludert, verliert Klienten, die er nie zu Gesicht bekommt."
Niklaas Zander, Gründer KI-WebSichtbar
Die 9 Pflicht-Elemente deiner Coach-Website
1. Über-mich-Seite mit Story
Die wichtigste Seite deiner gesamten Website. Kunden buchen Coaches, nicht Unternehmen. Sie wollen wissen: Wer bist du? Was ist deine Geschichte? Warum machst du das? Was qualifiziert dich?
Erzähle deine Geschichte authentisch: nicht den perfekten Lebenslauf, sondern den Weg, der dich zum Coaching gebracht hat. Welches Problem hast du selbst gelöst? Welche Erfahrung prägt deine Arbeit? Ein professionelles Foto, das dich so zeigt, wie deine Kunden dich erleben werden, ist Pflicht.
Struktur für die perfekte Über-mich-Seite: Einstieg mit dem Problem deiner Zielgruppe ("Kennst du das Gefühl, beruflich auf der Stelle zu treten?"), dann deine Geschichte (kurz, relevant, nicht dein ganzer Lebenslauf), deine Qualifikationen (als Beweis, nicht als Prahlerei) und ein klarer CTA zum Erstgespräch.
2. Professionelles Portraitfoto
Kein Selfie, kein 5 Jahre altes Urlaubsfoto. Ein professionelles Headshot-Foto, das Kompetenz und Sympathie ausstrahlt. Bei Coaches entscheidet das Foto über den ersten Eindruck. Investiere 200 bis 400 EUR in einen Personal-Branding-Fotografen. Das Foto nutzt du auf der Website, auf LinkedIn, auf Visitenkarten.
Above the Fold: Der Bereich einer Website, der ohne Scrollen sofort sichtbar ist. Foto, Kernaussage und Buchungs-CTA gehören dorthin, weil hier in wenigen Sekunden entschieden wird, ob ein Besucher bleibt oder wieder geht.
3. Klare Angebotsseiten
"Ich biete Coaching an" reicht nicht. Was genau bietest du an? Business Coaching? Life Coaching? Führungskräfte-Coaching? Für jeden Angebotsbereich eine eigene Seite mit: Für wen ist das? Was ist das Problem? Was ist das Ergebnis? Wie läuft es ab? Was kostet es?
Preis-Transparenz ist ein starker Vertrauensfaktor. Du musst nicht den Endpreis nennen, aber eine Orientierung geben: "Einzelcoaching ab 150 EUR pro Stunde" oder "6-Wochen-Programm ab 1.800 EUR."
Wichtig bei der Formulierung: Beschreibe das Ergebnis, nicht den Prozess. Nicht "6 Sessions à 60 Minuten mit systemischen Fragen." Sondern: "Nach 6 Wochen hast du einen klaren Plan für deinen nächsten Karriereschritt, weißt, was dich bisher zurückgehalten hat, und gehst mit konkreten Strategien in die Umsetzung."
4. Buchungstool für Erstgespräch
Der Klick vom "Klingt interessant" zum gebuchten Erstgespräch darf maximal 30 Sekunden dauern. Eine Calendly-Integration, ein cal.com-Widget oder ein ähnliches Tool gehört auf jede Coach-Website. Kein "Schreiben Sie mir eine Mail und wir finden einen Termin." Das Buchungstool sollte automatische Erinnerungen verschicken (24 Stunden und 1 Stunde vor dem Termin) und eine Kalender-Integration bieten (Google Calendar, Outlook), damit der Termin nicht vergessen wird.
5. Kundenstimmen und Testimonials
Nichts überzeugt stärker als echte Ergebnisse. Sammle Testimonials von Klienten: Name, Position, konkretes Ergebnis. "Seit dem Coaching habe ich mein Einkommen um 40 % gesteigert" wirkt stärker als "Das Coaching war toll." Ideal: 3 bis 5 Testimonials mit Foto. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf Google-Bewertungen, die inzwischen ebenso stark wirken wie Testimonials auf der eigenen Seite. Wie du systematisch Bewertungen sammelst, zeigt der Artikel Google-Bewertungen sammeln.
Beste Struktur für Testimonials: Ausgangssituation ("Ich war frustriert in meinem Job"), Coaching-Erfahrung ("In den Sessions wurde mir klar, was ich wirklich will"), konkretes Ergebnis ("Drei Monate später habe ich mich selbstständig gemacht"). Diese Dreistruktur erzählt eine Geschichte und macht das Ergebnis greifbar.
6. Erstgespräch als klarer CTA
Auf jeder Seite deiner Website muss klar sein, was der nächste Schritt ist: ein kostenloses Erstgespräch buchen. Nicht versteckt am Seitenende, sondern prominent. Button mit klarer Beschriftung: "Kostenloses Erstgespräch buchen" oder "In 30 Minuten klären wir, ob ich dir helfen kann."
7. Methodik und Arbeitsweise
Wie arbeitest du? Welche Methoden nutzt du? Wie läuft ein typisches Coaching ab? Potenzielle Kunden haben oft keine Vorstellung davon, was sie erwartet. Beschreibe den Ablauf: Erstgespräch, Zieldefinition, Coaching-Sessions, Abschluss. Das nimmt Unsicherheit.
Visualisiere den Ablauf als Stufenmodell: "1. Kostenloses Erstgespräch (30 Min), 2. Zieldefinition und Coaching-Plan, 3. Regelmäßige Sessions (wöchentlich oder 14-tägig), 4. Zwischen-Review nach der Hälfte, 5. Abschluss mit Erfolgsmessung." Ein klarer Prozess gibt Sicherheit und zeigt Professionalität.
8. Qualifikationen und Zertifizierungen
ICF-Zertifizierung, NLP-Master, Systemischer Coach, Wirtschaftspsychologie-Studium. Zeig, was dich qualifiziert. Nicht als Aufzählung von Abkürzungen, sondern als Vertrauenssignal: "Zertifiziert nach den Standards der International Coach Federation (ICF)."
Ordne deine Qualifikationen nach Relevanz für den Kunden: Was hilft dem Kunden zu verstehen, dass du kompetent bist? Die ICF-Zertifizierung und relevante Berufserfahrung stehen ganz oben. Das Seminar von 2008 gehört nicht auf die Website. Weniger ist mehr, dafür die wichtigsten Zertifikate mit Logos darstellen.
9. Rechtliche Pflichtseiten
Impressum mit allen Pflichtangaben (Name, Adresse, E-Mail, Telefon, USt-IdNr.). Datenschutzerklärung, besonders wichtig wenn du ein Buchungstool oder Kontaktformular nutzt. Cookie-Banner, falls du Tracking oder externe Tools einbindest. Eine vollständige Übersicht aller Pflichten liefert die DSGVO-Checkliste für KMU-Websites.
Wie viel Aufwand und Kosten die einzelnen Pflicht-Elemente jeweils bedeuten, zeigt die folgende Übersicht:
| Element | Zeitaufwand (eigen) | Kosten (falls extern vergeben) | Vertrauens-Impact |
|---|---|---|---|
| Über-mich-Seite mit Story | 3-5 Std | 0-300 EUR (Copywriter) | Sehr hoch |
| Professionelles Portraitfoto | 1-2 Std Shooting | 200-400 EUR | Sehr hoch |
| Klare Angebotsseiten | 4-6 Std je Angebot | 0-200 EUR pro Seite | Hoch |
| Buchungstool | 30-60 Min Setup | 0-12 EUR/Monat | Hoch |
| Kundenstimmen | Laufend sammeln | 0 EUR | Sehr hoch |
| Erstgespräch-CTA | 1 Std | 0 EUR | Mittel |
| Methodik-Seite | 2-3 Std | 0-150 EUR | Mittel |
| Qualifikationen | 1 Std | 0 EUR | Mittel |
| Rechtliche Pflichtseiten | 2-4 Std | 100-300 EUR (Generator/Anwalt) | Kritisch |
Die Werte basieren auf unserer Erfahrung aus Coach-Website-Projekten bei KI-WebSichtbar. Deine tatsächlichen Kosten hängen davon ab, was du selbst übernimmst und was du extern vergibst.
Du willst eine Website, die wirklich Kunden bringt?
KI-WebSichtbar entdeckenWelche Kür-Elemente machen den Unterschied?
Social Proof: Der psychologische Effekt, dass Menschen der Erfahrung anderer mehr vertrauen als einem Werbeversprechen. Bei Coaches sind Testimonials, Google-Bewertungen und Case Studies die stärkste Form von Social Proof, weil das Ergebnis vor der Buchung unsichtbar ist.
1. Blog mit Fachartikeln
Ein Blog positioniert dich als Experte und bringt Besucher über Google auf deine Seite. Themen wie "5 Anzeichen, dass du einen Business Coach brauchst" oder "Wie du als Führungskraft besser delegierst" ziehen genau die richtige Zielgruppe an.
2. Podcast oder Video-Content
Ein eingebetteter Podcast oder kurze Videos zeigen deine Persönlichkeit besser als jeder Text. 2 bis 3 Minuten reichen. Sprich über ein Problem deiner Zielgruppe und gib einen ersten Lösungsimpuls.
3. Kostenlose Ressourcen (Lead-Magneten)
Ein PDF-Workbook, eine Checkliste, ein Mini-Kurs. Im Tausch gegen die E-Mail-Adresse baust du eine E-Mail-Liste auf. Das ist besonders für Coaches wertvoll, weil die Entscheidung für ein Coaching oft Wochen oder Monate dauert.
4. Case Studies
Ausführlichere Erfolgsgeschichten als Testimonials: Ausgangssituation, Herausforderung, Coaching-Prozess, Ergebnis. Anonymisiert möglich, aber mit konkreten Details. "Ein Abteilungsleiter aus der Automobilindustrie, 42, stand vor der Beförderung zum Direktor..."
5. Medienauftritte und Publikationen
Warst du in einem Podcast zu Gast? Hast du einen Fachartikel veröffentlicht? Wurdest du in einer Zeitung zitiert? Eine "Bekannt aus" Sektion auf der Startseite steigert die Glaubwürdigkeit.
Welche Seiten braucht eine Coach-Website?
Startseite
├── Über mich
│ └── Geschichte, Philosophie, Qualifikationen
├── Angebote
│ ├── Einzelcoaching
│ ├── Gruppen-Programm / Workshop
│ └── Online-Kurs (falls vorhanden)
├── Für wen? / Zielgruppe
│ └── Beschreibung des idealen Klienten
├── Kundenstimmen / Erfolgsgeschichten
├── Erstgespräch buchen
│ └── Calendly / cal.com Integration
├── Blog (optional)
├── Kontakt
│ └── Formular, E-Mail, Social-Media-Links
├── Impressum
└── Datenschutz
Weniger ist hier oft mehr. Eine Coach-Website mit 6 bis 8 klar strukturierten Seiten überzeugt stärker als ein unübersichtliches Labyrinth mit 20 Unterseiten.
Was unterscheidet eine Coach-Website die verkauft von einer die nur gut aussieht?
Klarheit über Schönheit. Ein minimalistisches Design mit klarer Botschaft ("Ich helfe Führungskräften, die nächste Stufe zu erreichen") schlägt eine aufwendig designte Website mit vagen Versprechen ("Entfalte dein volles Potenzial"). Dein Besucher muss in 5 Sekunden verstehen, für wen du arbeitest und welches Ergebnis du lieferst.
Proof über Behauptung. "Ich bin ein hervorragender Coach" ist eine Behauptung. Ein konkretes Klienten-Ergebnis mit Zahl ist ein Beweis. Nutze Zahlen, Testimonials und konkrete Ergebnisse statt allgemeiner Selbstbeschreibungen.
Aktion über Information. Viele Coach-Websites informieren ausführlich, aber fordern nie zum Handeln auf. Auf jeder Seite muss klar sein, was der nächste Schritt ist. Button zum Erstgespräch, nicht ein "Mehr erfahren" Link, der zum nächsten Informationstext führt.
Nische über Breite. "Coaching für alle" überzeugt niemanden. "Karriere-Coaching für Ingenieure, die in die Führungsebene wollen" spricht genau die richtige Person an. Je enger deine Positionierung, desto stärker die Anziehungskraft.
Was sind die häufigsten Fehler bei Coach-Websites?
Fehler 1: Alles über dich, nichts über den Kunden
"Ich bin zertifizierter NLP-Master-Practitioner mit 15 Jahren Erfahrung..." Kunden interessiert nicht, was du kannst. Sie interessiert, was sich für sie ändert. Formuliere aus der Perspektive deines Kunden: "Du steckst in deiner Karriere fest und weißt nicht, wie es weitergeht? Genau dabei helfe ich."
Fehler 2: Kein klares Angebot
"Coaching für alle Lebenslagen" ist kein Angebot. Wer alle anspricht, erreicht niemanden. Definiere klar: Für wen? Welches Problem? Welches Ergebnis? Welches Format? Welcher Preis? Je konkreter, desto mehr Buchungen.
Fehler 3: Kein Buchungstool
"Schreiben Sie mir eine E-Mail für einen Terminvorschlag." Jede zusätzliche Hürde kostet dich Kunden. Ein Buchungstool, das freie Slots zeigt und direkt bestätigt, ist Standard. Calendly gibt es ab 0 EUR.
Mehr Stolperfallen inklusive Praxisbeispielen sammelt der Artikel Die häufigsten Fehler bei Coach-Websites.
Wie verändert die KI-Suche die Kundensuche nach Coaches?
Neben Google entsteht gerade ein zweiter Suchkanal. Immer mehr Interessenten fragen nicht nur bei Google, sondern in ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews. Statt "Business Coach Hamburg" zu tippen, stellen sie ganze Fragen: "Welcher Karriere-Coach in Hamburg arbeitet mit Führungskräften beim Wechsel in die Selbstständigkeit?" Die KI antwortet dann mit konkreten Empfehlungen, wenn sie dazu passende Informationen findet.
Das ist kein Nischenphänomen. Rund 60 Prozent der Suchen enden heute ohne Klick auf eine Website (Zero-Click), weil die Antwort direkt in der Suche steht. Gleichzeitig ist der Traffic aus KI-Suchmaschinen im Jahresvergleich stark gewachsen. Google ist nicht tot, aber wer nur auf klassisches SEO setzt, verschenkt einen wachsenden Kanal.
aller Suchanfragen enden ohne Klick auf eine Website. Die Antwort steht direkt in der Suche oder in der KI-Übersicht. Nur wer sauber strukturierte Inhalte liefert, wird dort überhaupt genannt.
Quelle: SparkToro Zero-Click-StudieDer entscheidende Punkt für Coaches: KI-Systeme empfehlen nur Personen, deren Informationen sie sauber auslesen können. Eine klare Positionierung, strukturierte Angebotsseiten und ein konsistentes Auftreten über Website, LinkedIn und Google Business Profil entscheiden, ob du in der KI-Antwort auftauchst. Die Grundlagen erklärt der Artikel Was ist GEO (Generative Engine Optimization)?.
Welches Paket passt zu deinem Coaching-Business?
Einzelcoach am Anfang?
Das Launchpad-Paket (1.499 EUR) reicht für den Start. Ein überzeugender One-Pager mit Über-mich, Angebot, Buchungstool und Testimonials. Reicht, um seriös aufzutreten und die ersten Erstgespräche zu generieren.
Etablierter Coach mit mehreren Angeboten?
Das Workhorse-Paket (3.499 EUR) mit separaten Angebotsseiten für Einzelcoaching, Gruppenprogramm und Workshops, plus Methodik-Seite und erweitertem SEO.
Coach mit Content-Strategie oder mehreren Standbeinen?
Die Growth Engine (5.999 EUR) mit Blog, Lead-Magnet-Integration, GEO-Optimierung und Content-Starter-Kit für maximale Sichtbarkeit bei Google und in der KI-Suche.
Unsere Pakete für Coaches
Launchpad: 1.499 EUR (netto)
Die professionelle Coach-Präsenz für den Einstieg.
- One-Pager mit Über-mich, Angebot, Testimonials, Kontakt
- Buchungstool-Integration (Calendly o.ä.)
- DSGVO-konform ab Werk (lokale Fonts, Impressum, Datenschutz)
- SEO-Basis
- Fertig in 14 Tagen
Workhorse: 3.499 EUR (netto). Alles drin.
- Alles aus Launchpad, plus:
- Separate Angebotsseiten je Coaching-Format
- Ausführliche Über-mich-Seite mit Story-Struktur
- Erweiterte Testimonial-Sektion
- Methodik-Seite mit Ablauf-Visualisierung
- Erweitertes SEO
Growth Engine: 5.999 EUR (netto)
- Alles aus Workhorse, plus:
- Blog für Fachartikel
- Lead-Magnet-Integration (PDF, Checkliste, Mini-Kurs)
- GEO-Optimierung
- Schema.org Markup
- Content-Starter-Kit
Kein Abo nötig. Keine Setup-Gebühr. Keine versteckten Kosten. Optionaler Retainer ab 9,99 EUR pro Monat. Einen ausführlichen Preisvergleich inklusive Baukasten- und Agentur-Kosten findest du im Artikel Was kostet eine Coach-Website?.
| Paket | Preis (netto) | Seiten | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Launchpad | 1.499 EUR | One-Pager | Solo-Coach am Anfang |
| Workhorse | 3.499 EUR | Bis 5 Seiten | Mehrere Angebote, Methodik-Seite |
| Growth Engine | 5.999 EUR | Bis 10 Seiten | Blog, Lead-Magnet, GEO |
Was muss auf deiner Checkliste stehen?
Pflicht-Elemente
- Über-mich-Seite mit authentischer Geschichte
- Professionelles Portraitfoto (kein Selfie, kein Stockfoto)
- Klare Angebotsseiten mit Preisorientierung
- Beschreibung der Zielgruppe ("Für wen ist das?")
- Buchungstool für Erstgespräch (Calendly o.ä.)
- Mindestens 3 Kundenstimmen mit konkreten Ergebnissen
- CTA "Erstgespräch buchen" auf jeder Seite
- Methodik und Ablauf beschrieben
- Qualifikationen und Zertifizierungen sichtbar
- Kontaktmöglichkeiten (Formular, E-Mail, Telefon)
- Impressum mit allen Pflichtangaben
- Datenschutzerklärung
- Cookie-Banner (falls Tracking/externe Tools)
- Responsive Design (Smartphone + Tablet)
- SSL-Zertifikat (HTTPS)
Kür-Elemente
- Blog mit Fachartikeln (1 bis 2 pro Monat)
- Video oder Podcast eingebettet
- Lead-Magnet (PDF, Checkliste, Mini-Kurs)
- Case Studies / ausführliche Erfolgsgeschichten
- "Bekannt aus" Sektion (Medienauftritte)
- Social-Media-Integration (LinkedIn, Instagram)
Vertrauensaufbau
- Foto wirkt sympathisch und kompetent
- Texte aus Kundenperspektive formuliert
- Konkretes Ergebnis statt vager Versprechen
- Keine Stockfotos
- Website-Design wirkt professionell (nicht selbst gebastelt)
Weiterlesen für Coaches
Häufige Fragen zu Coach-Websites
Was kostet eine Website für Coaches? Eine professionelle Coach-Website kostet zwischen 1.499 EUR (Launchpad, One-Pager) und 5.999 EUR (Growth Engine). Das Workhorse-Paket mit mehreren Angebotsseiten und Buchungstool liegt bei 3.499 EUR.
Brauche ich als Coach einen Blog? Nicht zwingend, aber empfehlenswert. Ein Blog bringt organischen Traffic über Google und positioniert dich als Experte. Starte mit einem Artikel pro Monat zu einem Kernthema deiner Zielgruppe.
Welches Buchungstool eignet sich für Coaches? Calendly (kostenlose Version verfügbar), cal.com (Open Source) oder TidyCal (Einmalzahlung). Alle lassen sich einfach in jede Website einbetten. Wähle ein Tool, das automatische Erinnerungen verschickt.
Sollte ich meine Preise auf der Website zeigen? Ja, zumindest eine Orientierung. "Einzelcoaching ab 150 EUR/Stunde" oder "12-Wochen-Programm: 2.400 EUR." Preistransparenz spart dir Gespräche mit Interessenten, die dein Budget nicht haben.
Wie wichtig ist ein professionelles Foto? Extrem wichtig. Bei Coaches entscheidet das Foto maßgeblich über den ersten Eindruck. Ein professionelles Personal-Branding-Shooting kostet 200 bis 400 EUR und liefert Material für Website, LinkedIn und Marketingmaterial.
Muss ich Kundenstimmen haben, bevor ich starte? Nein. Starte ohne und sammle Testimonials nach den ersten Coaching-Sitzungen. Bitte zufriedene Klienten nach Abschluss um eine kurze Rückmeldung. 3 starke Testimonials reichen für den Anfang.
Was ist der größte Fehler bei Coach-Websites? Über dich statt über den Kunden schreiben. Dein Besucher fragt sich: "Kann diese Person mein Problem lösen?" Beantworte diese Frage auf jeder Seite. Deine Qualifikationen sind der Beweis, nicht die Hauptbotschaft.
Wie lange dauert es, eine Coach-Website erstellen zu lassen? Bei einem spezialisierten Anbieter 14 Tage. Bei einer klassischen Webdesign-Agentur 4 bis 8 Wochen. Bei Eigenleistung mit einem Baukasten: 20 bis 40 Stunden über mehrere Wochen verteilt.
Werde ich als Coach auch in ChatGPT oder Perplexity gefunden? Nur wenn deine Informationen strukturiert und konsistent im Netz stehen: klare Positionierung, saubere Angebotsseiten, ein aktuelles Google Business Profil. KI-Suchmaschinen generieren Empfehlungen aus genau diesen Quellen. Rund 60 Prozent der Suchanfragen enden mittlerweile ohne Klick auf eine Website, die Antwort kommt direkt aus der KI-Übersicht.
Brauche ich ein Cookie-Banner für mein Buchungstool? Wenn dein Buchungstool (z.B. Calendly) Cookies setzt oder Daten an einen externen Server sendet, brauchst du eine Einwilligung per Cookie-Banner sowie einen Hinweis in der Datenschutzerklärung. Bei rein serverseitig eingebundenen Tools ohne Tracking reicht oft ein Datenschutzhinweis.
Fazit: Was muss also wirklich auf deine Coach-Website?
Die 9 Pflicht-Elemente sind nicht verhandelbar: Über-mich-Seite, professionelles Foto, klare Angebote, Buchungstool, Testimonials, ein klarer CTA, Methodik, Qualifikationen und die rechtlichen Pflichtseiten. Alles darüber hinaus, Blog, Podcast, Lead-Magnet, Case Studies, ist Kür und verstärkt, was die Pflicht-Elemente bereits aufgebaut haben.
Die größte Fehlerquelle ist nicht fehlendes Design, sondern fehlende Klarheit: kein klares Angebot, keine Kundenperspektive, kein einfacher Weg zum Erstgespräch. Eine Coach-Website mit 6 bis 8 klar strukturierten Seiten schlägt jede aufwendig gestaltete, aber unklare Website.
