Landingpage erstellen lassen: Kosten & Anbieter (2026)
Eine Landingpage erstellen zu lassen kostet je nach Anbieter zwischen 300 und 8.000 EUR netto: Freelancer ab 300 EUR, spezialisierte Anbieter zum Festpreis ab 1.499 EUR, Agenturen ab 2.000 EUR. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern die Conversion Rate. Eine Seite, die 6 statt 2 Prozent konvertiert, holt aus demselben Werbebudget das Dreifache heraus.
- Preise netto: DIY-Baukasten 0 bis 50 EUR, Freelancer 300 bis 1.500 EUR, Festpreis-Anbieter ab 1.499 EUR, Agentur 2.000 bis 8.000 EUR.
- Der Median über 41.000 Landingpages liegt bei 6,6 Prozent Conversion Rate (Unbounce 2024). DIY-Seiten ohne Optimierung bleiben oft unter 2 Prozent.
- Eine Landingpage hat genau ein Ziel und keine Navigation. Das unterscheidet sie vom One-Pager (Firma kompakt) und der Website (mehrere Ziele).
- Sieben Elemente entscheiden über die Conversion: klare Headline, Social Proof, Nutzen statt Features, visueller Beweis, ein CTA, Einwandbehandlung, Vertrauenssignale.
- Ab bezahltem Traffic rechnet sich professionelle Erstellung fast immer: Jeder Prozentpunkt Conversion ist bares Geld.
Du willst ein Angebot bewerben, eine Kampagne scharf schalten oder Leads einsammeln und brauchst dafür eine Seite, die eine Sache richtig gut macht: verkaufen. Dieser Ratgeber zeigt dir, was eine Landingpage erstellen lassen kostet, welcher Anbietertyp zu deinem Vorhaben passt und woran du eine Seite erkennst, die tatsächlich konvertiert, statt nur hübsch auszusehen.
Was kostet eine Landingpage erstellen zu lassen?
Eine Landingpage erstellen zu lassen kostet netto zwischen 0 EUR (Baukasten in Eigenarbeit) und 8.000 EUR (Full-Service-Agentur). Der Preis hängt fast ausschließlich davon ab, wie viel Conversion-Handwerk mitgeliefert wird: reines Design ist billig, eine Seite mit durchdachter Struktur, SEO und rechtssicherem Formular kostet mehr, verdient sich aber schneller.
| Anbietertyp | Kosten (einmalig, netto) | Lieferzeit | Conversion-Optimierung |
|---|---|---|---|
| DIY-Baukasten (Carrd, Wix) | 0 bis 50 EUR | 2 bis 8 Stunden Eigenarbeit | Keine (machst du selbst) |
| Freelancer | 300 bis 1.500 EUR | 3 bis 10 Werktage | Stark schwankend |
| Festpreis-Anbieter | ab 1.499 EUR | ca. 1 Woche | SEO + DSGVO inklusive |
| Agentur | 2.000 bis 8.000 EUR | 2 bis 6 Wochen | Professionell, mit A/B-Test-Setup |
DIY-Baukasten ist die günstigste Option und für ein Hobby-Projekt oder einen ersten Test völlig okay. Der Haken: Design, Text, SEO und DSGVO liegen komplett bei dir. Wer noch nie mit Conversion-Optimierung gearbeitet hat, landet erfahrungsgemäß bei 1 bis 2 Prozent.
Freelancer liefern individuelles Design und sauberen Code, die Qualität schwankt aber enorm. Auf einer Plattform wie Fiverr gibt es Landingpages ab 50 EUR, spezialisierte Freelancer nehmen 800 bis 1.500 EUR.
Festpreis-Anbieter kombinieren KI-gestützte Text- und Layout-Prozesse mit manueller Prüfung von Conversion-Elementen, SEO, DSGVO und Ladezeit. Bei KI-WebSichtbar bekommst du im Launchpad-Paket einen konvertierenden One-Pager oder eine Landingpage zum Festpreis von 1.499 EUR netto, fertig in rund 1 Woche, inklusive SEO und DSGVO, ohne laufendes Abo.
Agenturen liefern das volle Programm inklusive Strategie und A/B-Test-Setup. Für komplexe Kampagnen mit mehreren Varianten ist das die richtige Wahl. Für einen Handwerker, der eine Seite für seine Google-Ads-Anzeige braucht, ist es Overkill. Mehr Kontext dazu in unserem Ratgeber Was kostet eine Website erstellen lassen? und im Detailvergleich Webdesign-Preise 2026.
Landingpage, One-Pager oder ganze Website: Was brauchst du?
Landingpage: Eine einzelne Webseite mit genau einem Ziel und ohne Navigation, meist als Ziel für bezahlten Traffic. Sie unterscheidet sich vom One-Pager (stellt das ganze Unternehmen vor) und der Website (mehrere Ziele auf vielen Unterseiten).
Kurz gesagt: Eine Landingpage hat genau ein Ziel und keine Navigation, ein One-Pager stellt dein ganzes Unternehmen auf einer scrollbaren Seite vor, und eine Website verteilt mehrere Ziele auf viele Unterseiten. Wer bezahlten Traffic auf ein einzelnes Angebot lenkt, braucht eine Landingpage. Wer sein Business kompakt zeigen will, einen One-Pager.
| Kriterium | Landingpage | One-Pager | Website |
|---|---|---|---|
| Ziel | Eine Conversion | Unternehmen vorstellen | Mehrere Ziele |
| Navigation | Keine | Ankerlinks | Volles Menü |
| Typischer Einsatz | Ads, Launches, Lead-Magnet | Startup, Freelancer, Event | Etabliertes Unternehmen |
| SEO-Potenzial | Begrenzt (1 Fokus) | Mittel | Hoch (viele Keywords) |
| Kosten (netto) | 300 bis 3.000 EUR | 500 bis 3.000 EUR | 1.500 bis 15.000 EUR |
Landingpage und One-Pager sind technisch beide eine einzelne Seite, der Unterschied liegt im Fokus. Willst du dein komplettes Angebot kompakt zeigen, lies unseren Leitfaden One-Pager erstellen lassen. Brauchst du dagegen später mehrere Unterseiten für Leistungen, Referenzen und Blog, führt der Weg zur vollständigen Website.
Du willst eine Website, die wirklich Kunden bringt?
KI-WebSichtbar entdeckenWas macht eine Landingpage, die konvertiert?
Eine konvertierende Landingpage folgt einer klaren Dramaturgie von oben nach unten und liefert sieben Elemente. Fehlt eines, bricht die Kette an genau dieser Stelle ab. Diese Checkliste kannst du gegen jedes Angebot und jeden Entwurf halten:
- Hero mit klarer Headline: Die ersten fünf Sekunden entscheiden. Die Headline beantwortet sofort "Was bekomme ich hier?". Kein Wortspiel, Klartext. Dazu ein Subtext und ein CTA-Button, der ohne Scrollen sichtbar ist.
- Social Proof: Kundenstimmen mit Foto und vollem Namen, Logos, Bewertungen, konkrete Zahlen. Menschen vertrauen Menschen mehr als Werbetexten.
- Nutzen statt Features: Niemand kauft ein Feature, alle kaufen ein Ergebnis. Nicht "KI-gestützte Textgenerierung", sondern "fertige Website-Texte in 14 Tagen".
- Visueller Beweis: Screenshots, Mockups, Vorher-Nachher. Zeig, was der Besucher bekommt, gerade bei digitalen Produkten.
- Genau ein Call-to-Action: Ein Button, eine Handlung. Der Text beschreibt das Ergebnis ("Kostenlose Erstberatung sichern"), nicht die Mechanik ("Absenden").
- Einwandbehandlung: Beantworte die drei bis fünf häufigsten Bedenken direkt auf der Seite. Ein kompakter FAQ-Block am Ende ist das Minimum.
- Vertrauenssignale: SSL, Impressum, Datenschutzerklärung, Garantie, "kein Abo". Alles, was zeigt: Hier geht es seriös zu.
Für die rechtliche Basis jedes Formulars gilt unsere DSGVO-Checkliste für KMU-Websites eins zu eins auch für Landingpages.
„Die meisten Landingpages scheitern nicht am Design, sondern am fehlenden Fokus. Sobald ich einen zweiten Button oder ein Menü entferne, steigt die Conversion fast immer. Klarheit schlägt Kreativität."
Niklaas Zander, Gründer KI-WebSichtbar
Welche Conversion Rate ist realistisch?
Conversion Rate: Anteil der Besucher, die die gewünschte Handlung ausführen (z. B. Anfrage oder Kauf). Der Median über 41.000 Landingpages liegt bei 6,6 Prozent; DIY-Seiten ohne Optimierung bleiben oft unter 2 Prozent.
Der Median über 41.000 Landingpages liegt bei 6,6 Prozent, die Spanne zwischen Branchen reicht von 3,8 bis 12,3 Prozent (Unbounce Conversion Benchmark Report 2024). Das ist die wichtigste Zahl des ganzen Themas, denn sie entscheidet über den Ertrag deiner Kampagne mehr als jeder Cent im Werbebudget.
Median-Conversion-Rate über 41.000 analysierte Landingpages und 464 Millionen Besuche. DIY-Seiten ohne Optimierung bleiben oft unter 2 Prozent.
Quelle: Unbounce Conversion Benchmark Report 2024Interessant für jeden, der Text unterschätzt: Laut derselben Auswertung konvertieren Landingpages in einfacher, verständlicher Sprache mit 11,1 Prozent, mehr als doppelt so gut wie Seiten in gehobenem Fachdeutsch (5,3 Prozent). Verständlichkeit ist kein Kompromiss, sondern ein Conversion-Hebel.
Rechne das auf dein Budget um: Du schaltest Ads für 500 EUR im Monat und bekommst 1.000 Besucher. Bei 2 Prozent sind das 20 Leads, bei 6 Prozent sind es 60. Dieselben Werbekosten, dreifacher Ertrag. Genau hier verdient sich eine professionell erstellte Seite.
Landingpage selbst erstellen oder erstellen lassen?
Die ehrliche Antwort hängt an einer Frage: Fließt bezahlter Traffic auf die Seite? Wenn ja, zählt jeder Prozentpunkt Conversion in Euro, und Erstellen-lassen rechnet sich fast immer. Wenn nein, ist Selbermachen ein legitimer Weg, gerade als Lernprojekt.

Generische DIY-Landingpage
- Vage Headline ("Willkommen bei uns")
- Drei konkurrierende Buttons
- Features statt Nutzen
- Kein Social Proof
- Ladezeit über 4 Sekunden
- Ergebnis: 1 bis 2 % Conversion
Konvertierende Profi-Landingpage
- Klare Ergebnis-Headline
- Ein einziger CTA, mehrfach platziert
- Nutzen mit konkreten Zahlen
- Testimonials mit Foto und Name
- Ladezeit unter 2 Sekunden
- Ergebnis: 5 bis 8 % Conversion
Selbst machen, wenn: du Erfahrung mit Conversion-Optimierung hast, dein Budget unter 300 EUR liegt und du keinen bezahlten Traffic einsetzt.
Erstellen lassen, wenn: du Ads schaltest, deine Zeit mehr als 50 EUR pro Stunde wert ist oder die Seite einen messbaren ROI liefern soll. Mehr Entscheidungshilfe im Ratgeber Website selber machen oder machen lassen?.
Welche Fehler kosten dich die meisten Conversions?
Die teuersten Fehler sind selten technisch, sondern strategisch. Diese fünf tauchen in fast jeder schwachen Landingpage auf:
- Zu viele CTAs. Newsletter, Kauf, Blog, Social: Wer vier Optionen anbietet, bekommt die fünfte, nämlich gar nichts. Eine Landingpage hat genau einen CTA.
- Headline ohne konkreten Nutzen. "Ihr Partner für digitale Lösungen" sagt nichts. Schreib, was der Besucher bekommt, mit Zahl und Zeit.
- Kein Mobile-First. Über 60 Prozent des Traffics kommt vom Smartphone (Statistisches Bundesamt). Teste jede Seite zuerst auf dem Handy.
- Langsame Ladezeit. Jede zusätzliche Sekunde drückt die Conversion. Ziel: unter 2 Sekunden, Bilder in WebP, Lighthouse-Score über 90. Google bestätigt den Zusammenhang in den Core Web Vitals.
- Kein Tracking, kein A/B-Test. Ohne Messung weißt du nicht, was wirkt. Schon der Test einer einzigen Headline kann die Conversion spürbar heben.
Der Zweitkanal der Zukunft entsteht übrigens nicht nur bei Google: KI-Suchsysteme wie ChatGPT und Perplexity beantworten immer mehr Anfragen direkt. Eine sauber strukturierte Seite mit klaren Antworten wird auch dort eher zitiert. Was das für Websites bedeutet, erklärt unser Beitrag Generative Engine Optimization (GEO).
Wie läuft es ab, wenn du deine Landingpage erstellen lässt?
Bei einem seriösen Festpreis-Anbieter läuft die Erstellung in vier Schritten ab, von der Zielklärung bis zur Live-Schaltung meist in wenigen Tagen. Wichtig ist, dass am Anfang das Conversion-Ziel steht und nicht das Design.
- Ziel und Angebot klären: Was soll die Seite erreichen, an wen richtet sie sich, was ist der eine CTA?
- Struktur und Text: Headline, Nutzenargumente, Social Proof und Einwandbehandlung werden vor dem Design festgezurrt.
- Design und Umbau: Layout, Hero, mobile Optimierung, Ladezeit und rechtssicheres Formular.
- Live und Messung: Veröffentlichung, Tracking-Setup, danach der erste A/B-Test nach genug Besuchern.
Diese Reihenfolge unterscheidet eine Landingpage, die verkauft, von einer, die nur existiert. Wer den Prozess für eine ganze Website nachlesen will, findet ihn im Ratgeber Website erstellen lassen: Ablauf.
Häufige Fragen zu Landingpages
Was kostet es, eine Landingpage erstellen zu lassen? Netto zwischen 0 EUR (Baukasten in Eigenarbeit) und 8.000 EUR (Agentur). Freelancer nehmen 300 bis 1.500 EUR, Festpreis-Anbieter ab 1.499 EUR inklusive SEO und DSGVO. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern ob die Seite konvertiert.
Was ist der Unterschied zwischen Landingpage, One-Pager und Website? Eine Landingpage hat ein einziges Ziel und keine Navigation. Ein One-Pager stellt das ganze Unternehmen auf einer scrollbaren Seite vor. Eine Website verteilt mehrere Ziele auf viele Unterseiten. Landingpages konvertieren am besten, weil sie nicht ablenken.
Wie lange dauert es, eine Landingpage erstellen zu lassen? Mit einem Baukasten 2 bis 8 Stunden Eigenarbeit, beim Freelancer 3 bis 10 Werktage, beim Festpreis-Anbieter rund 1 Woche, bei der Agentur 2 bis 6 Wochen. Je mehr Abstimmungsschleifen, desto länger.
Welche Conversion Rate ist bei einer Landingpage normal? Der Median liegt bei 6,6 Prozent, die Spanne zwischen Branchen bei 3,8 bis 12,3 Prozent (Unbounce 2024). DIY-Seiten ohne Optimierung bleiben oft unter 2 Prozent. Eine professionell erstellte Seite performt in der Regel zwei- bis dreimal besser.
Kann ich eine Landingpage selbst erstellen? Ja, mit Tools wie Carrd (ab 19 USD pro Jahr) oder Unbounce (ab 74 USD pro Monat). Aber gut aussehen und gut konvertieren sind zwei verschiedene Dinge. Ohne Erfahrung in Conversion-Optimierung bleiben die meisten DIY-Seiten unter 2 Prozent.
Muss eine Landingpage DSGVO-konform sein? Ja, ohne Ausnahme. Besonders Seiten mit Formularen verarbeiten personenbezogene Daten. Pflicht sind SSL, Datenschutzerklärung, Impressum, Double-Opt-in beim Newsletter und lokale statt externe Fonts. Details in unserer DSGVO-Checkliste.
Fazit: Fokus schlägt Preis
Eine Landingpage ist kein nettes Extra, sondern das Werkzeug zwischen deiner Werbeanzeige und deinem Umsatz. Der Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer starken Seite sind nicht 500 EUR Mehrkosten, sondern über die Laufzeit einer Kampagne oft mehrere Tausend Euro Umsatz. Solange du keinen bezahlten Traffic einsetzt, ist Selbermachen okay. Sobald du für Besucher zahlst, verdient sich eine professionell erstellte Landingpage fast immer innerhalb weniger Wochen.
Du brauchst eine Seite, die konvertiert statt nur zu existieren? Das Launchpad-Paket von KI-WebSichtbar liefert genau das: One-Pager oder Landingpage zum Festpreis von 1.499 EUR netto, fertig in rund 1 Woche, inklusive SEO und DSGVO, ohne Abo.
